PM: Slopestyle-Spektakel im Sonnenuntergang

Saalfelden Leogang erlebt das größte 26TRIX-Finale aller Zeiten!

Saalfelden Leogang im Salzburger Land, Österreich, 10. Juni 2017 – Bei 26TRIX wurde an diesem Abend Geschichte geschrieben. Erstmals in der Geschichte des Events traten gleich 31 Fahrer in Saalfelden Leogang zum Finale an, um sich den Sieg zu sichern. Zudem konnte erstmals der Titel von einem Fahrer verteidigt werden. Am Ende eines ungeheuer spannenden Finales stand erneut der Italiener Diego Caverzasi ganz oben auf dem Treppchen – dicht gefolgt von Nicholi Rogatkin (USA) und Simon Pagès (FRA). Rogatkin sicherte sich mit seinem „Twister“ den GoPro Best Trick. Pagès konnte sich zusammen mit Jakub Vencl (CZE) über eine FMB Wildcard für Crankworx Innsbruck freuen. Schaut euch den Winning-Run hier an:

Da das Qualifying am Freitag vom Winde verweht wurde, erreichten 31 Fahrer das Finale, das heute vor dem Backdrop der einzigartigen Leoganger Steinberge zum zwölften Mal ausgetragen wurde. Das größte 26TRIX Finale aller Zeiten versprach einiges an Spannung und ein unglaublich hohes Trick-Level: bereits im Pre-Qualifying zeigte der Brite Tom Isted als Viertplatzierter einen Double-Backflip.

Die Fahrer heizten die Jury und die zahlreichen Zuschauer mit diversen Trick-Kombos und extremen Moves ein. Die nach und nach untergehende Sonne tat ihr übriges, um dieses Finale zu einem spektakulären Event zu küren. Zunächst hatten die Österreichischen Fans Grund zu jubeln. Unter den ersten Ridern, die in den Kurs hinein rollten befand sich Bernd Winkler (AUT), der sich an die Spitze setzte. Lange währte es aber nicht.

In einem beeindruckenden ersten Durchgang, setzten sich zunächst drei eher ungewohnte Namen mit starken Leistungen durch. Jakub Vencl verdrang den Pre-Qualifying-Sieger Adrian Tell (NOR) mit seinem Run vom Thron. Komplettiert wurde das Treppchen vor dem Beginn des zweiten Durchgangs von Erik Fedko (GER). Einen Wow-Moment lieferte Nicholi Rogatkin bei seinem ersten Run, als bei der Landung nach einem Double-Tailwhip sein Sattel abbrach und er dann seinen Lauf dennoch mit einem sattellosen „Twister“ abschloss.

Zu Beginn des zweiten Runs konnte kein Fahrer dem Führungs-Trio gefährlich werden. Erst als Alex Alanko (SWE) mit einem sensationellen Run von Platz 18 auf 2 vorrückte schien der Knoten bei vielen der übrigen Fahrer zu platzen. Als nächstes schob sich der Franzose Simon Pagès an die Spitze des Feldes und brachte die Fans mit seinem Opposite Backflip-Tailwhip zum Kochen. Vorjahressieger Diego Caverzasi ließ Pagès aber kaum Zeit, sich über die Führung zu freuen. Seinen Siegeszug eröffnete der 23-jährige mit einem Frontflip-Barspin-X-Up und es folgten weitere Zutaten eines Sieger-Runs: Opposite 360, Frontflip-No-Hander, Cash-Roll, No-Hander und Backflip-Barspin-to-Tailwhip. Mit einer Wertung von 93.66 setze sich Caverzasi auf den 26TRIX-Thron. Ein Rider, der amtierende FMB World Champion Nicholi Rogatkin, hätte die Party aber noch crashen können. Doch trotz eines sauberen Runs inklusive seines zweiten Twisters des Tages, sahen die Judges den Italiener hauchdünn vorne.

Damit verteidigt erstmals in der 26TRIX-Geschichte ein Athlet seinen Titel. „Es ist ein unglaubliches Gefühl heute wieder hier zu gewinnen. Das hat noch niemand geschafft! Ich habe schon daran gedacht, als ich von daheim losgefahren bin, aber daran geglaubt habe ich nicht. Letzten Samstag habe ich mich bei einem Sturz an der Schulter ziemlich wehgetan und konnte daher diese Woche nicht so viel fahren. Ich denke ich hatte auch ein wenig Glück, da heute viele Fahrer mit ihren Runs Schwierigkeiten hatten. Ich habe aber auch viele neue Tricks gezeigt, eine Cashroll und Frontflip Kombos, um so viele Punkte, wie möglich zu bekommen“, freute sich Diego Caverzasi bei der Siegerehrung.

