PM: Red Bull District Ride feiert Comeback als Finale der FMB Diamond Series

Der krasseste Urban-Kurs aller Zeiten mitten in Nürnbergs Altstadt – vor Ort die weltbesten Slopestyle-Athleten: Actionsport- und Bike-Fans können sich auf die größten Superman-Seatgrabs, Tsunami-Backflips und Twister in diesem Herbst freuen. Deutschland, besser gesagt Nürnberg, wird am 01. und 02. September zum Epizentrum der Bike-Szene. Der Red Bull District Ride kehrt endlich zurück und rockt bei seinem fünften Jubiläum die Frankenmetropole. Der einzigartige In-City Slopestyle-Contest, der mittlerweile Kult-Status erlangt hat, ist in diesem Jahr gleichzeitig die Bühne für die Krönung des FMB World Champions. Der Kurs wird in diesem Jahr von zwei ganz großen Namen geprägt: Slopestyle-Legende Martin Söderström und BMX-Superstar Drew Bezanson.

Der neu designte Track wird den 20 Spitzenathleten beim Finale der FMB Diamond Series alles abverlangen. In fünf Districts müssen die besten Slopestyler der Welt ihre fettesten Tricks abrufen, um eine Chance auf den Titel zu haben. Kein anderer Contest der FMB World Tour bietet eine solche Abwechslung in urbaner Atmosphäre, kein anderer Contest in diesem Jahr verlangt so viele Allround-Qualitäten von den Athleten ab.

Ein Drop von der Kaiserburg, dem Wahrzeichen der Stadt – Logrides, Wallrides und Dirt-Jumps an historischen Locations in der über 950 Jahre alten Stadt liefern ein gesundes Maß an Adrenalin für die Athleten und packende Action für die Zuschauer an der Strecke. Das absolute Highlight kommt zum Schluss: Per Aufzug geht es in den vierten Stock des Nürnberger Rathauses – oben angekommen blicken die Rider hinab auf den ultimativen Big-Air-District, wo sicherlich bis zu 20.000 Fans dicht gepackt in der Finish-Area auf dem Nürnberger Hauptmarkt den phänomenalen Schlussakkord der Runs lautstark erwarten. Martin Söderström verrät im Interview, weshalb der Red Bull District Ride das größte Event des Jahres sein wird und warum der Kurs in diesem Jahr zu den extremsten und abwechslungsreichsten der Welt gehört.

Martin, auch dein Name ist eng mit diesem legendären Event verbunden. Was macht den Red Bull District Ride so besonders?

Der Red Bull District Ride war schon immer mein absolutes Lieblingsevent. Da die meisten FMB World Tour Events in den Bergen stattfinden, ist es immer ein ganz besonderes Gefühl, am Start zu stehen und auf die schöne Altstadt Nürnbergs zu blicken. Da hat man gleich richtig gute Laune. Dazu kommen noch die zigtausend Zuschauer, die einen entlang der gesamten Strecke anfeuern. Man kommt einfach nicht aus dem Grinsen raus, obwohl man einen gehörigen Respekt vor den riesigen Tricks hat, die man zeigen will.

Welche Erinnerung ist dir besonders im Gedächtnis geblieben, wenn du darauf zurückschaust?

Wenn ich auf meine gesamte Karriere zurückblicke, dann ist das letzte Feature beim Red Bull District Ride definitiv die surrealste Erfahrung, die ich je erlebt habe: Ich stand dort oben in zehn Metern Höhe und das Adrenalin schoss noch von den vorherigen Tricks durch meinen ganzen Körper. Als ich dann in das letzte Feature rein droppte, stellte ich fest, dass man den Hauptmarkt gar nicht mehr so richtig erkennen konnte, weil er bis zum Anschlag mit 20.000 Fans gefüllt war. Ich werde nie in meinem Leben vergessen, wie es sich anfühlte, diesen letzten Trick zu performen und bin ein wenig neidisch auf die Fahrer, die es in diesem September wieder in Nürnberg erleben werden.

Was hat dich motiviert, in diesem Jahr wieder Teil dieses Mega-Events zu werden?

