PM: Mountainbiker für das Team Vibram gesucht!

Vibram, Weltmarktführer im Bereich der Outdoor-Leistungssohlen, sucht Mountainbiker für das MTBike Team Vibram.

Nach den positiven Erfahrungen mit dem Trailrunning Team Vibram, einer der heute bekanntesten und renommiertesten Mannschaften, startet das Unternehmen mit dem gelben Achteck eine Neuauflage. Dieses Mal in der Welt des Mountainbikings.

Jerome Bernard, Leiter der neu ins Leben gerufenen Unternehmensabteilung Sport Marketing Innovation Vibram, lädt mögliche Kandidaten ein: „Wir suchen leidenschaftliche Mountainbiker, die zu dieser neuen Herausforderung mit uns antreten werden.“ Er fügt hinzu: „Die Idee eines Teams hat sich sehr bewährt, sowohl um unsere Marke sichtbarer zu machen, als auch um Athleten die Möglichkeit zu bieten, ihren Lieblingssport optimal auszuüben. Mehr als je zuvor zeichnet sich Vibram durch eigene Impulse aus, auch in der Welt des Mountainbikings.“

 

Der Aufruf richtet sich an alle Interessenten, die die notwendigen Voraussetzungen erfüllen und die gewisse Portion Leidenschaft für das Mountainbiking haben (Enduro- und All-Mountain-Bikes). Zudem sollten sie gerne als Teil eines Teams fahren, die richtige Portion Wagemut und große Lust auf Vergnügen mitbringen. Die Mannschaftsmitglieder werden mit dem offiziellen Trikot und den Schuhen mit Vibram-Sohle (mit der Möglichkeit der Austestung im Vorfeld) ausgestattet und erhalten unter der Flagge des gelben Achtecks Zutritt zum internationalen Wettbewerb.

 

Das MTBike Team Vibram wird sein offizielles Debut anlässlich der Maxiavalanche Cervinia am 29. und 30. Juli haben. Es folgt anschließend die Teilnahme an weiteren Wettkämpfen Der detaillierte Plan wird in den kommenden Wochen bekannt gegeben.

 

Vibram nimmt Bewerbungen mit dem Betreff „Bewerbung MTBike Team Vibram“ unter der E-Mail-Adresse sportmarketing@vibram.com entgegen. Bewerber werden gebeten, etwas über ihre Leidenschaft für das Mountainbiking zu erzählen und ihre Ambitionen, die sie mit dem Beitritt in das Team verfolgen, zu beschreiben.

 

Über Vibram

Vibram® ist der Weltmarktführer im Bereich High-Performance Gummisohlen, die vor allem in den Kategorien Outdoor, Freizeit, Arbeitsschutz, Mode und Orthopädie Anwendung finden. Seit 80 Jahren steht das gelbe Achteck weltweit für Qualität, Performance, Sicherheit und Innovation in der Schuhindustrie. Mit internationalem Hauptsitz in Albizzate (Varese), Italien, produziert Vibram® mehr als 40 Millionen Sohlen jährlich, legt mehr als eine Million Testkilometer zurück, ist in 120 Ländern vertreten und besitzt Produktions- sowie Forschungsstandorte in den USA, China, Japan, Brasilien und Italien. Mehr Informationen unter: www.vibram.com

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PM: Schlammschlacht in Leogang

iXS EDC #5 2017 Leogang

Leogang war am zurückliegenden Wochenende Gastgeber für das Finale des Europacups und bot einen spannenden Wettbewerb. Die Tagessiege sicherten sich Eleonora Farina und Ondrej Stepanek, während die Serientitel an Jure Zabjek und Monika Hrastnik gingen.

Das letzte Rennen des diesjährigen iXS European Downhill Cups stand in Leogang auf dem Programm. Wie in den vergangenen Jahren war es Teil des Biketember Festivals, bei dem noch weitere Veranstaltungen geboten wurden. Der mittlerweile weltweit bekannte Bikepark im Salzburger Land ist seit der Geburtsstunde des Europacups dabei und feierte somit in diesem Jahr das zehnte Jubiläum. Ein Ereignis der anderen Art hingegen zelebrierte bei diesem Anlass Markus Pekoll (AUT – MS Mondraker), der sich diese Veranstaltung als das letzte Rennen seiner langen Karriere ausgesucht hatte. Der ehemalige Europacupgewinner und neunte bei seiner Heimweltmeisterschaft beendete seine aktive Laufbahn und ehrte sowohl Leogang als auch den iXS Cup mit seiner bewussten Auswahl des Ortes für seinen Abschied.

Der Ausrichter der Leoganger Bergbahnen hatte bereits zum Weltcup in diesem Jahr einige Umbaumaßnahmen an der Strecke vorgenommen, wodurch der Kurs den aktuellen Anforderungen an Downhillrennen angepasst wurde. Mit 2300 Metern Länge und einer Höhendifferenz von 480 Metern kann man wahrlich von einem alpinen Kurs sprechen. Wie so oft in den letzten Jahren hatten die Teilnehmer auch diesmal wieder mit nassen Bedingungen zu kämpfen. Allerdings wenn man sich die Saison rückblickend ansieht, gab es beim iXS Cup 2017 wohl genug Möglichkeiten sich an solche Verhältnisse zu gewöhnen.

