INTERVIEW: Tausche Surfbrett gegen Fully

200 Jahre wird das Fahrrad in diesem Jahr alt. Über die Jahrhunderte hat sich sehr viel getan: Aus dem einfachen Fortbewegungsmittel mit zwei Rädern sind High-End Maschinen geworden, mit denen man die Berge der Alpen erklimmen und hinab brettern kann. Während der Trend Mountainbiken von immer größerer Bedeutung wird, ist auch das Angebot für die Gravity-Liebhaberinnen gestiegen. Über 80 Frauen kamen zum Beispiel für das „MOUNTAINBIKE Women’s Camp“ nach Serfaus-Fiss-Ladis, um vier Tage die Trails im Bikepark unsicher zu machen. Wir haben uns mit Teilnehmerin Nina Schwab aus Wien über das Biken in der Gruppe, die Vorteile eines Camps und das Fahren an sich unterhalten.

Wie bist du überhaupt zum Biken gekommen?

Mit dem Mountainbiken habe ich erst sehr spät begonnen – und zwar auf Bali. Ich war zum Surfen im Chillhouse in Canggu und wir hatten ein paar Tage keine gescheiten Wellen. Es wurden aber auch Mountainbike Touren angeboten, also habe ich mich einfach für eine angemeldet. Das Gefühl auf dem Trail war so irre, dass ich am nächsten Tag gleich noch mal das Surfbrett gegen ein Fully eingetauscht habe. Wieder zu Hause war ich schneller im Radladen und mit meinem „Stumpjumper“ wieder heraus, als ich schauen konnte. Ich habe mich dann auch gleich bei meinem jetzigen Verein, den ‚Velochicks‘, angemeldet. Das war vor zweieinhalb Jahren. Seitdem bin ich viel mit dem Mountainbike unterwegs und fahre bei der ‚Enduro One‘ Serie mit.

Warum gehst du gerne in den Alpen biken?

Die Alpen sind für mich einfach das beste Mountainbike Revier in Europa. Mal ganz davon abgesehen, dass es von unserer Wahlheimat Wien aus leicht erreichbar ist. Je nachdem, was man vorhat, bietet es einfach extrem viele Möglichkeiten. Jedes Gebiet hat seine Eigenheit und Schönheit. Ich bin gerne vor oder nach der Arbeit auf den Trails unterwegs. Eine feine Abwechslung nach einem Tag vor dem Computer.

Wie haben dir die vier Tage in Serfaus-Fiss-Ladis gefallen?

„Isch lei oans!“, wie mein Tiroler Kollege sagen würde. Übersetzt heißt das so viel wie „es war einzigartig“. Einfach eine wunderschöne Gegend, in der wir sehr freundlich und entspannt empfangen worden sind. Wir hatten auch das Gefühl, dass die Infrastruktur gut auf Mountainbiker eingestellt ist. Kleine Details, wie der Abstellraum mit Werkzeug und der Wäscheservice im Hotel, sind uns besonders positiv aufgefallen. Kulinarisch gesehen hatten wir auf der Hög Alm ein weiteres Highlight, mit einem tollen Blick auf die umliegende Bergwelt.

Welche Strecken haben dir am meisten gefallen und warum?

Wir haben uns jeden Morgen im Bikepark ‚eingefahren‘. Zum Aufwachen ging es auf dem blauen „Milky Way“ oder dem roten „Supernatural“ sehr flowig bergab. Es gibt am Weg kleine Sprünge, Bodenwellen und sehr gut geshapte Anlieger. Die Beschaffenheit ist ideal, um die richtige Kurventechnik und das ‚leicht machen‘ am Trail zu üben. Die anderen Strecken im Park lassen sich nach Lust und Laune gut miteinander kombinieren. Ein Highlight waren auch die Tables und Drops in der Nähe der Talstation – ein bisschen Airtime darf natürlich nicht fehlen! Von den Trails hat mir der Frommestrail am Besten gefallen. Er startet auf ca. 2.500m und schlängelt sich dann an Speicherseen und über kleine Hügel entlang. Später geht es dann über flowige Serpentinen und ein paar knackige Wurzelpassagen ins Tal. Einfach Top!