Ich habe den Event selbst nie gewinnen können. Ich wurde nur Zweiter. Jetzt habe ich zumindest die Chance, den besten Kurs in der Geschichte des Red Bull District Ride zu bauen (lacht).

Einen Teil des Kurses wirst du zusammen mit Drew Bezanson und der Mellow Park Crew entwerfen. Was wird in diesem Jahr neu sein?

Ich bin super happy mit dem Team. Drew ist ein unglaublich kreativer BMX-Fahrer. Er wird im Park-District sicherlich noch für die eine oder andere Überraschung sorgen. Ich selbst will meine rund 10 Jahre Slopestyle-Erfahrung nutzen, um etwas zu entwerfen, das den Sport auf das nächste Level heben wird. Ich freue mich am meisten auf den neuen Doppeldrop im Big Air District. Wenn du beim ersten Sprung einen Backflip ziehst, siehst du die Menge unten auf dem Hauptmarkt erst mal kopfüber. Das wird wahnsinnig spektakulär!

Wie du erwähnt hast, finden viele FMB World Tour Events in Bergregionen statt. Inwiefern hat das urbane Setting des Red Bull District Ride einen Einfluss auf die Fahrer?

Das unglaublichste ist, dass die Zuschauer so nah an der Strecke sein können. Als Fahrer muss man sich ein wenig daran gewöhnen. Man muss sich 110% auf sich selbst konzentrieren. Die Konzentrationsfähigkeit der Fahrer macht den Unterschied zwischen Top-Ergebnissen und Stürzen aus.

Was ist die größte Herausforderung in den fünf Districts?

Naja, die Tatsache, dass es fünf Districts gibt, ist die größte Herausforderung. Normalerweise hat ein Kurs zwischen fünf bis zehn Features. Beim District Ride werden es 15-20 sein, die auf fünf Districts verteilt sind. Das verdoppelt die Chance, einen Fehler zu machen und so Punkte zu verlieren. Der konstanteste Fahrer wird am Ende ganz oben auf dem Podium stehen und nicht der mit dem einen fetten Trick.

Welchen District würde Martin Söderström am liebsten fahren und welche Tricks würde er zeigen?

Ich war schon immer ein großer Fan vom technischen Fahren. Wir werden im vierten District viele Hindernisse auf kleinem Raum haben. Hier wird man entweder richtig Punkte machen, wenn man einen ähnlich technischen Fahrstil hat wie ich, oder richtig an Boden verlieren, wenn man nicht an seinen technischen Skills gearbeitet hat. Ich denke, ich würde dort am besten abschneiden. Aber in den anderen Streckenteilen mit den riesigen Jumps werden wir fettesten Tricks sehen, von denen ich nur träumen kann.

Wer wird in deinen Augen in diesem Jahr um den Titel fahren?

Wie gesagt glaube ich, dass die Fahrer, die am konstantesten fahren, diesen Kurs am besten beherrschen. Um so konstant zu sein, braucht man schon Jahre lange Erfahrung. Ich glaube, wir werden eher die etablierten Fahrer oben sehen. Wenn ich jetzt schon einen Tipp abgeben müsste, dann würde mein Podium so aussehen: 1. Brett Rheeder (CAN), 2. Max Fredriksson (SWE), 3. Thomas Genon (BEL)

Die gesamte Action der FMB Diamond Series wird auf www.redbull.tv übertragen. Verpasse also keine Sekunde der weltbesten Slopestyle-Action LIVE oder „on demand“ auf allen Geräten.
Hol dir die aktuellsten Infos zum Thema Bike auf dem Red Bull Bike Channel: redbull.tv/bike.

 

(Text: Offizielle Pressemitteilung)

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PM: Leah Maunsell & die Rookies – Vollgas voraus!

Einmal jährlich wird der Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis zum Treffpunkt Nr.1 für den ambitionierten Bike-Nachwuchs. Hunderte junger Fahrer reisen mit ihren Eltern in die drei Tiroler Dörfer, um die Trails zu erkunden. Während des MTB-Festivals wird den jungen Wilden nicht nur die Möglichkeit gegeben, sich mit Gleichaltrigen zu messen, sondern auch neue Freundschaften zu schließen und im „Rookie Camp“ Fahrtechniken und Wissenswertes über das Mountainbiken zu lernen.  