So sehen die Top 10 aus:

Die Runs der Top 3:
Diego Caverzasi:

Nicholi Rogatkin:

Simon Pagès:

Das Gesamtergebnis gibt es hier.

Während die Slopestyle-Athleten es auf der Ö3 Disco nun krachen lassen können, haben die Downhill-Profis noch einen ganzen Renntag vor sich. Ab 13 Uhr geht es am Sonntag um wertvolle Punkte beim UCI Mountain Bike World Cup. Für alle, die es nicht nach Leogang schaffen, gibt es den UCI Mountain Bike Downhill Weltcup in Leogang live ab 13 Uhr und als Video-on-Demand kostenlos unter redbull.tv/uci auf dem Red Bull TV BIKE Channel: redbull.tv/bike. Auch auf Servus TV wird der UCI Mountain Bike Downhill Weltcup ab 15.05 Uhr live übertragen.

Beim Out of Bounds Festival in Saalfelden Leogang trifft sich die ganze Welt des Bike-Sports. Neben 26TRIX und dem UCI Mountain Bike World Cup gibt es auch etliche hochkarätige Side-Events: Neben der großen Team- und Expo-Area, auf der Zweirad-Fans morgen noch einen Blick in das Fahrerlager der Downhill-Profis werfen können, stehen am Sonntag auch die spektakuläre Flugshow der „Flying Bulls“ und eine Trial Show mit Tom Öhler auf dem Programm. Bereits am Donnerstag und Freitag fanden eine Pumptrack, Bunny Hop und Kids Pumptrack Challenge statt. Zum Abschluss winkt am Sonntag ab 20 Uhr zudem die After Bike Party nachdem die Downhill-Cracks auf dem „Speedster“ alles gegeben haben.

 

// Fotos: Christoph Laue, Richkphotography

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PM: Enduro World Series 2017 – Hill und Ravanel sind unsere neuen Weltmeister.

Zum fünften Mal fand die Enduro World Series in Finale Ligure (Italien) statt und lieferte einen fantastischen Abschluss der Saison.

Schon im Vorfeld waren alle Augen auf den Kampf um den Titel der Herren gerichtet. Ein direktes Kopf an Kopf Rennen zwischen der Legende SAM HILL (Chain Reaction Cycles Mavic) und dem jungen Franzosen ADRIEN DAILLY (Lapierre).

Sam führte den ganzen Tag , aber Adrien drängte ihn an seine Grenzen, sodass zwischenzeitlich nur noch 3.Sek. zwischen den beiden Fahrern lagen. Das hieß also: Spannung pur.

Am Ende jedoch spielten Hill´s stärken ihn in seine Karten und Platz 3 reichte, um seinen Titel ENDURO WORLD SERIES CHAMPION zu sichern.

Enduro World Series – Sam Hill

Sam Hill: “ Es waren echt harte Renntage, ich habe einfach versucht, sauber und konsequent eine gute Zeit zu fahren. Nächstes Jahr komme ich wieder und werde meinen Titel verteidigen.“

 

Absolut keine Überraschung gab es bei den Frauen. Wie bereits zuvor feststand, verteidigte CECILE RAVANEL(Commencal Vallnord Enduro Team) ihren Weltmeistertitel für ein weiteres Jahr.

Enduro World Series – Cecile Ravanel

Cecile Ravanel: „Ich bin so Glücklich, den Titel das zweite Jahr in Folge zu gewinnen, das bedeutet mit echt eine Menge. Es war ein super hartes Rennen. Aber der perfekte Weg, um die Saison zu beenden.“

 

Alle Ergebnisse und Bilder findet ihr natürlich unter: www.enduroworldseries.com

PM: Red Bull Hardline 2017 – Polygon UR – Sam Raynolds, Alex Fayolle

Am vergangenen Wochenende fand die 3. Ausgabe des Red Bull Hardline Races statt. Eines der wohl härtesten Rennen der Welt, mit absolut verrückten Jumps, Rocks und Drops. Und natürlich mit ein paar mutigen Fahrern.