325 Fahrer aus 28 Nationen hatten sich für das Rennen eingeschrieben und natürlich war die komplette Riege der Favoriten angereist. Aber auch einige Athleten, die in der Gesamtwertung keine große Rolle spielen konnten, gingen an den Start und wollten beim prestigeträchtigen Tagessieg ein Wörtchen mitreden. Schließlich ging es neben den Punkten für die Serienwertung auch um weitere Punkte in der UCI Weltrangliste. In diesem Ranking lagen einige der Protagonisten gar nicht so schlecht, beispielsweise Jure Zabjek (SLO – Unior Tools Team) auf Rang zehn oder Eleonora Farina (ITA – GB Rifar Mondraker ASD) auf dem vierten Platz. Doch hauptsächlich ging es um den Titel des Europacups. Hinsichtlich dieser Wertung konnten jedoch zwei Teilnehmer eher entspannt ins Rennen gehen, denn Jure Zabjek und Monika Hrastnik (SLO – Blackthorn) hatten sich den Sieg in den Elite Klassen schon vorzeitig gesichert. Allerdings waren die nachfolgenden Plätze noch komplett offen, so dass selbst in der Qualifikation jeder einzelne Punkt hart umkämpft war.

Der Freitag begann am Vormittag mit einem Track Walk im Nebel, wobei schon ab und zu der blaue Himmel durchkam. Die Fahrer begutachteten den Kursverlauf und versuchten sich an der einen oder anderen Stelle ein paar schnelle Linien auszusuchen. Anschließend wurden ihnen sechs Stunden Trainingszeit zur Verfügung gestellt, was beim Europacup immer für eine ziemlich relaxte Stimmung sorgt.

High Fives and Good Times – Eleonora Farina

Für den Samstag sah die Wetterprognose schon anders aus. Aber am Ende war es doch nicht ganz so schlimm wie vorausgesagt, was in diesem Jahr irgendwie öfters mal der Fall war. Vielleicht sollten die Meteorologen mal etwas von ihrem Pessimismus ablegen. Trotzdem blieben die Temperaturen im einstelligen Bereich und während der Trainingszeit am Morgen kam auch noch etwas Regen dazu. Die Nässe von oben hielt sich zwar noch in Grenzen, aber in Anbetracht des Wetters und der anstehenden Qualifikation war langsam schon die Anspannung im Fahrerfeld zu spüren. Am Ende legte Eleonora Farina die Bestzeit bei den Elite Women hin, wobei das Bemerkenswerteste im Bereich der weiblichen Starter wohl eher die Zeit der U17 Fahrerin Valentina Höll (AUT – Sram TLD Racing) war, die mit 4:21.807 Minuten mehr als zweieinhalb Sekunden schneller war. Bei den Elite Men war es Loris Revelli (ITA – Argentina Bike De Vinci Italy), der mit einer Zeit von 3:46.983 Minuten sich den letzten Startplatz im Super Final sicherte.

Valentina Höll – iXS EDC Leogang 2017 © Rick Schubert

Am Ende legte Eleonora Farina die Bestzeit bei den Elite Women hin, wobei das Bemerkenswerteste im Bereich der weiblichen Starter wohl eher die Zeit der U17 Fahrerin Valentina Höll (AUT – Sram TLD Racing) war, die mit 4:21.807 Minuten noch mehr als zweieinhalb Sekunden schneller war. Bei den Elite Men war es Loris Revelli (ITA – Argentina Bike De Vinci Italy), der mit einer Zeit von 3:46.983 Minuten sich den letzten Startplatz im Super Final sicherte.

Der Sonntagmorgen war dann ganz ähnlich. Die Strecke war genauso nass wie am Vortag und das Quecksilber blieb wieder weit unten. Da war es also wieder, dass fast schon typische Leogang-Wetter. Irgendwie könnte man das Gefühl eines Déjà-vu-Erlebnisses bekommen, schließlich war es in den beiden vergangenen Jahren auch so, dass sich direkt zum Biketember-Festival der Sommer verabschiedete. Aber naja, eines muss man dem Kurs ja wirklich lassen, er geht ordentlich bergab, so dass man trotz des Schlamms nicht stecken bleibt. Eine saubere Angelegenheit war es auf jeden Fall nicht mehr. Allerdings kam bis zum Finallauf keine weitere Nässe dazu, so dass der Kurs an manchen Stellen leicht abtrocknen konnte. Somit konnte man erwarten, dass die Zeiten im Finale etwas schneller als die des Vortags sein werden.

Als erste Klasse ging nach der Mittagspause die Pro Masters an den Start. Die Erwartungen bestätigten sich, die Bestzeit des Vortages wurde um mehr als fünf Sekunden unterboten, allerdings nicht von den Hauptakteuren des Seeding Runs. Schnellster war diesmal Fabrizio Dragoni (ITA – Alessi Racing Team), der mit einer Zeit von 3:56.014 Minuten hauchdünn vor Luis Ribeiro (POR – Penacova DH U.D.Lorvanence) Tagessieger wurde. Dritter wurde Willi Lützeler (GER – Cube), der sich damit die Serienwertung sicherte.