Stehst du eher auf angsteinflößende Tracks oder flowige Trails und warum?

Die Mischung macht’s, aber für mich darf es ruhig etwas abenteuerlicher sein! Ich liebe Herausforderungen und versuche immer, meine Grenzen ein wenig auszuloten. Schwierige Stellen probiere ich immer wieder, bis es irgendwann klappt. Das ist einfach das Beste! Durch das Anschauen und die Wiederholungen lernt man die richtige Linie zu finden. Und die Erfolgserlebnisse stärken das Selbstvertrauen.

In Serfaus-Fiss-Ladis wird am 22. Juli der dritte von fünf „Woman Workshops“ mit UCI Downhill Masters World Champion Alice Kühne angeboten. Weitere Termine folgen am 12. August und am 23. September. Alle Infos zur Anmeldung gibt es hier:

www.bikepark-sfl.at/de/aktuell/events/woman-workshop-alice

Mit welchem Bike warst du am Camp-Wochenende unterwegs und warum hast du dich für ein solches Bike entschieden?

Ich war mit meinem eigenen Bike, einem Specialized Stumpjumper FSR Comp EVO 29, unterwegs. Aber ich wollte beim Camp unbedingt auch mal mit einen ‚richtigen‘ Enduro fahren. Vor Ort war unser Guide und 7-fache deutsche Meisterin im Downhill Antje Kramer so nett, mit mir das Rad zu tauschen. Somit konnte ich auf dem Frommestrail das Liv Hail Advanced 0 testen. Ich war extrem beeindruckt, wie einfach und kontrolliert sich das Hail über verblockte Stellen, Wurzeln und durch enge Kurven manövrieren lässt. Ein absolutes Traumbike und schwer wieder herzugeben.

Was hast du aus dem Camp Bike-technisch und persönlich mitgenommen?

Wir hatten beim Camp einfach eine mega Truppe, die sich gegenseitig motiviert und gepusht hat. Die Chemie hat gepasst und wir hatten einen riesen Spaß. Selbst bei Regen und 200 Höhenmetern Hike-a-Bike ging es danach mit einem Grinsen bergab. Unsere Guides haben uns während des Fahrens viele wertvolle Tipps gegeben. Technisch habe ich daher einiges an Selbstvertrauen mitgenommen, speziell für die etwas ruppigeren Passagen und höheren Sprünge.

Inwiefern ist es wichtig, dass solche Camps für Bikerinnen angeboten werden?

Ich glaube, dass es wichtig ist solche Camps anzubieten, weil es einfach eine gute Möglichkeit ist, um Mädels und Frauen für den Sport zu begeistern. Dort ist es egal, wo du herkommst, wie alt du bist oder was du beruflich machst. Das gemeinsame Ziel ist es, eine super Zeit am Rad zu haben und sein Können zu verbessern. Und das Ganze ohne Druck. Die Camps zeichnen sich durch ein hohes Wohlfühllevel aus und man entscheidet selbst, in welche Könnensstufe man sich einordnet. Man sieht, dass auch andere mit ähnlichen Herausforderungen zu kämpfen haben und versucht kleine Barrieren gemeinsam zu überwinden. In der Gruppe – und mit der richtigen Anleitung – probiert man auch mal Dinge, die man sich vorher vielleicht nicht zugetraut hätte.

Warum nimmst du an Camps oder Workshops für Frauen teil?

Warum nicht?! Die Camps sind extrem vielseitig. Man fährt mit erfahrenen Guides, die alle eine Vorbildfunktion übernehmen und viel Erfahrung in dem Sport haben. Das motiviert zusätzlich und pusht ungemein. Bei den Workshops kann man sich aussuchen, was einen persönlich interessiert. Entweder man lernt z.B. wie man seine Dämpfer richtig einstellt oder was man im Bereich der Sportfotografie beachten muss – oder einfach beides.

