INTERVIEW: Aufregender August: Indonesien, Caravan, Eurobike

Die Drop and Roll Tour wird im August für einige Shows einmal um die halbe Welt reisen. Nachdem die Jungs gerade in Schottland die Fans begeistert haben, geht es für Danny MacAskill, Duncan Shaw and Ali Clarkson bald zum Flughafen. Am 19. und 20. August stehen Shows in der Hauptstadt von Indonesien an und nachdem die drei Ausnahmekönner Asien zum zweiten Mal in der Geschichte der Drop and Roll Tour gerockt haben, kehren sie für zwei Events nach Deutschland zurück.

Ausgangspunkt der „Deutschland-Tour“ ist der „Caravan Salon“ in Düsseldorf am 26. und 27. August, wo sie auf dem Außengelände der Messe zahlreiche Besucher ins Staunen versetzen werden. Am Stand ihres neuen Partners Eberspächer in Halle 13, Stand A 11 stehen Danny und Co seinen Fans für Fotos und Autogramme zur Verfügung. Im Anschluss reisen Danny, Duncan und Ali C mit Unterstützung der Tourismusregion Livigno zum Eurobike Consumer Festival, wo sie dann auch gemeinsam mit Fabio Wibmer abgehen werden. Fans können sich also auf die besten Tricks der Street-Trials-Athleten, viele Autogramme und Giveaways von Five Ten, Continental, GoPro, Lezyne, Muc-Off und Magura freuen.

Hi Duncan! Diesen Monat wird es echt spannend! Gemeinsam mit Danny und Ali wirst du vier Wochen am Stück auf Tournee sein – zuerst auf der anderen Seite des Globus und dann in Deutschland. Freust du dich?

Ja, klar! Es wird zwar ganz schön anstrengend werden, aber mit einigen seiner besten Freunde viele neue Orte zu bereisen – könnte schlimmer sein.

Seit diesem Jahr habt ihr einige neue Features im Set-Up. Wer hatte die Idee dazu und wie seid ihr damit zufrieden?

Ich finde ja, dass es sowohl für die Zuschauer als auch für uns Fahrer sehr wichtig ist, immer mal was Neues auszuprobieren, damit es nicht langweilig wird. Daher sind neue Obstacles und Features ein Muss. Wir haben den neuen Eberspächer 7 Footer mit einem hohen Skinny fertiggestellt – ich kann es kaum erwarten, ihn diesen Monat unserem Publikum vorzustellen. Außerdem haben wir ein neues „Bike Rail“ aufgebaut, mit dem wir den Zuschauern unsere Trials-Wurzeln präsentieren können.

Ihr habt auch einen neuen Partner. Eberspächer ist ein Heiz- und Klimaspezialist. Ist es für euch wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren, wenn ihr von Show zu Show fahrt?

Ja, sicher. Wenn man auf Tour ist, muss man ständig abliefern, egal, wie du dich gerade fühlst oder wie das Wetter ist. Man hat auch nicht die Option, sich einen Tag frei zu nehmen. Wir verbringen jedes Jahr buchstäblich hunderte von Stunden in unserem Bus. Wenn wir zu unseren Shows in ganz Europa fahren, ist es uns wichtig, dass wir uns auch wohlfühlen. Dummerweise habe ich den Drop and Roll Bus ohne Klimaanlage bestellt, was im Sommer in unerträgliche Temperaturen resultierte. Jetzt haben wir ein neues System im Bus, mit dem wir komfortabel reisen und zwischen den Shows entspannt auf unseren Laptops arbeiten können.

Letztes Jahr bist du mit dem ganzen Team inklusive Fabio auf die Philippinen (https://youtu.be/vhj7YqneEAo) geflogen, um dort einige Shows abzuliefern. Freust du dich schon darauf, wieder in die Tropen zu fahren?