Die Erfahrungen, die die Kids während des Camps machen, scheinen sich auszuzahlen: junge Talente wie Felix Schuhmacher (GER), Lars Büngen (SUI), Ben Gwerder (SUI), Kip Stauffacher (SUI) und Leah Maunsell (IRL) konnten sich Podiumsplätze bei der Pumptrack Session und bei den internationalen Downhill-Wettkämpfen wie dem „Specialized Rookies Cup“ und den „iXS International Rookies Championships“ erarbeiten. Wir haben mit Leah Maunsell, Kona Bikes Woman’s Ambassador und mehrfache Teilnehmerin, gesprochen und mehr über ihre Saison, die Bedeutung der Jugendförderung und des Rookie Camps in Serfaus-Fiss-Ladis erfahren. Das MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis 2018 findet inklusive Rookie Camp vom 30. Juli bis zum 5. August 2018 statt.

Leah Maunsell ©Christian Waldegger

Hi Leah, wie ist es dir seit dem MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis ergangen? 

Leah: Mir geht es gut, wobei ich zugeben muss, dass sich der Bikepark-Entzug ziemlich schnell nach meiner Ankunft zu Hause bemerkbar gemacht hat. Daher bin ich gleich zum Bike Park Irland aufgebrochen (lacht)! Abgesehen davon habe ich mich auf die Irish Enduro National Champs vorbereitet. Ich habe mir Zeit genommen, mein Bike Set-Up zu optimieren und ansonsten einfach das Biken zu genießen!

©Christian Waldegger

Wie verläuft deine Enduro-Saison bis jetzt? Bist du zufrieden mit dem, wie alles gelaufen ist?

Leah: Ja, sehr! Ich wurde zweite bei der irischen Runde der Enduro World Series (U21) und konnte dieses Ergebnis bei der französischen Runde wiederholen. Ich bin sehr froh über diese Ergebnisse, weiß aber auch, dass ich das Zeug für den Top-Spot habe und werde in Finale Ligure (ITA) darum kämpfen! Kürzlich wurde ich außerdem sowohl im Downhill als auch beim Enduro zur Irischen Meistern gekürt, worüber ich sehr glücklich bin.

Leah Maunsell ©Christian Waldegger

Woher kommt dein Wunsch speziell Enduro zu fahren, gegenüber anderen Mountainbike Disziplinen? Ist das Bergaufpedalieren nicht anstrengend?

Leah: Enduro fahre ich jeden Tag. Bei einer Runde mit Freunden quatschen wir auf den Bergauf-Passagen und jagen die Abfahrten hinab. Als die ersten Enduro-Rennen nach Irland kamen, nahm ich die Chance sofort wahr. Mir gefällt der soziale Aspekt, vor allem an den Renntagen. Wir Mädels haben jedes Mal so viel zu Lachen auf den Zwischenstücken! Hier in Irland gibt es keine Lifte oder große Berge zum trainieren, hochpedalieren ist also Pflicht und gibt uns viel Zeit zum quatschen!

Obwohl dein Fokus hauptsächlich auf Enduro liegt, nimmst du seit ein paar Jahren am Rookie Camp in Serfaus-Fiss-Ladis teil. Das Camp endet traditionell mit internationalen Downhill-Rennen. Was hat dir an dem Camp in den letzten Jahren gefallen?

Leah: Nun gut, wenn es passt, fahre ich auch das ein oder andere Downhill-Rennen in Irland. Als Kona auf meinen Bruder Jonathan und mich mit dem Angebot zukam, das Camp als Coach und als Markenbotschafterin für Frauen zu besuchen, nahm ich die Möglichkeit sofort war, gegen die besten jungen Mädels der Welt Rennen zu fahren. Ein Rennen ist schließlich ein Rennen und ich liebe sie alle! Der Event ist mit dem Livestream und dem Zusammenkommen der zukünftigen Stars super professionell aufgezogen und es ist cool, ein Teil davon zu sein!

Rookie Camp ©Christian Waldegger

Beim Rookie Camp passiert eine Menge. Ihr fahrt die Bikepark Trails, den Frommestrail und erfahrene Biker wie Alice Kühne, Si Paton und dein Bruder Jonathan geben Tipps. Was lernen die Rookies in dieser Woche?