Worin unterscheiden sich reine Frauengruppen von gemischten Gruppen, wenn du sonst unterwegs bist? Findest du es besser in Frauengruppen?

Ich würde sagen, dabei kommt es sehr darauf an, mit welchen Leuten man unterwegs ist. Ich finde die Ausfahrten mit den Velochicks super, fahre aber genauso gerne mit Freunden in gemischten Gruppen. Da gibt es keine Unterschiede. Ich habe bei Events aber auch schon ein paar ‚Mansplaining‘-Situationen erlebt, die einfach unnötig waren. Da wundert es mich ehrlich gesagt nicht, wenn Frauen beim Biken auch mal gerne ‚unter sich‘ sind.

Hast du einen Tipp für andere Mountainbikerinnen oder die, die es noch werden wollen?

Ja, ich finde ein gescheites Grundlagen-Techniktraining für den Anfang extrem wichtig. Das bringt schnell Erfolgserlebnisse und man tut sich später leichter, wenn es ans Eingemachte geht. Ich hatte dabei sehr viel Glück mit meinen Guides und meiner Trainerin. Schaut Euch daher am Besten gleich mal um, ob es einen Verein oder Angebote wie das Women’s Camp in Eurer Region gibt. Gemeinsam macht es einfach viel mehr Spaß und man lernt schnell Leute kennen, mit denen man sich zu weiteren Ausfahrten verabreden kann. Wenn Ihr in Österreich seid, könnt Ihr gerne bei den Velochicks vorbeischauen. Wir haben Communities in Wien, Graz und Salzburg.

Weitere News und Termine zum Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis gibt es auf:
www.bikepark-sfl.at oder www.facebook.com/bikepark.serfaus.fiss.ladis

Weitere Informationen zur Region Serfaus-Fiss-Ladis gibt es auf:
www.serfaus-fiss-ladis.at oder www.facebook.com/serfausfissladis

Previous ArticleNext Article

Ihr testet ab sofort mit! Der Ninjamount Unicorn im Review unserer Follower

Wie bereits auf Instagram erwähnt, geben wir Euch zukünftig die Möglichkeit, selbst Produkte zu testen. In unseren Instagram-Stories zeigen wir Euch die zu testenden Artikel und starten über die Instagram-Umfrage-Funktion die Auswahl potenzieller Produkttester. Wer also Interesse bestätigt, ein von uns vorgestelltes Produkt zu testen, wird mit etwas Glück ausgewählt und kriegt des neuesten Stuff direkt von uns zu sich nach Hause geschickt. Ab dann heißt es: Testen für die Community und Review geben!

Anbei wollen wir Euch das Video von Nico (14 Jahre alt) zeigen, der von uns ein Prototyp des Ninja Mount Unicorn zugesandt bekommen hat.

Leider hat der Unicorn den Test nicht ganz heile überstanden, aber hierbei handelte es sich auch um einen Prototyp und nicht um das finale Produkt.

Das Video gibt es hier und wenn Ihr auch Lust darauf bekommt, Euch für Produkttests zu bewerben, dann folgt uns auf Instagram https://www.instagram.com/gravitymtbmagazine/ und YouTube http://bit.ly/gravity-on-youtube

Hier der Link zu Nicos Channel: https://www.youtube.com/channel/UC3XHcvnFQ71SVbE5LxzbPrw

Ihr habt Bock die Kickstarter-Kampagne von Ninja Mount zu unterstützen?
Dann schaut hier vorbei: https://www.kickstarter.com/projects/ninjamount/unicorn-gopro-mount-for-mountainbike-handlebars?ref=project_link

Bike-Check Marin Alpine Trail 8

Vor 4 Wochen waren wir für euch in Riva del Garda, um das Marin Alpine Trail 8 genauer unter die Lupe zu nehmen. Für den Test wurde das Marin Alpine Trail 8 insgesamt 160km bewegt und ebenso natürlich auf Bikeparktauglichkeit geprüft.