Obwohl ich in Schottland lebe, bin ich fest davon überzeugt, dass ich eigentlich für warmes Wetter gemacht bin. Nachdem ich letztes Jahr auf den Philippinen einen Wahnsinnsspaß mit den Jungs hatte, kann ich es kaum erwarten, in wenigen Wochen in Indonesien Sonne zu tanken und ein paar sonnige Clips zu drehen. Wir haben auch gehört, dass es in Indonesien eine ziemlich große Trials-Szene gibt. Das wird bestimmt super, vor Ort mit den Leuten zu quatschen und gemeinsam an ihren Spots zu fahren.

Nach vier Shows in Indonesien geht es auf einer 11.000-Kilometer-Reise zurück nach Düsseldorf für zwei Shows, bevor ihr dann nach Friedrichshafen zum Eurobike Festival Day fahrt. Worauf freust du dich und worauf dürfen sich eure Fans freuen?

Wir waren zwar schon für einige Shows in Deutschland, aber noch nie in Düsseldorf. Ich freue mich mich schon echt darauf, mit dem Team eine neue Stadt unsicher zu machen. Die Besucher können sich auf viele Tricks einstellen und die lautesten Fans können auch noch ein paar Preise abstauben. Auch wenn es immer toll ist, Shows auf Bike Events zu fahren, ist es mindestens ebenso toll, vor einem allgemeineren Publikum zu performen und das mitzureißen. Wir alle stehen total auf Camper Vans, von daher freuen wir uns riesig darauf, beim Caravan Salon die ganzen coolen Wohnwagen und Wohnmobile auszuchecken. Eurobike ist immer der Hammer und es wird auch wieder Shows mit der ganzen Crew geben, denn Fabio ist dann auch am Start.

Weitere Show-Termine:

19. AUG GOIFEX 2017 Jakarta, Indonesien 11.30 Uhr & 14.30 Uhr
20. AUG GOIFEX 2017 Jakarta, Indonesien 15.00 Uhr & 16.30 Uhr
26. AUG Caravan Salon Düsseldorf 13.30 Uhr & 16.30 Uhr
27. AUG Caravan Salon Düsseldorf 13.30 Uhr & 16.30 Uhr
2. SEP Eurobike Friedrichshafen 12.00 Uhr & 14.30 Uhr

Du willst die Drop and Roll Tour auch für einen Event buchen? Dann schreib uns eine Mail: dropandroll@rasoulution.com

Website: www.dropandrolltour.com
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Video: Crankworx Innsbruck 2019 – Funny moments

Wir waren für Euch auf dem Crankworx Innsbruck. Dort haben wir einige Athleten und Gäste interviewed wie unter anderem: Elias Schwärzler, Marine Cabirou, Anthony Messere, Mitch Chuby, Erik Fedko und noch viele andere. Im ersten Teil unserer Crankworx-Videoserie findet Ihr einige Outtakes. Die vollständigen Interviews gehen in Kürze online, also lieber schonmal abonnieren, um nichts zu verpassen. Und nun viel Spaß!

Video: Canyon Shred City Tomas Lemoine VF

Der zweite Stopp der Crankworx World Tour in Innsbruck hatte es richtig in sich. Die Elite des Mountainbike Sports kam erneut zusammen, um sich ein Battle vom Feinsten zu liefern. Ein Allround-Talent stach dabei heraus. Tomas Lemoine, bekannt für seinen unverwechselbaren Style, bewies einmal mehr, dass er sein Bike nicht nur beim Slopestyle unter Kontrolle hat. Auch außerhalb der Contests ist „Lil Moine“ mit seiner Kreativität und Leidenschaft am Werk und drehte ein extrem stylisches Video, das jetzt auf YouTube verfügbar ist. Der Clip vereint Lemoines Liebe zum Biken, zur Musik und zu einem unverwechselbaren Lifestyle.

„Ich liebe das Video und bin super gespannt auf die Reaktionen. Der Clip ist ausgefallen und bringt meinen Style genau auf den Punkt“, betont Lemoine.