 

Während Mick und Tracey eine wohlverdiente Pause genossen und Kenta Gallagher die letzte Runde von Finale Ligure vorbereitete, hatte das Team die Freude, Sam Reynolds außerhalb seiner Komfortzone zu sehen und auch das Vergnügen, Alex Fayolle wieder gesund auf dem Bike zu bestaunen.

Von anfänglich 23 Fahrern konnten sich am Ende nur 10 qualifizieren. Sam Reynolds schaffte es leider nicht in die Quali, aber er legte eine super Show mit einigen Tricks hin. Aus seiner Sicht war es einfach nur toll, Alex wieder in Form zu sehen mit einem großartigen 3. Platz in der Qualifikation.

 

Zum Finale jubelten tausende Zuschauer von den Seiten des Tracks und auch die Redbull TV live Übertragung lief hervorragend, was uns die Show sehr schätzen lies.Leider begann es zu Regnen, was die Bedingungen für die letzten Fahrer nicht einfacher machte. Auch Alex hatte das vergnügen im Regen und stürzte zwei mal, aber bevor er stürzte, hob er so richtig ab.

In unserem Sport ist es gut , Events wie diese zu sehen, welche uns an unsere Grenzen pushen, während sie uns gute Berichterstattungen liefern, wie das Sprichwort sagt: „Alle guten Dinge sind 3“, können wir es kaum erwarten, was wir im nächsten Jahr von Alex zu sehen bekommen.

PM: Enduro World Series 2017

Zum bereits fünften Mal veranstaltet das „Finale Outdoor Resort“ das abschließende Rennen der Saison.

In diesem Jahr werden die Fahrer völlig neues Gebiet erkunden, der erste Renntag führt sie über die Trails in Val Maremola, Lonaund Pietra Ligure. Ebenfalls neu ist der Start der ersten Stage vom Mount Carmo, der höchsten Spitze der Provinz.

Enduro World Series

 

An den Start gehen 500 Fahrer, das Rennen verteilt sich über 2 Tage, 7 Stages und 100 Km. Genug, um die härtesten Fahrer zu testen. Und zu sehen, wie Körper und Bike im Einklang sind.

Enduro World Series
Enduro World Series
Enduro World Series – JARED GRAVES

Für zwei Fahrer könnten die Einsätze dieses Wochenende nicht höher sein. Eine ganze Saison harte Arbeit und jetzt die Chance als Weltmeister gekrönt zu werden.

Legende SAM HILL (Chain Reaction Cycles Mavic)  wird mit dem jungen Franzosen ADRIEN DAILY (Lapierre), Kopf an Kopf um den Titel der Männer kämpfen. HILL´S Führung von 110 Punkten bedeutet also, dass er sich keine Sekunde Entspannung leisten kann dieses Wochenende.

 

Enduro World Series – SAM HILL

 

Bei den Frauen hat sich CECILE RAVANEL (Commencal Vallnord Enduro Team) bereits den Titel für das zweite Jahr in Folge gesichert. Doch der Kampf um den zweiten Platz könnte nicht spannender werden. KATY WINTON  (Trek Factory Racing Enduro Team) und ISABEAU COURDURIER (SUNN) sind momentan bei 2070 Punkten, nur 50 Punkte dahinter ist INES THOMA (Canyon Factory Enduro Team). Auch ANITA GEHRIG (Ibis Cycles Enduro Race Team) hat mit einem guten Rennen noch die Chance, die Saison unter den Top 3 zu beenden.

Bei den U21 Fahrern kann sich KILIAN CALLAGHAN mit einer unglaublichen Jahreszeit dieses Wochenende entspannen, denn hier ist bereits jetzt klar, das er den Weltmeistertitel mit nach Hause nehmen wird. Bei den U21 Frauen sieht es ähnlich aus. Mit MARTHA GRILL´s ganzjährigen konsistenten Ergebnissen festigt sie sich schon jetzt ihren Platz in den Geschichtsbüchern.