Das Fazit gibt´s im Video. Wenn Ihr noch mehr Tests dieser Art sehen wollt, abonniert unseren Channel und gebt uns auf YouTube für das Video einen Daumen nach oben.

 

Größe S M L XL
Stack (A) 615 mm 624 mm 633 mm 642 mm
Reach (B) 420 mm 440 mm 465 mm 490 mm
Lenkwinkel (C)
65° 65° 65° 65°
Steuerrohr (D) 90 mm 100 mm 110 mm 120 mm
Sitzwinkel (F)
76,4° 76° 75,7° 75,4°
Sattelrohr (G) 385 mm 420 mm 450 mm 480 mm
Kettenstrebe (L) 430 mm 430 mm 430 mm 430 mm
Radstand (M)
1.175 mm 1.205 mm 1.229 mm 1.258 mm
Tretlager Höhe (J) 342 mm 342 mm 342 mm 342 mm
Oberrohr (H) 550 mm 552 mm 574 mm 603 mm

Faces of Shred | Crankworx World Tour Innsbruck

Innsbruck, Österreich, 31.05.2019 – Langsam aber sicher kommt die Mountainbike-Saison so richtig in Fahrt. Im Juni können sich Fans auf vier Wochenenden voller MTB-Action in Europa freuen. Gleich zweimal messen sich die weltbesten Downhiller und für die Enduro-Experten der Szene steht bereits das vierte Rennen der Saison an. Von 12. bis 16. Juni 2019 kommen beim zweiten Stopp der Crankworx World Tour in Innsbruck alle zusammen, um mit der internationalen Mountainbike-Community ein Festival der Superlative zu feiern. Auch das Rahmenprogramm mit diversen Side-Events, Workshops für Kids & Teens, einer Expo Area mit den neuesten Gadgets aus dem Bikebereich und den Party Nights kann sich sehen lassen.

Vorverkaufsticket für Crankworx Innsbruck sind bis einschließlich 11. Juni 2019 erhältlich. Details:
https://www.crankworx.com/innsbruck/tickets/

Der gesamte Broadcast-Schedule: https://www.crankworx.com/innsbruck/schedule/

Die Startlisten der eingeladenen Fahrer für Crankworx Innsbruck sind ab sofort hier verfügbar: https://www.crankworx.com/start-list-results/

Battle Royale erreicht Österreich
Crankworx ist, nicht zuletzt wegen seines vielfältigen Rennprogramms und der unglaublichen sportlichen Leistungsdichte, weltweit einzigartig. AthletInnen, die sich den Titel King bzw. Queen of Crankworx (und damit auch $ 20.000 Preisgeld) sichern wollen, müssen über die ganze Saison hinweg in gleich mehreren Disziplinen konstant gut fahren und zudem – manchmal an einem einzigen Tag – Training, Quali und Hauptbewerb erfolgreich unter einen Hut bringen. Diese Damen und Herren zählen zu den absoluten Pionieren der Szene und setzen neue Standards für den professionellen Mountainbike-Sport.

Die folgenden Rider zählen zu den Favoriten in ihren jeweiligen Disziplinen bei Crankworx Innsbruck, wo man sich dieses Jahr vom 12. bis 16. Juni wieder auf Action vom Feinsten freuen kann. Im Herzen der Tiroler Alpen messen sich die weltbesten AthletInnen in spektakulären Bewerben, bei denen es auf Speed, Können und Style ankommt.

Vaea Verbeeck (CAN)
…legte in Rotorua (Neuseeland) einen fulminanten Saisonauftakt hin. Nach zwei Siegen in nur zwei Tagen kletterte die Kanadierin im Kampf um den Titel Queen of Crankworx an die Spitze. Bei Crankworx Innsbruck geht sie binnen fünf Tagen in insgesamt vier verschiedenen Bewerben an den Start.

Anneke Beerten (NED)
…war bereits einmal Queen of Crankworx (2015) und ist vor dem zweiten Saisonstopp in Innsbruck der Führenden Vaea Verbeeck dicht auf den Fersen. In Neuseeland belegte Beerten zweimal Platz zwei hinter Verbeeck.