Anschließend war die Klasse U17 female dran. Auch hier konnte Valentina Höll ihre Zeit des Vortages noch einmal verbessern. Sie benötigte nun nur noch 4:13.689 Minuten, also noch einmal etwa acht Sekunden weniger. Damit konnte sie Anna Newkirk (USA – Team Project) mit 15 Sekunden Vorsprung auf den zweiten Platz verweisen, wobei Ottilia Johansson Jones (GBR – Propain Gravity Juniors) das Podest komplettierte. In der männlichen U17 Klasse konnte Jules Picod (FRA – Les Gets) erneut glänzen und verbesserte seine Zeit aus dem Seeding Run noch einmal um zehn Sekunden. Der junge Franzose nahm damit Janosch Klaus (SUI – Team Project) den Tagessieg, allerdings konnte dieser sich über die Serienführung freuen. Dritter wurde Yannick Baechler (GER – IDirt Racing Team).

Janosch Klaus – iXS EDC Leogang 2017 © Rick Schubert

Leider änderte sich das Wetter dann wieder und erneuter Regen machte es den Fahrern noch schwerer. Glücklicherweise gibt es im Europacup das Super Final, so dass der Tagessieg nur in einem kurzen Zeitraum mit meist homogenen Bedingungen ermittelt wird. Dieser Vorteil wurde in diesem Jahr schon öfter deutlich, wenn der Weltcup ähnlich wechselhafte Wetterverhältnisse hatte und das Ergebnis somit verfälscht wurde.

Bei den Elite Women konnte Eleonora Farina ihre Leistung vom Vortag erneut abrufen und sich damit den Tagessieg sichern. Die amtierende Europameisterin benötigte diesmal 4:17.528 Minuten und bewies damit ihre Qualität. Bei drei Rennteilnahmen konnte sie mit drei Bestzeiten in der Quali und drei Siegen die volle Punktzahl abräumen. Trotzdem reichen eben drei Rennen nicht, um am Ende die Krone der Seriensiegerin zu bekommen. Mit diesem Titel verließ am Ende Monika Hrastnik den Platz, die mit dem dritten Rang im Tagesergebnis vielleicht etwas auf Sicherheit gefahren ist. Zweite wurde Sandra Rübesam (GER – Nukeproof Factory), die im Gesamtklassement somit auf dem dritten Platz hinter Farina geführt wird und damit ihre beste Europacupsaison vorweisen kann.

Eleonora Farina – iXS EDC Leogang 2017 © Rick Schubert

Und schon wieder lohnt der Blick auf den Vergleich zwischen Vali Hölls Zeit und der Bestzeit bei den Frauen. Wieder war die Saalbacherin schneller, diesmal allerdings bei etwas trockeneren Bedingungen. Trotzdem sind vier Sekunden wahrscheinlich genau das, was man sich bei dem letzten Rennen der Saison wünscht, wenn man weiß, dass im nächsten Jahr ein anderer Wind weht, nämlich der des Weltcups. Mit dem iXS Cup hat sich die sympathische YT Pilotin in den letzten fünf Jahren bestens vorbereitet und sicherlich wird Österreich zukünftig einen adäquaten Ersatz für den nun zurückgetretenen Markus Pekoll haben.

Nach den Frauen waren dann die Junioren an der Reihe. Till Ulmschneider (GER – SRAM Young Guns) war hier das Maß der Dinge. Mit 3:54.795 Minuten und zwei Sekunden Vorsprung sicherte er sich das beste Ergebnis seiner Karriere, wobei er auch in der U17 Klasse schon einmal ein Rennen des Europacups gewinnen konnte. Das Resultat wird ihm sicherlich helfen, wenn er im nächsten Jahr das erste Mal als Elite Fahrer am Start steht. Zweiter des Rennens wurde Luca Henzi (SUI – Hot-Trail Racing), gefolgt von Rudi Pintar (SLO – Sinter Brakes Team), der damit die Serienwertung gewinnen konnte und somit dem 2017 neu gegründeten Nachwuchsteam den perfekten Abschluss bescherte.

Rudi Pintar – iXS EDC LEogang 2017 © Rick Schubert

Als letztes Rennen stand dann noch das Super Final der Elite Men Klasse auf dem Programm. 32 Fahrer traten gegeneinander an, um unter sich den Tagessieger auszufahren. Schon Basil Weber (SUI – Team Project), als Zweiter auf den Kurs gegangen, legte eine Zeit vor, die unter der Bestzeit des Vortages lag. Somit war klar, da würde noch einiges mehr gehen, wobei er allerdings erst einmal eine ganze Weile auf dem Red Bull Hot Seat platznehmen durfte. Erst der als achtletzter gestartete Andrea Kolb (AUT – MRC Saracen Racing) unterbot seine Zeit. Ab da ging es dann aber Schlag auf Schlag, denn der nächste war Jure Zabjek, der wohl derjenige mit dem wenigsten Druck war, schließlich wusste er, dass er am Ende des Tages sowieso Seriensieger sein würde. Aber natürlich hat der junge Slowene in diesem Jahr oft genug bewiesen, dass er auch mit einer gewissen Anspannung gut umgehen kann. Wie auch immer, er hatte es wieder geschafft und legte mit 3:44.115 Minuten eine Zeit vor, die eigentlich ziemlich viel Wert zu sein schien, wäre da nicht die Zwischenzeit von Ondrej Stepanek (CZE – CTM Racing Team) gewesen, die einen kurzen Moment später angezeigt wurde. Der Tschechische Meister, der noch nie in der Elite Klasse auf dem Podest des Europacups stand, hatte an der Zwischenzeit dreieinhalb Sekunden Vorsprung. Der 23-Jährige konnte den Vorsprung bis ins Ziel retten und schob sich dort mit einer Zeit von 3:41.297 Minuten auf den ersten Platz.