Canyon bietet nun allen Mountainbikern eine neue Event Plattform, wo jeder seine Bike-Skills, lokale Trails oder besondere Lines mit anderen teilen kann, um somit eine globale Community aufzubauen, die sich „Shred City“ nennt. Im Video von Tomas stehen entsprechend Marseille und Südfrankreich als seine Heimat im Mittelpunkt. Ob Anfänger, Wochenend-Biker, Rookie oder Pro, Downhiller, Dirt Jumper oder Endurist, alle Bike-Fans sind dazu eingeladen, sich mit anderen auszutauschen.

Die Idee hinter den Videos ist es, authentische und untypische Geschichten zu erzählen, die nicht nur die Bike-Welt zeigen, sondern auch den ‚unvollkommenen’ Lebensstil der Athleten wiederspiegeln. Das Video bringt sowohl Tomas Lemoines Bike Skills wie auch seine Persönlichkeit perfekt zur Geltung. „Jeder,der beim Projekt dabei war, konnte seine Ideen integrieren und etwas dazu beitragen. Darüber bin ich sehr glücklich“,erklärt der junge Franzose. Seine Welt neben seiner Karriere als professioneller Mountainbike-Athlet wird in einem coolen und untypischen Bike-Video, das sehr einem Musik Video ähnelt, vorgestellt.

Ein “Behind the Scenes” Video ist auch bereits online:

Ob als Mountainbiker oder Rapper mit einem Faible für Fashion, Lemoine punktet in jeder Disziplin und sticht mit seinem authentischen Style überall heraus. Wer seine Rap-Künste noch nicht erlebt hat, sollte dies schnell nachholen:

Wer seine Bike Session auch gerne teilen möchte, kann auf Instagram und Facebook mit #shredcity seine Posts hochladen und hat die Chance von @canyonshredcity vorgestellt zu werden.

Brett Rheeder und Emil Johansson liefern sich ein Duell für die Ewigkeit beim Crankworx Innsbruck Slopestyle

INNSBRUCK, ÖSTERREICH 15. Juni 2019 – Für alle drei Fahrer auf dem Podest beim Crankworx Innsbruck Slopestyle ging ein Traum in Erfüllung:

Platz drei war ein unglaubliches Ergebnis für den Polen Dawid Godziek, der mit einer Wildcard gestartet ist und erst vor sechs Wochen die Einladung zum größten Slopestyle-Bewerb der Welt erhalten hat.

Platz zwei war Emotion pur für den Schweden Emil Johansson, der letztes Jahr um diese Zeit wegen anhaltenden gesundheitlichen Problemen immer wieder ins Krankenhaus musste und gar nicht sicher war, ob er jemals wieder auf Weltklasseniveau fahren würde.

Platz eins war ein neues Kapitel in der spektakulären Geschichte des Brett Rheeder (CAN).

„Ich war schon so oft in dieser Position“, erinnert sich der 26-jährige Kanadier, der 2017 und 2018 in Innsbruck Zweiter wurde. „Immer wieder war es so: Ich mache einen guten ersten Run, liege auf Platz eins – und dann kommt jemand runter, kriegt einen besseren Score und verdrängt mich von der Spitze. Zu oft ist es passiert, dass ich dann im zweiten Lauf stürze oder irgendeinen blöden Fehler mache oder einen Trick auslasse – oder sogar alle drei.“

Nach dem ersten Lauf in Innsbruck sah es tatsächlich nach einem solchen Szenario aus. Rheeder legte einen starken ersten Run hin und bekam von den Judges 92 Punkte. Damit lag der Kanadier am Ende eines mit Stürzen gespickten ersten Durchgangs in Führung. Zu den Pechvögeln zählte auch der US-Amerikaner Nicholi Rogatkin, der 2017 und 2018 den Slopestyle-Bewerb bei Crankworx Innsbruck gewinnen konnte. Im zweiten Durchgang schienen die Rider mit den Bedingungen auf der Strecke besser zurechtzukommen. Keiner hatte aber mit dem Freestyle-Feuerwerk gerechnet, das Emil Johansson zünden sollte: In einem beinahe perfekten Run zeigte der Schwede gleich zwei komplett neue Tricks, die bisher nie und nirgends auf der Welt in einem Contest zu sehen waren.