Kialani Hines’ (USA)
zählt zu den Shooting-Stars der Szene. Bei Crankworx Rotorua holte die US-Amerikanerin ihren ersten Sieg bei der World Tour mit einer souveränen Leistung auf dem Pumptrack. Im Kampf um den Titel Queen of Crankworx liegt sie derzeit auf Rang fünf.

Die Österreicherin Valentina ‚Vali‘ Höll wird vor Heimpublikum ganz sicher Vollgas geben. Mit Rang drei auf dem Pumptrack in der Kategorie Pro Women landete die Salzburgerin bei Crankworx Innsbruck 2018 zum ersten Mal in ihrer noch jungen Karriere bei einem Elite-Rennen auf dem Podest. Dieses Jahr nimmt das junge Talent mit dem 100% Dual Slalom Innsbruck, der RockShox Innsbruck Pump Track Challenge, dem iXS Innsbruck Downhill presented by Raiffeisen Club und den Official European Whip-Off Championships presented by SPANK gleich vier Bewerbe in Angriff.

Tomas Lemoine (FRA)
ist ein wahres Multitalent – einer der wenigen Slopestyle-Fahrer, die auch in anderen Disziplinen vorne mitfahren können. In den letzten beiden Jahren konnte sich der Franzose beim Speed & Style und bei der Pump Track Challenge durchsetzen – und war gleichzeitig einer der Besten im Slopestyle. Zum Saisonbeginn in Neuseeland war Lemoine bei der RockShox Rotorua Pump Track Challenge eine Klasse für sich und belegte gleich am nächsten Tag Platz zwei im Slopestyle. Damit liegt er im Kampf um den Titel King of Crankworx in Führung.

Keegan Wright (NZL)
…ist der Mr. Endurance der Crankworx World Tour. In Rotorua startete er binnen sechs Tagen bei nicht weniger als fünf Bewerben. Im 100% Dual Slalom Rotorua holte er den Sieg, beim Giant Toa Enduro presented by CamelBak belegte er Platz zwei. In der Gesamtwertung lauert der Neuseeländer nur sechs Punkte hinter Lemoine auf Rang zwei.

Billy Meaclem (NZL)
…sorgte mit seinem fulminanten Auftritt in Rotorua für Staunen und viel Lob im Fahrerfeld. „Für ihn ist das eine märchenhafte Geschichte“, so Martin Söderström nach seiner Niederlage gegen den Mann mit dem Spitznamen ‚Billy the Kid‘. „Das hier könnte der Anfang einer großen Karriere sein.“ Nach vier Top-Fünf-Platzierungen in Rotorua liegt Meaclem auf Platz drei im Gesamtklassement für den Titel King of Crankworx.


Besonders laut dürfte es in Innsbruck werden, wenn der Lokalmatador Peter Kaiser im Starthaus steht. In Rotorua ließ der Österreicher die Konkurrenz hinter sich und gewann den Whip-Off. Vor Heimpublikum geht der Tiroler beim Mons Royale Speed & Style Innsbruck und den Official European Whip-Off Championships presented by SPANK ins Rennen.

Valentina Höll und Peter Kaiser sind aber nicht die einzigen Österreichischen AthletInnen die im Juni bei Crankworx Innsbruck an den Start gehen. „Wir legen viel Wert darauf, lokalen AthletInnen die Teilnahme an Crankworx Innsbruck ermöglichen zu können. Aus diesem Grund haben wir uns auch heuer wieder für die Vergabe von Wild Cards bei den Whip-Off Championships und der Pump Track Challenge eingesetzt. Zudem haben Talente aus der Region die Möglichkeit sich für die Teilnahme am Dual Slalom und am Downhill, anzumelden“, erklärt OK-Chef Georg Spazier.