Ondrej Stepanek – iXS EDC LEogang 2017 © Rick Schubert

Damit stand das Ergebnis fest, Stepanek vor Zabjek und auf dem dritten Rang landete Joshua Barth (GER – Solid Reverse Factory Racing), der damit sein erstes Europacup-Podium erreichte. Die Gesamtwertung geht komplett an den Ostblock, mit Zabjek als Sieger, Stepanek als Vize und Rastislav Baranek (SVK – Kellys Factory Team) als Drittplatzierter.

Damit ist die erste 2017er iXS Serie abgeschlossen und es folgen jetzt noch die Finalläufe des German Cups in Thale und des Swiss Cups in Bellwald. Der Europacup hat nun seine zehnte Saison hinter sich gebracht und ist seinem Anspruch als Sprungbrett zum Weltcup wieder einmal mehr als gerecht geworden.

PM: Timo Pritzel ab sofort auf Marin Bikes unterwegs.

Photo Credits : Nine Knights/David Malacrida // Hector Saura/ bicycle Nightmares

PM: Herzschlagfinale! Rogatkin rotiert vierfach zum Sieg

Der fetteste Urban Slopestyle Contest des Jahres hat einen würdigen Sieger gefunden! Nicholi Rogatkin (USA, 92,05 Score) zeigte beim Red Bull District Ride in Nürnberg den besten Run in einem unglaublich hart umkämpften Finale und ließ sich von den zehntausenden ekstatischen Fans feiern. Der 21-Jährige fing mit seinem zweiten Run dank eines blitzsauberen 1440 den bis dahin führenden Emil Johansson (SWE, 91,34) noch ab. Das Podium wurde von Johansson und Szymon Godziek (POL, 89,66) komplettiert. Der einzige Deutsche, der sich für das Finale qualifizierte, machte die heimischen Fans mit einem extrem starken Auftritt überglücklich. Erik Fedko, der sich überhaupt erst durch eine FMB Wildcard für das legendäre Event qualifiziert hatte, landete mit zwei konstant starken Runs auf Platz 5. Mit seinem 2. Rang entschied außerdem Emil Johannson (SWE) die FMB Diamond Series für sich und beerbt damit Nicholi Rogatkin (USA) als neuen FMB World Champion!

Action verpasst? Keine Sorge! Den Replay aller Runs gibt es auf Red Bull TV! Alle Highlights vom Red Bull District Ride 2017 auf redbulldistrictride.com

 

Neun Weltklasse Athleten schlängelten sich beim Finale des Red Bull District Ride auf dem von Martin Söderström designten Kurs durch die Nürnberger-Altstadt. Dabei stand viel auf dem Spiel: Neben dem Sieg beim legendärsten Urban-Slopestyle-Contest aller Zeiten, ging es auch um den FMB World Champion Title. Mehdi Gani (FRA) war der erste Rider, der mit einem starken Score die Schwelle von 80 Punkten übertreffen konnte und heizte damit erstmals dem Publikum ein. Lange währte die Freude über den ersten Platz aber nicht, denn der 19-jährige Deutsche Erik Fedko schob jeden Druck und jegliche Nervosität beiseite und zeigte vor heimischer Kulisse seine Klasse. Mit 83,34 Punkten setze er sich an die Spitze und ließ sich von dort erst vom amtierenden FMB World Champion, Nicholi Rogatkin, verdrängen.

Nachdem der Amerikaner an der 90iger-Marke gekratzt hatte, durften sich die zehntausenden Supporter auf weitere hochklassige Runs freuen. Zwar zeigten sowohl Diego Caverzasi (ITA) und Szymon „Extension Man“ Godziek (POL) jeweils genialen Style und großartige Tricks, doch reichte es nicht ganz, um den Amerikaner vom Thron zu stoßen. Dann droppte der Diamond Series Führende, Emil Johannson, von der Kaiserburg. Der „Kombinationskönig“ trickste sich durch die Gassen und brachte die Menge zum Grölen. Mit 90,23 Punkten setzte sich der 18-jährige an die Spitze des Fahrerfeldes.

Damit war es mit der Spannung aber lange nicht vorbei. Der zweite Run war von absoluter Weltklasse geprägt. Der 38-jährige Ryan Nyquist (USA), Mountainbike-Allrounder Jakub Vencl (CZE) und Energiebündel Anthony Messere (CAN) ließen sich alle von der phänomenalen Stimmung pushen und verbesserten ihre Scores aus dem ersten Run. Für die Kuriosität des Tages sorgte dann Mehdi Gani, der bis zum Ende des „Jeep The Rhythm District“ einen sehr guten Run mit viel Flow gezeigt hatte. Doch auf der Brücke zum folgenden Tech District platzte der Hinterreifen, als er sich eine kurze Verschnaufpause nahm. Dann ging es aber auch schon mit unbändiger Action weiter.