Auch die Judges waren schwer beeindruckt und gaben dem 19 Jahre jungen Johansson 95 Punkte. Damit übernahm er zwischenzeitlich die Führung von Brett Rheeder. Seinem Gesichtsausdruck nach zu urteilen war sogar Johansson selbst von dem Score überrascht.

„Die letzten zwei Jahre habe ich die ganze Zeit nur an diesen Moment gedacht“, freute sich der Shootingstar der Szene. „Ich wollte unbedingt zurückkommen und erneut am Podest stehen. Mein Ziel war es, wieder auf dem gleichen Niveau wie vorher zu fahren.“

Johansson stand zuletzt 2017 auf dem Podest bei einem Crankworx-Bewerb. In dem Jahr gewann er auch die Gesamtwertung der Slopestyle World Championship und landete auf Rang zwei beim Saisonfinale Whistler. Der fulminante Aufstieg des Schweden wurde aber 2018 von einer Autoimmunerkrankung jäh unterbrochen.

Mühsam kämpfte er sich zurück an die Weltspitze und nahm sich fest vor, bei Crankworx Innsbruck 2019 wieder in Topform zu sein. Pünktlich zum Comeback auf der größten Slopestyle-Bühne der Welt wurde vor wenigen Tagen eine Dokumentation (Every Mystery I’ve Lived | Emil Johansson’s Comeback Story) veröffentlicht, die Johansson während der seiner krankheitsbedingten Pause begleitet. Darin spricht er offen und ehrlich über diese schwere Zeit, die Diagnose und seinen Weg zurück an die Spitze des Slopestyle-Sports.

Und plötzlich lag der Schwede nach seinem zweiten Run bei Crankworx Innsbruck in Führung. Egal, was jetzt passieren sollte – eines war klar: Emil Johansson is back.

Um ihn vom Thron zu stoßen, musste Rheeder tiefer denn je in seine Trickkiste greifen und den Schwierigkeitsgrad ein fettes Stück nach oben schrauben.

„Es ging los mit einem Flip Whip, gefolgt von einem Frontflip Bar Spin und einem Backflip Opposite Tailwhip auf dem dritten Feature. Dann ein Opposite Cork 720 und ein Cork 7 Barspin sowie ein 360 Barside Tailwhip rauf auf die Holzkonstruktion und ein Opposite Truckdriver wieder runter. Zum Schluss dann auf dem letzten Kicker vor dem Ziel ein Flip Opposite Double Tailwhip,“ erklärte Rheeder seinen Run. Ganz zufrieden war der Mann aus Kanada aber nicht – einige Tricks seien nicht perfekt gewesen und hin und wieder war er laut eigenen Angaben „a little bit sketchy“ unterwegs.

Nach einer gefühlten Ewigkeit kam dann endlich die Entscheidung der Judges:

95,5 Punkte – Platz eins. Damit hatte Rheeder nach Rang zwei in den Jahren 2017 und 2018 endlich auch in Innsbruck gewonnen.

„Total erleichtert und super happy“, beschrieb der Kanadier im Ziel seine Gemütslage. „Im vergangenen Jahr habe ich ein paar neue Tricks gezeigt. Um ehrlich zu sein, kommen die neuen Tricks im Moment aber eher von Emil. Ich habe hart daran gearbeitet, selbst ein paar neue Tricks für die Contests zu lernen, aber bis jetzt ist es noch nicht so richtig gelungen. Nach wie vor feile ich an ein paar Dingen, die niemand bis jetzt gemacht hat, doch für Crankworx Innsbruck war es noch zu früh. Ich bin ziemlich erleichtert, dass ich mit meinen gewohnten Tricks und ein paar anderen Sachen durchgekommen bin.“

Neben der Erleichterung Rheeders war die Stimmung im Zielbereich vor allem von einer Freundschaft und einem großen gegenseitigen Respekt unter den Fahrern geprägt.

„Wie heißt überhaupt dieser letzte Trick von dir?“ fragte Rheeder den Jungstar Johansson in der Pause vor der Siegerehrung.