Rheeder versus Rogatkin – ein Duell für die Ewigkeit
Progression und Drama, Freud und Leid – die ersten beiden Slopestyle-Bewerbe bei Crankworx Innsbruck waren ein Hit. Scheinbar unübertreffliche Leistungen wurden irgendwie doch noch nach oben geschraubt, nach nahezu perfekten Runs wurde vom nächsten Rider irgendwie doch noch eine Schippe draufgelegt. 2017 und 2018 holte sich Nicholi Rogatkin (USA) im Slopestyle-Bewerb Platz eins vor dem Kanadier Brett Rheeder.

Vor dem zweiten Stopp der Crankworx FMBA Slopestyle World Championship 2019 (SWC) in Innsbruck hat aber Rheeder die Pole Position. Wie schon im Vorjahr siegte der Kanadier auch heuer im Slopestyle-Bewerb beim Saisonauftakt in Rotorua. 2018 musste sich Rogatkin in Neuseeland mit Platz fünf begnügen, gewann aber die letzten drei Contests der Saison – als erster Fahrer überhaupt in der Geschichte des Slopestyle-Bewerbs.

Dieses Jahr belegte Rogatkin zu Beginn der Saison Platz neun in Rotorua.

Können sich Fans also auf eine Neuauflage des Klassikers Rheeder versus Rogatkin freuen? Und wer sichert sich in Innsbruck Platz drei?
Thomas Lemoine, der 2018 mehrmals den undankbaren vierten Platz belegte, wurde in Rotorua Zweiter vor Alex Alanko (SWE). Der drittplatzierte Schwede holte damit in seinem zweiten Crankworx-Slopestyle gleich seine erste Crankworx-Medaille.

Downhill lockt Top-Fahrer nach Innsbruck
Für Downhiller ist der Juni ein Monat voller Action. In der dritten Woche geben sich viele der weltbesten Teams und Athleten beim iXS Innsbruck Downhill presented by Raiffeisen Club ein Stelldichein.

Danny Hart (GBR)
war bisher eine Klasse für sich im Downhill bei Crankworx Innsbruck. Auch 2019 ist der Brite stark in die Saison gestartet und wurde erst vor wenigen Wochen Zweiter in Maribor.

Tracey Hannah (AUS)
…hat wie Danny Hart noch nie auf der Downhill-Strecke bei Crankworx Innsbruck verloren. Die Australierin gewann den Crankworx Rotorua Downhill presented by the Professionals am Anfang der Saison und belegte Rang drei in Maribor.

Charlie Harrison (USA)
holte 2018 bei Crankworx Innsbruck seinen ersten Podestplatz in einem Elite-Rennen außerhalb der USA. Der US-Amerikaner wurde damals Dritter hinter dem Sieger Hart und dem King of Crankworx 2018 Sam Blenkinsop. Rang vier in Maribor im April war seine bisher beste Weltcup-Platzierung.

Tahnée Seagrave (GBR) – Update Tahnée Seagrave ist verletzt
zählt inzwischen zu den Crankworx-Routiniers. In den letzten Jahren hat die Britin den Fokus zunehmend auf den Downhill gelegt, fährt aber nach wie vor erfolgreich in den Disziplinen Dual Slalom und Pumptrack. Anfang der Saison belegte sie Rang drei im Downhill von Rotorua und siegte wenige Wochen später in Maribor vor Rachel Atherton und Tracey Hannah.

Nicht am Start
Zu den bekannten Athleten, die bei Crankworx Innsbruck nicht am Start stehen werden, zählen:
Sam Blenkinsop (NZL) – Väterkarenz!
Thomas Genon (BEL) – verletzte sich bei Crankworx Rotorua an der Schulter und ist noch nicht fit.

Die Action der FMBA Slopestyle World Championship und des Mons Royale Speed & Style Innsbruck gibt es LIVE auf Red Bull TV und crankworx.com zu sehen.
Der 100% Dual Slalom Innsbruck, die RockShox Innsbruck Pump Track Challenge und der iXS Innsbruck Downhill presented by Raiffeisen Club werden live auf crankworx.com übertragen.

Alle weiteren Informationen unter www.crankworx.com/festival/innsbruck sowie auf Facebook, Twitter, Instagram und YouTube.