Zunächst konnte Erik Fedko vor den begeisterten Zuschauern seinen ersten Run nochmals verbessern und schob sich somit auf Platz Vier vor. Das wollte der Italiener Diego Caverzasi aber so nicht auf sich sitzen lassen. Der 23-Jährige schlug unmittelbar zurück, was aber den phantastischen 5.Platz des jungen Deutschen nicht schmählern sollte. Im Kampf um den Sieg konnte Szymon Godziek nicht mehr eingreifen, obwohl er im Aufzug auf dem Weg zum Big Air District mit freundlicher Unterstützung vom Best Trick Fahrer Bienvenido Aguado Alba (ESP) eine Modifikation an seinem Bike vornahm. Somit konnte der polnische Athlet mit atemberaubender Eleganz seinen geschmeidigen Backflip Superman One Handed Seatgrab zum zweiten Mal an diesem Wochenende zum Besten geben und sicherte sich damit den 3. Platz.

Dann machte sich Nicholi Rogatkin auf den Weg zum Nürnberger Hauptmarkt und legte auf den ersten 600m schon richtig was vor, bevor er sich dann in den Aufzug begab. Oben angekommen war den zehntausenden Zuschauern schon bewusst, dass der Showman oben in 15m-Höhe nochmal ganz groß auftrumpfen würde. Rogatkin schoss über den 4,5-Meter-hohen Kicker und präsentierte den Zuschauern einen fantastischen 1440, der ihn zudem auf den ersten Platz katapultierte. Oben an der Kaiserburg schüttelte Emil Johansson mit einem Grinsen den Kopf. Der junge Schwede versuchte alles, zauberte die kompliziertesten Kombinationen in den Nürnberger Himmel. Doch es sollte nicht mehr ganz reichen.

Damit sah der Red Bull District Ride 2017 gleich zwei Sieger. Nicholi Rogatkin konnte sich bei seinem zweiten Antritt nach 2014 den heiß ersehnten Sieg beim legendären Urban-Slopestyle-Event sichern. Emil Johansson ließ sich von allen Fahrern als jüngster Weltmeister aller Zeiten zum FMB World Champion Titel gratulieren! Insgesamt besuchten über das ganze Wochenende gesehen 94.000 Zuschauer den Red Bull District Ride 2017.

Nicholi Rogatkin:
„Dieser Sieg bedeutet mir alles! Der Red Bull District Ride ist einfach einzigartig und das Gefühl jetzt hier zu stehen: einfach überwältigend. Die Momente und Erinnerungen, die uns diese Zuschauer heute geschenkt haben, sind unbeschreiblich. Danke Nürnberg, dass wir dieses Wochenende eure Stadt einnehmen durften!“

 

 

Emil Johansson:
„Es ist ein unbeschreiblicher Event, so viele Zuschauer! Ich habe von diesem Wochenende beim Red Bull District Ride geträumt und war sehr nervös aber ich habe direkt einen richtig guten ersten Run gezeigt. Jetzt bin ich FMB World Champion! Ich habe lange darauf hingearbeitet und es war immer mein Ziel. Es fühlt sich einfach unbeschreiblich an!“

 

 

Erik Fedko:
„Der heutige Tag war absolut einzigartig für mich. Ein geniales Erlebnis, diese Crowd beim letzten Sprung, tausende Leute, die dir zujubeln – das ist einfach ein geniales Gefühl. Ich bin total happy!“

 

PM: Hochspannung beim Weltcup-Finale in Val di Sole

Vier Monate, neun Länder, zwei Kontinente und am Ende entscheidet sich alles an diesem Wochenende. Das Weltcup-Finale des UCI Mountain Bike World Cup in Val di Sole verspricht ein hochspannender Abschluss einer ohnehin schon außergewöhnlichen Weltcup-Saison zu werden. Im Downhill trennen nur 146 Punkte die drei Führenden in der Gesamtwertung der Frauen, bei den Männern trennen die ersten Drei sogar nur 77 Punkte, und so ist in Val di Sole auf der wohl schwierigsten Strecke des Jahres ein hartumkämpftes und extrem spannendes Rennen garantiert. Im Cross-Country sind die Entscheidungen zwar schon in Mont-Sainte-Anne gefallen, doch mit Nino Schurter’s (SUI) Chance auf eine historische, perfekte Saison und einem engen Rennen um die Podest-Plätze bei den Männern und Frauen, mangelt es auch hier nicht an Spannung.

Am 26. und 27. August können Mountainbike-Fans die achte Runde des UCI Mountain Bike World Cup presented by Shimano in Val di Sole live auf Red Bull TV verfolgen. Neben dem englischen Stream wird Red Bull TV das gesamte Renngeschehen auch mit deutschem Kommentar anbieten. Christopher D. Ryan wird das Cross-Country-Rennen mit dem dreifachen Weltcupsieger Mike „The Bike“ Kluge im deutschen Live-Stream begleiten, im Downhill Livestream steht Ryan Bike-Profi und Gravity-Allrounder Tibor Simai zur Seite.

DOWNHILL
Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern standen bei den ersten vier Downhill Weltcups der Saison vier unterschiedliche Sieger auf dem Podium und so waren zur Mitte der Saison die Abstände in der Gesamtwertung extrem gering. Beim Rennen in Lenzerheide gab es dann zwar mit Greg Minnaar (RSA) und Myriam Nicole (FRA) die ersten „Wiederholungstäter“ der Saison, doch beim letzten Rennen in Mont-Sainte-Anne schlug das unvorhersehbare Wetter zum wiederholten Male in dieser Saison zu und würfelte das Feld abermals durcheinander. Im Rennen der Männer wurden Erinnerungen an den ersten Weltcup der Saison in Lourdes wach, als der Nieselregen, der das Rennen in Mont-Sainte-Anne begleitete, pünktlich zur Startzeit der 25 Bestqualifizierten und Favoriten in einen Platzregen biblischen Ausmaßes umschlug.