Chris Ball, Geschäftsführer der Enduro World Series, sagte: “ Es gibt keinen besseren Ort, um eine so unglaubliche Saison mit diesem Höhepunkt zu beenden, als an den Ufern des Mittelmeeres.“

Enduro World Series
Enduro World Series
Enduro World Series

Live-Timing sowie Renn-Ergebnisse findet ihr natürlich hier: www.enduroworldseries.com/live

 

 

 

PM: Rennbericht 12. Lauf der European 4Cross Series 2017 in Leibstadt (CH)

Am vergangenen Wochenende kämpften die 4Crosser in Leibstadt am 12. und vorletzten Lauf der European 4Cross Series um die Spitzenplätze. Der in Leibstadt gewohnt perfekt organisierte Anlass bot 4Cross Action vom Feinsten. Bei den Elitekategorien gab es einen Schweizer-Doppelsieg, Simon Waldburger und Lea Rutz sind die Sieger im 2017.

Auf perfekte Bedingungen trafen die Fahrer in Leibstadt: Sonniges Herbstwetter, wie man es sich nur wünschen könnte und dazu eine flowige, technisch und physisch anspruchsvolle Strecke fanden sich in Leibstadt.

Kurz vor 17:00 Uhr dröhnte die Stimme des Speakers aus den Boxen mit den Worten: «Alle Fahrer an den Vorstart». Die Fahrer fassten ihre Ausrüstung, führten die letzten Rituale durch und so startete das Rennen pünktlich, gleichzeitig mit dem parallel im Internet übertragenen Livestream.

Bei den Jüngsten, der Kategorie U11 vermochte sich Fabio Santos (Bikepark Wolfach) gegen seine Rivalen Bastian Dannfeld und Robin Fankhauser durchzusetzen. Auch Teamkollege Noel Harter, ebenfalls vom Bike-Park Wolfach, feierte den Sieg. Er gewann das U13 Rennen vor Kevin Kern und Fabio Parisi. In der Kategorie U15 war Eddy Massow (The Fighters Wallisellen) einmal mehr eine Klasse für sich, er dominierte das Rennen vom A bis Z und gewann souverän vor Patrick Schreiber (EJW Baltmannsweiler) und Joshua Lehmann (Bikepark Wolfach). In der Kategoire Hobby setzte sich der Franzose Rémi Ubeda aus Frankreich vor Sebastian Last (fourcross.de) und Alexander Letang (Bikepark Wolfach) durch. Bei den Masters ging es etwas langsamer zu und her, doch umso ambitionierter kämpften die Altmeister um die Ränge. Am Ende setzte sich Pascal Guggisberg (Fastlane Gravity Team) vor Teamkollege Andi Steinhart und Simon Rot (Freeride Mountain) durch.

// Spannender Zielfinish beim grossen Finale der U17 // Foto: Naima Wieczorreck

Richtig schnell wurden die Läufe erwartungsgemäss in der Junioren-Kategorie der unter 17 Jährigen. Im Final standen der Schweizer Samuel Willimann, der Deutsche Paul Bihlmayr sowie der Italiener Simon Runnger und Michael Duc aus der Schweiz. Im durchaus internationalen Finale preschte Willimann aus dem Gate und setzte sich an die Spitze vor Bihlmayr. Simon Rungger riskierte alles und wagte sich auf die anspruchsvolle Pro Section, konnte jedoch nicht an seinen beiden Kontrahenten vorbeiziehen. In der letzten Kurve setzte Bihlmayr zum Überholmanöver an, tauchte tief in die Kurve und setzte sich an die Spitze. Willimann versuchte das Ding auf der letzten Geraden noch zu wenden, doch Bihlmayr liess keinen Platz und gewann das Rennen vor Simon Rungger und Michael Duc. Unglücklicher Vierter wurde Sämi Willimann, nachdem er beim Überholmanöver von der Strecke ab kam.

// Das Bensink Gate viel so einige Dutzend Male den ganzen Tag über // Foto: Naima Wieczorreck

Bei den Frauen waren mit der Schweizer Downhillerin Lea Rutz und der Italienerin Samanta Pesenti im 4Cross «neue» Gesichter am Start. In der Qualifikation noch auf Platz 2 liegend, drehte Rutz den Spiess in den Finalläufen um und fuhr den Sieg nach Hause. Zweite wurde Marisa Roth (Freeride Mountain) vor Samanta Pesenti (team le marmotte) und Amelia Mauz (EJW Baltmannsweiler). Den kleinen Final gewann die junge Schweizerin Nina Von Allmen (BMX Team 7Phoenix) und holte sich so den letzten verbleibenden Platz auf dem Treppchen.