„Oppo Three Whip Oppo Bar“, kam die Antwort des Schweden.

„Echt megageil, Kumpel.“

CRANKWORX INNSBRUCK: ATEMBERAUBENDE SLOPESTYLE-ACTION LIVE AUF RED BULL TV

Crankworx Innsbruck 2018 © Red Bull Content Pool

Deutscher Kommentar mit Guido Heuber und Andi Wittmann

Das Duell zwischen Nicholi Rogatkin (USA) und Brett Rheeder (CAN) geht in die nächste Runde. Die beiden Nordamerikaner dominieren die Slopestyle-Szene seit Jahren und machen bei den Diamond-Competitions die Siege unter sich aus. Rogatkin ist amtierender Crankworx Triple-Crown-Winner und reist als Vorjahressieger ins Alpenland. Der US-Amerikaner verpatzte allerdings seinen Crankworx-Saisonauftakt. Nach Platz neun in Rotorua (NZL) steht er in Innsbruck schon unter Druck. Rheeder hingegen triumphierte in Rotorua und führt vor dementsprechend die Gesamtwertung an. Welcher der beiden Top-Favoriten wird in Innsbruck ganz oben auf dem Podest stehen? Können die deutschen Hoffnungen Erik Fedko oder Lukas Knopf den Favoriten gefährlich werden? Hat Emil Johansson (SWE), FMB World Tour- und Crankworx World Tour-Sieger von 2017, bei seiner Rückkehr nach langer Verletzungspause schon wieder die Form, um an seine früheren Leistungen anknüpfen zu können?

Nicolai Rogatkin © Red Bull Content Pool

Der zweite Stopp der Crankworx FMBA Slopestyle World Championship live aus Innsbruck am 15. Juni um 09:00 Uhr und on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

Wie gewohnt, überträgt Red Bull TV alle Stopps der Crankworx FMBA Slopestyle World Championship live und on-demand neben dem englischen Stream auch mit deutschem Kommentar. Am 15. Juni wird Guido Heuber den zweiten SWC-Contest der Saison mit niemand geringerem als dem deutschen Freerider Andi Wittmann im deutschsprachigen Livestream auf Red Bull TV begleiten.

Brett Rheeder 2018 © Red Bull Content Pool

Crankworx Innsbruck ist in diesem Jahr der einzige Event auf europäischen Boden, bei dem die Elite des Mountainbike Slopestyle Sports um den Weltmeistertitel kämpft. Bei allen sechs Wettbewerben in Innsbruck gibt es ein hochkarätiges Rider-Aufgebot und jeder einzelne Wettbewerb ist ein Highlight in der Gravity-Szene. Ein Wettbewerb jedoch begeistert die Massen wie kein anderer: Slopestyle ist die Königsdisziplin bei allen Crankworx-Events. Die 14 besten Slopestyler der Welt gehen hier an den Start und versetzten die Fans in Ekstase. Angeführt wird das Teilnehmerfeld von Nicholi Rogatkin und Brett Rheeder. Rogatkin zeigt in seinen Runs spektakuläre Tricks mit vielen Drehungen. Rheeder lässt dank seines smoothen Styles schwierigste Tricks spielerisch einfach aussehen.