Ein Komfortkonzept für MTB-Ladies

Das Konzept neu aufgestellt. Ergon zeigt wie´s geht!
Mit dem SM Sport Gel Women sagen wir Ade zu Schmerzen beim Fahren

MTB-Touren und das Gefühl nicht mehr sitzen zu können. Genau so geht es nahezu jeder Frau, die auf Grund des mangelhaften Angebots dann doch auf einen Männersattel zurückgreifen muss. Das Resultat: unangenehme Schmerzen und ein ständiges Druckgefühl im Damm- und Genitalbereich. Als wir daher von Ergons neuem „Wundersattel“ erfuhren, fragten wir das SM Sports Gel Women Modell für ein paar Mädels aus dem Bekanntenkreis an.

Anforderung für eine aussagekräftige Bewertung
• Mindestens 300 Kilometer Fahrleistung
• Mindestens eine Strecke mit einer Laufleistung von 60km oder höher

1. Warum SM Sports Gel Woman?

2. Sattelgröße ermitteln, wie funktioniert´s?

3. Das Testergebnis


Name SM Sport Gel Women
Einsatz Touring, All-Mountain, Enduro
Maße Länge: 261 mm, Breite: 143 mm
Gewicht ca. 275 g*
Größe S/M, M/L
Farbe erhältlich in rot und schwarz
Sitzschale Nylon Composite
Gestell CroMo
Obermaterial Microfiber
Polsterung Orthopedic Comfort Foam mit Gel Pads
Geschlecht frauenspezifisch
Empf. VK € 89.95

Fetter Saisonauftakt mit Familien-Flair

Serfaus-Fiss-Ladis © Staronphoto

Bald ist es soweit und der familienfreundliche Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis öffnet seine Tore für eine weitere erlebnisreiche Bike-Saison. Allen Mountainbike-Fans wird am Eröffnungswochenende vom 7. bis 9. Juni einiges beschert. Passend zum österreichischen Vatertag am 9. Juni wird im Bikepark ein besonderes Highlight angeboten, das vor allem für Familien viel
Spaß und Action garantiert. Zudem warten 2019 auch viele weitere spannende Events auf alle Gravity- und Trail-Fans.

Almtrail Serfaus-Fiss-Ladis © Christian Waldegger

Die Region Serfaus-Fiss-Ladis liegt umschlungen in einer wunderschönen Bergwelt auf einem sonnigen Hochplateau. Im Sommer verwandelt sie sich zu einem herrlichen Mountainbike-Gebiet, das für die ganze Familie einiges in petto hat. Wie sehr das Biken Eltern und Kinder zugleich eine Freude machen kann, haben Jackson und Ron Goldstone in ihrem Video „Day Out with Dad“ uns allen gezeigt. Getreu dem Motto eine Familienregion zu sein, eröffnet der Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis in diesem Jahr am österreichischen Vatertag.

Must watch! Jackson Goldstone und sein Vater Ron zeigen wie Family-Biking in der Region Serfaus-Fiss-Ladis aussehen kann: 

Am 7. Juni können sich alle Biker auf ein Wochenende voller Spaß, guter Laune und viel Action freuen, denn der Bikepark feiert den Saisonstart gemeinsam mit dem österreichischen Vatertag zusammen. Ob Rookie oder Profi, Alt oder Jung, jeder kann sich richtig austoben! Am Sonntag, 9. Juni, veranstaltet der Bikepark eine spannende „Family Session“, bei der es so einige Preise zu gewinnen gibt. Und so läuft die Challenge ab:

Serfaus-Fiss-Ladis © Staronphoto

Mit dem Ticketkauf für den Bikepark erhalten alle Eltern und ihre Kinder einen „Family Session Pass“ mit dem sie an der Aktion teilnehmen und Punkte sammeln können. Für alle Teilnehmer geht es an der Waldbahn los, die alle kleinen und großen Biker nach oben befördert. Die Challenge ist ähnlich wie eine Schnitzeljagd aufgebaut und verläuft an drei Stationen entlang der blauen Milky Way Strecke. An jeder Station gibt es jeweils eine spannende Aufgabe zu bewältigen, die bei erfolgreichem Bestehen mit einem Stempel im Pass gewürdigt wird.