Leah: Die Rookies lernen, sowohl auf als auch neben dem Bike, sehr viel. Ich denke es ist eine großartige Erfahrung, bereits im jungen Alter Wettkampferfahrung zu sammeln und alles von Anfang an direkt auf dem korrekten Weg zu lernen, wie die Bedeutung von Track-Walks und des Aufwärmens etc. Meiner Meinung nach gibt es nichts Besseres, als von jemandem zu lernen, der vor dir die gleichen Schritte machen musste.

Alice Kühn ©Christian Waldegger

Beim Camp scheint das Biken mit einem 360°-Ansatz angegangen zu werden. Warum ist das wichtig für junge Fahrer? 

Leah: Ja, mir gefällt, dass den Kids im Camp nicht nur die Fahrtechnik beigebracht wird oder wie man an Rennen herangeht, sondern eben auch, dass Racing nicht alles ist. Das Camp bietet viele verschiedene Aktivitäten auf dem Bike, bei denen sich einige Möglichkeiten bieten, neue Freundschaften zu schließen und womit auch der soziale Aspekt des Bikens unterstrichen wird.

Rookie Camp ©Christian Waldegger

Apropos 360°-Ansatz – warum seid ihr auf Laufrädern unterwegs gewesen?

Leah: Haha! Das war eine witzige Geschichte. Wir haben während des Camps gegrillt und die Abendveranstaltung an dem Tag war ein Rennen auf Laufrädern. Wir haben einen technischen Kurs abgesteckt und die Zeiten gestoppt. Es war echt witzig mitanzusehen, wie jeder auf so einem winzigen Bike alles gegeben hat. Es war definitiv mal etwas anderes!

©Christian Waldegger

Was war dein Highlight der Woche?

Leah: Die Begeisterung der Kids auf den Bikes. Die Zukunft sieht vielversprechend aus!

Du bist erst 17 und schon sehr erfolgreich. Kommen die Kids schon jetzt zu dir und fragen dich nach Tipps? Was sagst du ihnen?

Leah: Ja, manchmal kommen die jüngeren Kids zu mir, um mit mir zu reden. Das ist sehr schmeichelhaft. Ich sag ihnen dann, dass sie zwar an sich arbeiten sollen, aber dabei den Spaß nicht vergessen sollen!

Leah Maunsell ©Christian Waldegger

Du bist noch am Anfang einer vielversprechenden Karriere, aber könntest du dir vorstellen selbst Coach für Kinder oder Erwachsene zu werden?

Leah: Nun ja, mein primäres ist Ziel ist es Mountainbike-Pro zu werden und dabei so erfolgreich wie möglich zu sein. Sobald ich das erreicht habe, würde ich liebend gerne etwas zurückgeben, so wie Tracy Moseley das jetzt macht. Ich glaube es wird ein Punkt kommen, an dem ich erfahren genug und bereit bin, etwas zurückzugeben und zu coachen, aber momentan werde ich einfach nur das Biken genießen und weiterhin lernen!

©Christian Waldegger

Werden du und Jonathan nächstes Jahr wieder nach Serfaus-Fiss-Ladis kommen?

Leah: Wir haben es die letzten Jahre wirklich genossen, für Kona Bikes vor Ort zu sein und wenn sich diese Möglichkeit nächstes Jahr wieder ergibt, sind wir dabei!

Vielen Dank für deine Zeit und viel Erfolg für den Rest der Saison!

Photos by ©Christian Waldegger

VIDEO: Enduro oder Freerider? Cube „Fritzz 180“ Test

In unserer aktuellen Ausgabe #39, erschienen am 17. August, könnt ihr den ausführlichen Test zum Cube „Fritzz 180“ lesen. Zusätzlich haben wir für euch aber nun auch eine Videovorstellung online gestellt. Wie gefällt euch das Bike?