Crankworx Innsbruck 2018 © Red Bull Content Pool

Doch die Konkurrenz schläft nicht. Zu einem extrem starken Verfolgerfeld gehört Erik Fedko (GER). Der 21-Jährige komplettierte hinter Rogatkin und Rheeder die Top 3 in Les Gets und in Whistler 2018. In Rotorua wurde er Siebter, obwohl er im Vorfeld nach einem Kahnbeinbruch kaum auf dem Bike saß. Auch Lukas Knopf, der zweite Deutsche im Feld, rechnet sich Chancen auf das Podest aus. Für einen Schweden war das Vorjahr vom Verletzungspech geprägt. Emil Johansson geht daher in diesem Jahr umso motivierter an den Start. Ein fitter Johansson, FMB World Tour- und Crankworx World Tour-Sieger von 2017, kann dem Duo Rheeder/Rogatkin den ersten Platz streitig machen. Die weiteren Top-Athleten, die man unbedingt auf dem Zettel haben muss, heißen: Diego Caverzasi (ITA), Dawid Godziek (POL) und Multi-Talent Tomas Lemoine (FRA). Godziek hat durch seinen Sieg beim Swatch Rocket Air eine Wildcard erhalten und ist bei seinem ersten Crankworx-Slopestyle-Start einer von zahlreichen Europäern, die eine kontinentale Negativserie beenden wollen. Thomas Genon (BEL) ist der letzte Europäer, der einen Crankworx-Contest gewinnen konnte. Sein Triumph ist allerdings schon knapp sieben Jahre her – bei Red Bull Joyride 2012. Wird die negative Serie der europäischen Slopestyler in Innsbruck enden?

Crankworx Innsbruck 2018 © Red Bull content pool
Crankworx Innsbruck 2018 © Red Bull Content Pool

Red Bull TV überträgt den Crankworx Innsbruck Slopestyle live und on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf redbull.tv. Die Live-Übertragung startet am Samstag, 15. Juni, um 09:00 Uhr. Weitere aktuelle Informationen und noch mehr actionreiche Unterhaltung rund um das Thema Mountainbike finden sich auf dem Red Bull Bike Channel auf redbull.tv/bike.

Vorläufiges Rider Line-Up des Crankworx Innsbruck Slopestyle:
Alanko, Alex (SWE)
Caverzasi, Diego (ITA)
Couderc, Paul (FRA)
Fedko, Erik (GER)
Godziek, Dawid (POL)
Johansson, Emil (SWE)
Jones, Matt (GBR)
Knopf, Lukas (GER)
Lemoine, Tomas (FRA)
Messere, Anthony (CAN)
Rheeder, Brett (CAN)
Rogatkin, Nicholi (USA)
Testa, Torquato (ITA)
Vencl, Jakub (CZE)

Alternates:
Huppert, Lucas (SUI)

Crankworx Innsbruck 2018 © Red Bull Content Pool

Crankworx Innsbruck Speed & Style live auf Red Bull TV

Crankworx Innsbruck Speed & Style © Stefan Voitl/Red Bull Content Pool

Das Duell Mann gegen Mann geht in Innsbruck in die zweite Runde. Der Mons Royale Speed & Style verbindet High-Speed Rennaction mit spektakulären Tricks im packenden Head-to-Head Format. Nach Crankworx Rotorua findet der zweite Event am 14. Juni um 17:30 Uhr im Rahmen von Crankworx Innsbruck statt. Der finale Wettkampf steigt im August beim legendären Crankworx Whistler (CAN). Zunächst wird das Who-is-Who der Gravity-Szene in der österreichischen Alpenregion beim Speed & Style am Start stehen. Red Bull TV überträgt in diesem Jahr zum ersten Mal neben der Crankworx FMBA Slopestyle World Championships auch die gesamte Crankworx Speed & Style World Tour.

Crankworx Innsbruck Speed & Style © Stefan Voitl/Red Bull Content Pool

Der Mons Royale Speed & Style LIVE aus Innsbruck, Österreich, am 14. Juni um 17:30 Uhr und on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

Tomas Lemoine © Stefan Voitl/Red Bull Content Pool

Das Teilnehmerfeld ist hochkarätig besetzt. Beim Saisonauftakt in Rotorua gab es eine faustdicke Überraschung – Billy Meaclem. Die Favoriten sind unter Zugzwang. Alles ist angerichtet für einen spannenden Speed & Style-Contest in Innsbruck. Tomas Lemoine (FRA) reist als amtierender Crankworx Speed & Style-Weltmeister in die österreichische Alpenregion, wo er schon 2018 triumphierte. Die Rolle des Top-Favoriten ist also vergeben. Zumal der Franzose auf Wiedergutmachung brennt. In Rotorua blieb Lemoine hinter seinen Erwartungen. Nach einem platten Reifen durch eine verpatzte Landung im Halbfinale und einem Sturz im Rennen um Platz drei, reichte es für den amtierenden Champion nur für den vierten Platz. In der Vorsaison musste sich Sam Reynolds (GBR) in der Speed & Style-Gesamtwertung nur knapp Lemoine geschlagen geben. Nachdem der Brite Rotorua verletzungsbedingt verpasste, geht auch er hochmotiviert in Innsbruck an den Start.