Fahrer um Fahrer kämpften sich die Top 25 durch die Schlammbäche, die die Strecke herunterrannten, doch niemand vermochte es, die Zeit von Dean Lucas (AUS), der vor dem heftigen Regen startete, zu unterbieten. Erst Jack Moir (AUS) demonstrierte mit einem unglaublichen Lauf, dass es mit viel Risiko und einem Ritt auf Messers Schneide möglich war, an Lucas’ Zeit heranzukommen. Angespornt von Moirs Lauf setzten die Topfahrer alles auf eine Karte, und tatsächlich schafften es Danny Hart (GBR), Loic Bruni (FRA) und Troy Brosnan (AUS) bis auf wenige Sekunden an Lucas’ Zeit heran, doch es war der Amerikaner Aaron Gwin, der mit einem der besten Regen-Läufe der Downhill-Geschichte das unmöglich Scheinende gelang und Dean Lucas mit einer vollen Sekunde Abstand vom ersten Platz verdrängte. Da der Führende in der Gesamtwertung Greg Minnaar kurz zuvor nach einem Sturz die Strecke verließ und disqualifiziert wurde, schob sich Gwin somit bis auf 31 Punkte an ihn heran, während Brosnan seinen Abstand auf 77 Punkte verkürzen konnte.

Mit den engsten Abständen der jüngeren Downhill-Geschichte spielt Taktik beim Saisonfinale in Val di Sole keine Rolle mehr. Minnaar, Gwin und Brosnan müssen voll auf Angriff fahren, und die Fans erwartet ein extrem spannendendes Rennen auf der wohl schwierigsten Stecke der Saison.

Der UCI DHI Mountainbike Weltcup mit deutschem und englischem Kommentar live aus Val di Sole am 26. August und on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

Das Saison-Finale der Frauen dürfte genauso spannend, wie das der Männer werden. Nach ihrem Auftaktsieg in Lourdes musste die amtierende Weltcup Gesamtsiegerin und Weltmeisterin, Rachel Atherton (GBR), die beiden Weltcups in Fort William und Leogang verletzungsbedingt auslassen. In ihrer Abwesenheit präsentierten sich Tracey Hannah (AUS), Tahnée Seagrave (GBR) und Myriam Nicole (FRA) stark und sicherten sich zunächst jeweils einen Sieg. In Lenzerheide übernahm Nicole mit ihrem zweiten Saisonsieg dann erstmals in ihrer Karriere die Führung in der Gesamtwertung, allerdings nur mit einem sehr dünnen Vorsprung vor Hannah und Seagrave. In Mont-Sainte-Anne schlug Seagrave zurück und holte sich den Sieg vor Nicole und Hannah, die sich trotz eines Platten im unteren Drittel der Strecke den dritten Platz sichern konnte. Vor dem letzten Rennen der Saison trennen Nicole nun nur noch 110 Punkte von Hannah und 146 von Seagrave.

Wird Nicole ihre Führung im letzten Rennen der Saison verteidigen und sich erstmals die Krone der Weltcup Gesamtsiegerin sichern? Können Hannah und Seagrave Nicole auf der schwierigen und steilen 2,2km langen Strecke noch abfangen?

Live auf Red Bull TV!

Übertragungszeiten des UCI Mountain Bike World Cup 2017 – Val di Sole:
DHI Frauen: 26. August, live auf Red Bull TV 13:00 MEZ
DHI Männer: 26. August, live auf Red Bull TV 15:00 MEZ

PM: 3D Video Animation des Red Bull District Ride Tracks

Der Kurs des legendären Red Bull District Ride hat es in sich! 20 Weltklasse Slopestyle Athleten werden sich am 1. und 2. September in der Altstadt Nürnbergs messen und müssen den von Martin Söderström designten Kurs mit den fettesten Tricks überwinden, um die siebenköpfige Jury und zehntausende Fans zu überzeugen.

Castle Drop District
Gleich im ersten Streckenabschnitt wird den Fahrern an der Kaiserburgmauer viel Mut und allerhöchste Präzision abverlangt. Nach einem 5-Meter hohen Drop geht es gleich darum, die richtige Portion Schwung aus einer Berm heraus für den zweiten Trick an der Hip mitzunehmen. Hier sammeln die Rider die ersten Punkte für die Gesamtwertung!

Box District
Im zweiten District überwinden die weltbesten Athleten zunächst einen Step Down Sprung über Treppen in der engen Unteren Schmiedgasse, bevor sie am Albrecht-Dürer Denkmal über ein 6-Meter-Langer „Boxjump“ ihrer Kreativität freien laufen lassen können.

Jeep the Rhythm District
Dann geht es zum Sebalder Platz, wo die Athleten vor dem Backdrop der Sankt Sebaldus Kirche ihren Rhythmus finden müssen. Drei trickbare Features hintereinander müssen sie hinter sich lassen und dabei die Jury vollends überzeugen, um eine Chance auf den Titel zu haben.