 

 

PM: Rennvorschau – European 4Cross Series zu Gast in Leibstadt (SUI)

European 4Cross Series zu Gast in Leibstadt

Die 13 Rennen umfassende European 4Cross Series macht am kommenden Wochenende erneut Halt in der Schweiz. Diesen Samstag, 23. September geht im Rahmen des 6. Mountainbike-Festival Leibstadt der vierte und somit letzte Gold Event der European 4Cross Series über die Bühne. Erwartet wird Rennaction der Extraklasse.

Das Festival

Das Mountainbike-Festival Leibstadt wäre wohl aus dem Europäischen 4Cross Rennkalender kaum mehr wegzudenken. Seit 2011 finden in Leibstadt jährlich hochkarätige 4Cross Rennen statt. Als mehrfacher Veranstalter von Schweizermeisterschaften, der 4Cross Pro Tour sowie der European 4Cross Series darf einiges vom eingefleischten Schweizer Veranstalter erwartet werden. Der durchgehende Festbetrieb sowie das «Like a Bike» Race sorgen für den Festival-Charakter. Nach dem sportlichen Veranstaltungsteil versüssen Barbetrieb mit Musik und Video-Streaming den Abend. Umrundet von einer gemütlichen und fast schon familiären Familie lädt der Veloclub Leibstadt zum Feierabend-Chill.

Fotograf: Christian Egelmair

Das Rennen

Die Rennsaison neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu, die Spannung jedoch ist auf dem Höhepunkt. Die Fahrer werden in 8 Kategorien (von Nachwuchs bis zu den Profis) um die hart umkämpften Punkte in der Gesamtwertung battlen. Auch der Tagessieg in jeder der Kategorien ist begehrt, Rennaction vom feinsten sind also garantiert.

Der Race-Track

Die einzige permanente 4Cross-Strecke in der Schweiz ist bei den Fahrern wie auch bei den Zuschauern beliebt. Die rund 350 Meter lange Strecke, die von den Zuschauern fast gänzlich überblickt werden kann, gilt als technisch anspruchsvoll. Der wetterfeste Belag hält jeder Witterung stand. Analog zu den weltbekannten Strecken gibt es auch in Leibstadt eine Proline, welche die Spitzenfahrer über 10 Meter durch die Luft fliegen lässt.

Valentin Müller

Die Topfahrer

Nicht zuletzt sind es die Athleten, die einen spannenden Event mit packenden Rennen ausmachen, und an diesen fehlt es in Leibstadt sicherlich nicht. Die Startliste ist übersäht mit den absoluten Topfahrern aus den Disziplinen 4Cross, Downhill und Pumptrack.

Chaney Guennet Der mehrfache Crankworx Pumptrack Challenge Sieger aus Frankreich war dieses Jahr ganz vorne dabei. Seine Vergangenheit im 4Cross und BMX macht ihn zu einem heissen Kandidaten auf den Sieg.

Giovanni Pozzoni An der diesjährigen 4Cross Weltmeisterschaft gewann der junge Italiener die Bronze-Medaille, was ihn zu einem der Top-Favoriten macht.

Mitja Ergaver Der 4Cross Weltmeister von 2016 aus Slowenien ist immer für Überraschungen gut. Entsprechend darf einiges vom Ex-Weltmeister erwartet werden!

Simon Waldburger Der Lokalmatador und WM-Medalist gehört immer in den Favoritenkreis. Sein Palmares in Leibstadt weist kaum Schönheitsfehler auf.

Benedikt Last Mit dem deutschen 4Cross Meister sowie WM Finalist und -Medalist ist immer zu rechnen. «Last» als Name dient höchstens der Tarnung.

Noel Niederberger Der aktuell beste Schweizer Downhiller landete schon an der 4Cross Pro Tour auf dem Podest und darf sich auch Pumptrack Weltmeister nennen. Zwar ist Niederberger nur noch selten an 4Cross Rennen anzutreffen, doch seine 4Cross-Wurzeln machen ihn zu einem klaren Anwärter auf den Sieg.

Früh übt sich

Am Nachmittag haben auch die Jüngsten die Chance, im 4Cross Modus gegeneinander anzutreten. Auf einem separaten Parcours treten Kinder bis 5 Jahren gegeneinander an – auf Likeabikes. Der Spassfaktor steht an erster Stelle.