Crankworx Innsbruck Speed & Style © Stefan Voitl/Red Bull Content Pool

Die beiden erwartet jedoch knallharte Konkurrenz um die Slopestyler Max Fredriksson (SWE) und Louis Reboul (FRA), die Freerider Tyler McCaul (USA), Bas van Steenbergen (CAN), den zweimaligen Red Bull Rampage Sieger Kyle Strait (USA) und die Weltcup Downhill-Fahrer Kaos Seagrave und  Kade Edwards (beide GBR) sowie den King of Crankworx 2017, Adrien Loron (FRA). Für die Sensation zum Saisonauftakt aber sorgte Billy Meaclem (NZL). Der 19-Jährige schockte die Konkurrenz und gewann direkt seinen ersten Speed & Style-Auftritt gegen sein Idol Martin Söderström (SWE). In Österreich möchte der Neuseeländer seinen Erfolg bestätigen. Aber auch der Schwede startet in Innsbruck und will Revanche. Der Stuttgarter Jonny Kielhorn und die Österreicher Peter Kaiser und Bernd Winkler rechnen sich im hochklassigen Feld ebenfalls Chancen aus. Zudem wird es interessant zu sehen, wie sich die beiden Damen Casey Brown (CAN) und die Deutsche Kathi Kuypers im Feld der Männer schlagen werden.

Crankworx Innsbruck Speed & Style © Stefan Voitl/Red Bull Content Pool

Red Bull TV überträgt den Mons Royal Speed & Style bei Crankworx Innsbruck live und on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf redbull.tv. Die Live-Übertragung startet am Freitag, 14. Juni, um 17:30 Uhr. Weitere aktuelle Informationen und noch mehr actionreiche Unterhaltung rund um das Thema Mountainbike finden sich auf dem Red Bull Bike Channel auf redbull.tv/bike.

Crankworx Innsbruck Speed & Style © Stefan Voitl/Red Bull Content Pool

Vorläufiges Rider Line-Up des Mons Royal Speed & Style bei Crankworx Innsbruck:

Brown, Casey (CAN)               Kaiser, Peter (AUT)               Ross, Mike (AUS)
Kuypers, Kathi (GER)              Kielhorn, Jonny (GER)           Rot, Marcin (POL)
Bizet, Antoine (FRA)               Kinney, Jake (USA)               Saurer, Markus (AUT)
Boggs, Reed (USA)                 Kovác, Teodor (CZE)             Schäfer, Lukas (GER)
Brandt, DJ (USA)                    Lemoine, Tomas (FRA)         Seagrave, Kaos (GBR)
Chubey, Mitch (CAN)              Loron, Adrien (FRA)              Söderström, Martin (SWE)
Cryer, Luke (GBR)                  Lieb, David (USA)                 Stephens, Alfie (GBR)
Douhan, Viktor (SWE)             MacFarlane, Connor (NZL)    Storch, Carson (USA)
Fredriksson, Max (SWE)         McCaul, Tyler (USA)              Strait, Kyle (USA)
Gawelek, Theodor (SWE)       Meaclem, Billy (NZL)              Van Steenbergen, Bas (CAN)
Godziek, Szymon (POL)         Mechem, Garret (USA)           Wallace, Reece (CAN)
Haderer, Mikey (USA)            Nagy, Oskar (HUN)               Watts, Greg (USA)
Hockenhull, Sam (GBR)         Reboul, Louis (FRA)               Winkler, Bernd (AUT)
Isted, Tom (GBR)                  Reynolds, Sam (GBR)            Zink, Cam (USA)