Tech District
Im vorletzten Streckenabschnitt geht es technisch richtig zur Sache und er fordert die Fahrer auch konditionell heraus. Entlang am alten Rathaus bis kurz vor den Hauptmarkt müssen mehr als 100 Meter mit komplexen Trick-Kombinationen überwunden werden, bevor es dann mit dem Aufzug in den vierten Stock des Rathauses geht.

Big Air District
Zeit zum Verschnaufen haben die Athleten vor dem grandiosen Finish nicht. Nach kurzer Aufzugfahrt geht es zum Fenster des Rathauses, wo zehntausende Fans unten auf dem Hauptmarkt auf den ultimativen Schlussakkord von jedem Run warten. Aus 15 Metern Höhe, rasen die Slopestyle-Athleten auf einen 4,50 Meter hohen Kicker zu, der sie dann in den Nürnberger Himmel jagt. Hier haben die Profis die letzte Gelegenheit, die Jury und auch die Fans in Ekstase zu versetzen.

Über den Red Bull District Ride:
Nach fünf Auflagen in den Jahren 2005, 2006, 2011 und 2014 in Nürnberg sowie in Catania/Italien (2006) hat der Red Bull District Ride einen legendären Status erlangt. Die weltbesten Slopestyle-Athleten treten vor einer einzigartigen, urbanen Kulisse an und begeistern mit ihren Tricks zig tausende Zuschauer.

PM: Der Kampf um den FMB Thron spitzt sich zu

Die Spannung ist kaum auszuhalten, jetzt wo nur noch zwei FMB Diamond Events auf dem Zettel stehen. Zwei Athleten haben sich vorne im Klassement etabliert und werden darauf hoffen, sich am Wochenende einen Vorteil beim Red Bull Joyride bei Crankworx Whistler zu erarbeiten: Der amtierende FMB World Champion Nicholi Rogatkin ist dem Young-Gun Emil Johansson heiß auf den Fersen. Lediglich 30 Prunkte trennen die beiden und wir haben mit ihnen gesprochen bevor sie in den legendären Kurs im Whistler Mountain Bike Park hinein droppen. Ihr könnt die ganze Action der FMB Diamond Series aus Crankworx Whistler am kommenden Sonntag, 20. August, ab 19.30 Uhr LIVE auf Red Bull TV und auf fmbworldtour.com verfolgen.

Hi Emil, Hi Nicholi! Danke, dass ihr euch die Zeit nehmt. Zu dieser Jahreszeit wird der Wettbewerb immens spannend. Seid ihr mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden?

Emil: Ja, auf jeden Fall. Ich kann mich nicht beschweren (lacht).

Nicholi: Es war eine geile Saison bisher. Ich hatte sowohl auf und neben dem Bike jede Menge Spaß mit den Jungs. Zudem hatte ich bisher das Glück auf meiner Seite und konnte einige richtig gute Runs zeigen. Es ist immer ein unglaubliches Gefühl, wenn alles so klappt wie man es sich vorstellt.

Ihr beide seid Kopf an Kopf an der Spitze der FMB Diamond Series. Entwickelt sich dadurch eine Spannung zwischen euch? Hat sich etwas verändert? Wie ist die Stimmung in der Rider Lounge heutzutage?

Emil: Nicholi ist ein unglaublich guter Fahrer und es stimmt, dass es punktetechnisch unheimlich eng zwischen uns ist, aber ehrlich gesagt denke ich gar nicht darüber nach. Ich liebe es mein Bike zu fahren und freue mich, wenn ich mich weiterentwickele. Ein Grund weshalb ich die Sportart so liebe, ist die Stimmung zwischen uns Fahrern: Es gibt kein böses Blut und wir sind alle gut befreundet.

Nicholi: Emil hat die ganze Bike-Welt im Laufe des letzten Jahres mit seinen Skills absolut beeindruckt. Es ist so cool ihm dabei zuzuschauen, wie er seine Runs dahin zaubert und gegen ihn anzutreten macht auch richtig Spaß. Wir haben uns sicherlich gegenseitig gepusht, ans Limit zu gehen. Die Tatsache, dass wir jetzt so eng beieinander sind hat aber keinerlei Spannung zwischen uns entstehen lassen. Im Gegenteil: ich habe das Gefühl, unsere Freundschaft hat sich dadurch eher positiv entwickelt. Seitdem ich vor ein paar Wochen in Schweden bei ihm und er vor kurzem in Boston war, sind wir bessere Kumpels denn je – zwei Freunde, die jetzt zum Red Bull Joyride reisen.

Emil, du bist erst vor rund einem Jahr Teil der Slopestyle-Szene geworden. Jetzt hast du beste Chancen dir den Titel des FMB World Champions zu holen. Wenn du an 26TRIX in Leogang letztes Jahr zurück denkst, fühlst du dich nicht manchmal überwältigt?

Emil: Wow, das Leben ist verrückt! Die Zeit ging unheimlich schnell rum. Manchmal bin ich schon überwältigt, wenn ich daran zurückdenke. Auch wenn es jetzt schnell ging, war es dennoch ein langer Weg bis hierhin.

Nicholi, du könntest als erster Fahrer überhaupt seit Einführung der Diamond Series den Titel des FMB World Champions verteidigen. Die mentale Stärke eines Athleten spielt eine ungeheure große Rolle im Slopestyle. Wie kommst du mir dem Druck klar?