Serfaus-Fiss-Ladis © Christian Waldegger

Diejenigen, die am Ende alle Aufgaben richtig absolvieren und somit einen ausgefüllten Pass vorweisen, können an der Verlosung teilnehmen, die tolle Preise bereithält. Zu gewinnen gibt es unter anderem Tageskarten und verschiedene andere Schmankerl.

Das ganze Jahr über hat der Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis aber auch weitere erlebnisreiche Angebote anzubieten. Neben den verschiedenen Camps, Kursen sowie Bike-Touren, wird auch 2019 wieder das actiongeladene MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis vom 29. Juli bis 4. August stattfinden.

Specialized Rookies Cup Serfaus-Fiss-Ladis © Felix Pirker

Wer sich wie die großen Downhill-Stars fühlen und an einem Downhill-Rennen teilnehmen möchte, hat beim MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis die besten Voraussetzungen dazu. Eine Woche lang können die Nachwuchsfahrer im Rahmen des „Kona Rookie Camps“ ihre Bike-Kenntnisse verbessern, sich mit anderen jungen Mountainbikern sowie erfahrenen Coaches austauschen und an vielen weiteren Highlights teilnehmen. Am Ende der Woche finden dann die „Kona Rookie Games“ statt, bei denen wieder mehr als 200 junge Racer aus aller Welt erwartet werden. Sie können sich auf unvergessliche Momente freuen und ihre Downhill Skills zum Besten geben, wenn es wieder um die schnellste Zeit beim „Specialized Rookies Cup“ und „iXS International Rookies Championships“ geht.

Stoke, Spaß und Action! Hier der letztjährige Highlight Clip des MTB-Festivals Serfaus-Fiss-Ladis: https://youtu.be/bABwVBQKlRg

Für alle Damen gibt es in diesem Jahr außerdem ein weiteres Highlight, auf das sie sich freuen können. Vom 16. bis 18. August veranstaltet Serfaus-Fiss-Ladis die „Trail Session“ mit Angie Hohenwarter, die alle Biker-Mädels mit auf die Trails nimmt. Gemeinsam mit der sympathischen Österreicherin wird drei Tage lang ein buntes Programm angeboten, das allen Bikerinnen die Gelegenheit gibt, sich auf verschiedene Touren zu begehen und die vielseitigen Trails unsicher zu machen. Dabei bekommt jede die Chance ihre Fahrtechnik-Skills zu verbessern und sich viele wertvolle Tipps rund um das Bike zu holen. Viel Action und jede Menge Spaß sind dabei garantiert. Wer weitere Informationen zum Camp einholen oder sich bereits jetzt anmelden möchte, kann sich unter bikeschule@bikepark-sfl.at melden.

Serfaus-Fiss-Ladis © Staronphoto

Es ist also angerichtet und der Bike-Sommer kann beginnen! Weitere Informationen zum Biken in Serfaus-Fiss-Ladis gibt es auf: www.bike-sfl.at

Danny MacAskill mit neuem Video „Danny Daycare“

Danny MacAskill © Cut Media

Danny MacAskill hat heute sein erstes Video auf seinem eigenen YouTube-Kanal veröffentlicht. „Danny Daycare“ ist ab sofort verfügbar, also lehnt euch zurück und lasst euch von Dannys Ritt durch die schottische Natur begeistern. Dieses Mal wird er von Daisy, die Tochter vom guten Freund und Cut Media Gründer und Regisseur, Stu Thomson, begleitet:

#dannydaycare

Folge Danny:

Dannys Website: www.dannymacaskill.co.uk

Dannys Youtube Kanal: www.youtube.com/dannymacaskill

Dannys Facebook Fanpage: www.facebook.com/DannyMacAskill

Dannys Instagram Profil: www.instagram.com/danny_macaskill

Dannys Twitter Account:  www.twitter.com/danny_macaskill