Eine einzigartige Show boten die Elite der Männer. Bereits in der Zeit-Qualifikation gab es einige Überraschungen, so schied Ingo Schegk (G-Form Swiss Team) nach einem groben Schnitzer aus und der schnelle Pole Gustaw Dadela beendete seinen Tag mit einem haarsträubenden Sturz. Keine Überraschungen gab es in den vorderen Rängen: Simon Waldburger (G-Form Swiss Team) markierte seine Ambitionen mit der Bestzeit und sicherte sich so die Startplatzwahl für die Finals. Die zweitschnellste Zeit legte der Deutsche Meister und WM-Vierte Benedikt Last aufs Parkett, dahinter mit geringen Zeitabständen der Französische Pumptrack-Star Chaney Guennet. Der WM-Bronze-Medaillen Gewinner 2017, Giovanni Pozzoni aus Italien, fand sich auf Rang vier wieder und der Schweizer Downhill-Star Noel Niederberger sprintete die fünftschnellste Zeit ins Ziel.

// Die erste Kurve hat es in sich und es kommt immer wieder zu einigen spannenden Manöven // Fotos: Naima Wieczorreck

Die darauffolgenden Finalläufe waren an Spannung kaum zu überbieten, denn alle Favoriten erreichten das Halbfinal. Im ersten Halbfinal standen sich Waldburger, Pozzoni, Niederberger und Schaupp gegenüber. Waldburger setzte sich mit dem Holeshot an die Spitze, kam aber schon in der ersten Kurve ins Schwitzen, denn Niederberger arbeitete sich mit viel Speed über die Aussenlinie nach vorne. Nach harten Fights bis ins Ziel hiessen die Finalisten Simon Waldburger und Noel Niederberger, der schnelle Italiener Pozzoni musste mit dem Einzug ins kleine Finale Vorlieb nehmen. Im zweiten Halbfinal standen Benedikt Last, Chaney Guennet, Jan Evers und Nachwuchstalent Erik Emmrich am Start. Benedikt Last setzte sich sogleich an die Spitze, dicht gefolgt von Guennet und Jan Evers. In denselben Positionen überquerten die Fahrer schliesslich auch die Ziellinie, die Finalisten aus diesem Lauf hissen Benedikt Last und Chaney Guennet.

Im kleinen Finale hatte Giovanni Pozzoni den Holeshot, dicht gefolgt von Jan Evers. Evers bedrängte Pozzoni stark, doch nach einem Fahrfehler auf der Pro Section fand sich Evers auf Position vier wieder. Pozzoni fuhr den Laufsieg sicher ins Ziel, gefolgt von Marvin Schaupp und Jan Evers, der eine beeindruckende Aufholjagd zeigte. Vierter in diesem Lauf wurde Erik Emmrich.

Absolute Stille herrschte vor dem grossen Finale. Die Fahrer, hoch konzentriert, reihten sich am Startgate auf. Mit dem Knall des fallenden Startgates starte der Final und die Fahrer mobilisierten die letzten Kraftreserven. Waldburger, von der Innenlinie startend, legte den schnellsten Start hin und sogleich kam es zum leichten Körperkontakt mit Benedikt, derweil Niederberger mit freier Bahn mit Waldburger gleichzog. Erneut kam es zum Kontakt, diesmal zwischen Waldburger und Niederberger, mit dem schlechteren Ende für den Downhill Spezialist Noel Niederberger. Spektakulär ging dieser zu Boden, währenddessen Waldburger vor Chaney Guennet und Benedikt Last die Ziellinie als Erster überquerte und so vor Heimpublikum seinen fünften Saisonsieg diesen Jahres an den European 4Cross Series feierte.

// Elite Podium // Foto: Naima Wieczorreck

Im Rückblick darf man beim 6. Mountainbike-Festival Leibstadt durchaus von einer gelungenen, hochspektakulären Veranstaltung sprechen. Am kommenden Wochenende steht nun der 13. und letzte Lauf der European 4Cross Series in Wolfach (D) auf dem Programm. In der Gesamtwertung bleibt es deshalb weiter spannend und wir freuen uns bereits auf eine weitere Topveranstaltung der 13 Rennen umfassenden Europäischen 4Cross Serie.