Nicholi: Jeder Athlet geht anders mit der Drucksituation um. Auch im Slopestyle hat jeder so seine eigenen Rituale und Routine am Tag des Contests. Mir persönlich hilft es, wenn ich mich über die Leistungen der anderen Fahrer freue. Jeder von uns ist bei den großen Events super nervös und dabei haben wir alle ein gemeinsames Ziel: Einen sauberen Run bis ins Ziel zu bringen. Wenn du siehst wie deine Freunde ihren Traum-Run landen und man sich für sie freut, steigt das eigene Selbstbewusstsein. Dann ist man auch eher bereit seinen eigenen Traum-Run hinzulegen.

Ihr habt beide ganz unterschiedliche Geschichten, wenn wir darüber sprechen, wie ihr zur Sportart gekommen seid – ihr seid schließlich nicht immer auf diesem Level gefahren. Erzählt uns doch mal wie ihr zum Slopestyle gekommen seid und wo ihr euren sportlichen Ursprung habt.

Emil: Meine Leidenschaft für das Biken war im Grunde schon immer vorhanden. Als ich so acht Jahre alt war habe ich die ersten Videos mit Martin Söderström im Internet geschaut. Das war eine Initialzündung und ich habe damit begonnen, immer mehr zu fahren. Ich bin dann auch häufiger mal zu einem Indoor Park mit Sprunggrube gefahren. Bis ich 14 war, habe ich aber auch andere Sportarten wie Handball oder Eishockey gespielt und kam daher nur ein bis zwei Mal pro Woche dazu, Biken zu gehen. Ich habe mich dann aber voll und ganz dem Biken gewidmet, weil es das war, was mir immer am meisten Spaß gemacht hat.

Nicholi: Ich komme aus dem BMX-Sport and habe mit 5 Jahren damit begonnen als mein Nachbar mir die Dirt Jumps in der Nähe von unserem Haus gezeigt hat. Ich war sofort mit dem Bike-Fieber infiziert. Ich liebte es große Sprünge anzugehen, Tricks auszuprobieren und zu fliegen. Das ist auch heute noch so. Nachdem ich mich ein paar Jahre lang auf den Dirt Jumps ausgetobt hatte, konnte ich die BMX Worlds 2013 auf Dirt gewinnen. Zu dem Zeitpunkt fand ich, dass die BMX Dirt Szene dahin schwand und es gab immer weniger Events. Ich hatte immer ungeheuren Respekt für Slopestyle Mountainbiken und mir war die Größe der Sportart bewusst. Ich habe nicht wirklich damit gerechnet, den Wechsel vorzunehmen, aber ich hatte Glück, dass mich Martin Söderström und Geoff Rodgers zu Specialized geholt haben. Ich habe sehr hart daran gearbeitet, meine BMX-Tricks mit dem MTB hinzubekommen. Von dem Tag an als ich bei meinem allerersten Slopestyle Event in Colorado sechster wurde, war ich dem Slopestyle vollends verschrieben und versuche heute die Sportart immer weiterzuentwickeln.

Kommen wir zum Red Bull Joyride. Für viele ist Crankworx Whistler das Highlight des Jahres. Welche persönliche Bedeutung hat der Event für euch?

Emil: Red Bull Joyride ist definitiv der bedeutendste Event des Jahres für mich. Es ist ein Privileg hier an den Start zu gehen. Außerdem habe ich gute Erinnerungen an letztes Jahr als ich hier Vierter wurde.

Nicholi: Es ist für jeden eine Ehre bei Crankworx Whistler am Start zu sein. Es ist eine unglaublich geile Woche und Whistler ist einfach ein traumhafter Ort. Ich finde den Event so besonders, weil wir Slopestyle Athleten im Zentrum des Interesses stehen und es eine einzigartige Location ist. Wir haben die Möglichkeit, der ganzen Welt unser Können zu zeigen. Das bleibt immer in Erinnerung.

Wie sah eure Vorbereitung in den letzten Wochen aus?

Emil: So ganz zufrieden bin ich nicht. Ich fühle mich nicht „Eins“ mit dem Bike, weil ich in Schweden nicht so viel fahren konnte wie ich wollte. Aber ich freue mich schon voll auf den Contest und wir werden sehen, wie es sich nach den Trainingstagen anfühlt.

Nicholi: Ich habe in den letzten Wochen viele Wettbewerbe bestritten. Ich habe zum ersten Mal einen für mich sehr emotionalen Sieg beim Colorado Freeride Festival geholt. Emotional deshalb, weil ich dort, wie oben erwähnt, meinen allerersten Slopestyle Event bestritten habe. Letzte Woche bin ich zu einem meiner Lieblingsorte, Vigo in Spanien, gereist, um an einem Dirt Jump Contest teilzunehmen. Ich bin von dort aus gleich nach Whistler geflogen. Ziemlich viel Reiserei, aber es hat sich definitiv gelohnt. Ich bin für Red Bull Joyride definitiv im Wettkampfmodus.

Habt ihr neue Tricks im Ärmel, die ihr am Wochenende zeigen werdet?

Emil: Schauen wir mal…

Nicholi: Ich habe immer neue Tricks auf Lager. Ob ich sie aus dem Ärmel schüttele, hängt davon ab, wie hoch das Trick-Level beim Contest ist und wie wohl ich mich auf dem Kurs fühle.

Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt und viel Erfolg, Jungs!

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