Crankworx Innsbruck Speed & Style © Stefan Voitl/Red Bull Content Pool

Ready for Innsbruck – Erik Fedko hat Style

Erik Fedko © Erik Hölperl/rasoulution

Erik Fedko ist in der Slopestyle-Elite angekommen. 2018 gelang dem Fröndenberger der endgültige Durchbruch. Mit seinem super smoothen Style und technisch hoch anspruchsvollen Tricks sprang er gleich bei zwei Events der Crankworx FMBA Slopestyle World Championship (SWC) auf das Podium. Zwei dritte Plätze, bei Crankworx Les Gets und beim legendären Red Bull Joyride bei Crankworx Whistler, belegen sein Talent und seine Ambitionen. Nach seinem Kahnbeinbruch kehrte er im März 2019 auf die große Bühne zurück und erzielte beim Crankworx in Neuseeland den siebten Platz, und das, obwohl er im Vorfeld kaum auf dem Bike saß. Den anstehenden Event Crankworx Innsbruck hat der 21-Jährige in bester Erinnerung. Nach einem Sturz im ersten Run, zeigte Fedko im Vorjahr einen beeindruckenden zweiten Lauf und wurde Fünfter. Das angefügte Video und das nachfolgende Interview belegen: Fedko ist bereit für Crankworx Innsbruck 2019!

Was ist das Besondere an Crankworx Innsbruck? Wie war Deine Vorbereitung?

Erik: Das Besondere ist die Location! Die Landschaft mit den Bergen im Umfeld ist einfach wunderschön. Und auch der Kurs ist mega schön gebaut. Meine Vorbereitung lief richtig gut. Ich habe täglich an meinen Tricks gearbeitet und mir so die nötige Sicherheit geholt. Nach meiner längeren Verletzungspause in der Saisonvorbereitung war es für mich sehr wichtig, regelmäßig auf dem Bike zu sitzen und ein gutes Gefühl für meine Tricks zu bekommen. Außerdem war ich viel joggen und bin Rennrad gefahren. Jetzt bin ich fit und bereit und freue mich auf Crankworx Innsbruck.

Erik Fedko © Erik Hölperl/rasoulution

Was dürfen wir von Dir in Innsbruck erwarten, und was ist dein Ziel?

Erik: Ich arbeite sehr viel an meinen Superman-Seatgrab-Kombos. Davon werde ich in Innsbruck sicher 2-3 Varianten zeigen. Mein Ziel ist es Top-to-Bottom meinen Traum-Run durchzufahren und am Ende auf dem Podest zu stehen. Der nötige Spaß gehört natürlich auch dazu.

Beschreibe Crankworx Innsbruck mit drei Worten:

Erik: Mountains, Bikes, Party

Erik Fedko © Erik Hölperl/rasoulution

Was sagen Deine Eltern zu Deinem Beruf als professioneller Mountainbiker?

Erik: Meine Eltern stehen mir ihrer ganzen Kraft hinter mir und unterstützen mich, wo sie nur können. Natürlich wissen sie wie gefährlich der Sport ist, aber sie kennen auch meine Begeisterung dafür. Sie finden es mega cool, dass mich mein Bike und mein Beruf glücklich machen.

Wieviel Spaß machen Dir Videodrehs?

Erik: Videoprojekte machen mir super viel Spaß. Dabei geht es um entspanntes fahren und darum diese Stimmung ohne den Contest-Druck im Rücken rüberzubringen. Wenn man am Ende sein fertiges Video sieht, ist es einfach ein Hammer-Gefühl.

Hier geht’s zum Video: YouTube Erik Fedko

Was bei Erik Fedko gerade sonst so passiert und wie seine Saison verläuft, kann man auf Instagram und YouTube verfolgen.

Der zweite Event im Rahmen der Slopestyle-Weltmeisterschaft 2019 findet am 15. Juni in Innsbruck statt. Zu sehen live auf Red Bull TV!

Erik Fedko © Erik Hölperl/rasoulution
Erik Fedko © Erik Hölperl/rasoulution