PM: Schau dich um beim Red Bull District Ride – in 360° Grad und „Matrix Super Slow-Motion“

Erlebe den Red Bull District Ride, wie ihn selbst die 94.000 Zuschauer live vor Ort noch nicht gesehen haben! Tauche ein in die Perspektive der Fahrer, lass dich in den Bann des Virtual Reality Clips ziehen: Track-Designer und Slopestyle-Legende Martin Söderström wird vom Spanier Bienvenido Aguado Alba durch die mittelalterlichen Gassen von Nürnberg gejagt. Das Trio, das durch den beinharten Briten Tom Isted komplettiert wurde, präsentiert den einzigartigen Kurs aus noch nie da gewesener Perspektive und mit innovativer Kameratechnik: 

Die spektakuläre Fahrt der drei Athleten vor zehntausenden Zuschauern wurde mit einer 360° Helmkamera eingefangen, die den Fans nun ein phänomenales Erlebnis beschert. Zum ersten Mal überhaupt gibt es einen POV Run beim Red Bull District Ride nicht nur in 360 Grad sondern auch mit „Matrix-Flair“: Dank etlicher „Super-Slow-Motions“, erlebt man den spektakulären Kurs und die Stimmung der tobenden Zuschauermenge in der Nürnberger Altstadt nahezu ähnlich, wie die Fahrer selbst. Damit wird das Adrenalin der Rider und die schier unfassbare Höhe der Tricks nahezu greifbar. Taucht ein in die Welt der Slopestyle-Athleten und lasst euch vom Mountainbike-Fieber anstecken!

Emil Johansson of the Sweden performs during the finals of the Red Bull District Ride 2017 in Nuremberg, Germany on September 2nd, 2017
©Sebastian Marko/Red Bull Content Pool

Hier gibt es alle Informationen zum Red Bull District Ride 2017: redbulldistrictride.com

Copyright © Sebastian Marko / Red Bull Content Pool

PM: Tommy G’s 3140

©Marc Panaud

Thomas Genon ist einer der stylischsten Fahrer, den die Slopestyle-Szene zu bieten hat. Allerdings ist auch der vielseitige Belgier nicht unverwundbar und eine Fußverletzung zu Beginn des Jahres ließ ihm keine andere Wahl, als das Bike vorübergehend stehen zu lassen. Jedoch wäre Tommy G nicht Tommy G, wenn er seine Kreativität nicht anderweitig ausleben würde. Während seiner Genesung sammelte er viele Ideen, die er im Anschluss direkt in die Tat umsetzte. Sein neuster Edit zeigt den FMB World Champion von 2015 beim Shredden seines neuen Homespots, tief verborgen in einem geheimnisvollen und von der Abendsonne durchleuchteten Wald, 180km nördlich von Montpellier:

Tommy G's 3140

Check out my latest edit "Tommy G's 3140" to see what I've been up to recently.A lot of fun filming with Hexagone-film. Special thanks to Canyon and Five Ten for supporting me on this one! And of course thanks to all my sponsors for making it possible to live the dream on two wheels.Photo: Marc-Olivier Panaud

Posted by Thomas genon on Donnerstag, 28. September 2017

„Ich liebe es zu filmen. Die Idee dieses Projekts entstand während meiner Verletzungspause. Ich hatte viel Zeit darüber nachzudenken, was ich machen würde, sobald ich wieder auf dem Bike sitze. Ich hatte viele verschiedene Ideen und Tricks im Kopf und es fühlt sich einfach nur gut an, einige davon in diesem Video umzusetzen!

©Marc Panaud

Mit diesem Video will ich meine Fahrweise zeigen und was mir auf dem Bike Spaß macht. Von Jumps bis zu Trails und dem Spielerischen auf zwei Rädern. Jede einzelne Aufnahme in dem Video hat so viel Spaß gemacht! Auf Contests fehlt oft die Zeit, um wirklich kreativ zu werden und die Bewegungen zu perfektionieren.

©Marc Panaud

Die meisten Shots sind in meinem Garten und im Wald hinter meinem Haus entstanden. Sobald ich fit genug war, um nach der Verletzung wieder fahren zu können, haben Marc-Oliver und ich mit dem Shooting begonnen. Nur knapp eine Woche hat es gedauert, bis alles fertig war. Ziemlich gut wenn man bedenkt, dass dies unser erstes gemeinsames Projekt war! Wir hatten eine super Zeit und konnten uns beide ganz ohne Druck auf das fokussieren, was uns wichtig war.”

©Marc Panaud

Verfolge Thomas’ Aktivitäten hier:
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Instagram: www.instagram.com/thomasgenon

Fotos von ©Marc Panaud / Video von Hexagone Film

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