Live-Stream

Zur Freude allderjenigen, die das Geschehen nicht vor Ort mitverfolgen können, wird das Rennen am Samstag ab 17:00 Uhr in einem professionellen Live-Stream auf www.swiss-sport.tv übertragen.

Direktlink: http://4cross.eu/livestreams/leibstadt-2017

VIDEO: Emil Johanssons Trick-Festival beim Suzuki Nine Knights MTB 2017!

Sechs neue Tricks innerhalb einer Stunde – das hatte sich der amtierende Freeride-Mountainbike-Weltmeister Emil Johansson (SWE) beim Suzuki Nine Knights MTB Contest 2017 am Reschenpass in Südtirol vorgenommen. Und tatsächlich gelang es ihm, sechs weltweit noch nie gezeigte Tricks zu landen. Mit diesem einzigartigen Backflip-Festival holte er den ersten Platz in der Slopestyle-Bike-Kategorie.

Jetzt gibt es Johanssons Trick-Feuerwerk geballt in einem Video: Angefangen mit einem Backflip Whip to Barspin to Unturndown und gefolgt von einem Backflip Quint Barspin, ging es mit einem Backflip Triple Barspin to Can und einem Backflip Barspin to Tuck No Hander to Barspin to Can weiter. Den Abschluss der begeisternden Trickserie bildeten ein Backflip Double Barspin to Tuck No Hander to Barspin und ein Backflip Triple Barspin to Tuck No Hander.

Weitere Informationen zum Suzuki Nine Knights MTB unter nineknightsmtb.com. Auf nineknights.com folgen außerdem bald Neuigkeiten für den Winter 2017/18!

PM: Biketember Festival – 15-jährige Valentina Höll schneller als Europameisterin

Vor dem Oktober kommt der Biketember: Vergangenes Wochenende hat die Bikeregion Saalfelden Leogang beim Biketember Festival nochmal seine Expertise in Sachen Mountainbike unter Beweis gestellt. Beim Saisonfinale des iXS European Downhill Cup kämpften 300 Starter aus 26 Nationen zum letzten Mal in diesem Jahr um alles entscheidende Sekunden. In der Kategorie Elite hatten Europameisterin Eleonora Farina (ITA) und Ondrej Stephanek (CZE) die Nase vorn, in der Kategorie U17 Damen dominierte ganz klar das österreichische Nachwuchstalent Valentina Höll.

Valentina Höll
©Rick Schubert

Die Leoganger Weltcup-Strecke „Speedster“ wartete beim Saisonfinale des iXS European Downhill mit besonders erschwerten Bedingungen auf: Während sich das Wetter am Freitag beim Training noch von seiner besten Seite zeigte, erschwerten Regen und daraus resultierender Matsch die Qualifikation am Samstag sowie das fünfte und letzte Rennen der höchsten Rennserie nach dem Weltcup. Auf dem rutschigen und daher besonders anspruchsvollen Kurs zeigte Ondrej Stephanek (CZE – CTM Racing Team) starke Nerven und holte sich mit knapp drei Sekunden Vorsprung vor Jure Zabjek (SLO – Unior Tools Team) den Tagessieg. In der Gesamtwertung führt Zabjek, der vergangenen Juni beim Weltcup in Leogang erstmals mit einem beachtlichen 12. Platz von sich reden machte, vor Stephanek. Mit nur sechs hunderstel Sekunden Abstand sicherte sich Joshua Barth (GER – Solid Reverse Factory Racing) aus Neuenbürg im Nordschwarzwald den 3. Platz und landete in der Gesamtwertung des iXS European Downhill Cup 2017 in der Kategorie Elite Men auf dem 4. Platz.

 

Ondrej Stephanek holte sich Rang drei im Seeding und kämpft morgen um seinen ersten Sieg.
©Rick Schubert
Podium Elite Männer mit Andreas Kolb, Jure Zabjek, Ondrej Stephanek, Joshua Barth und Loris Revelli.
©Rick Schubert

 

Tagessiegerin in der Kategorie Elite Women wurde die Europameisterin Eleonora Farina (ITA – GB Rifar Mondraker). Die Deutsche Sandra Rübesam (Nukeproof Factory Racing) durfte sich über den 2. Platz freuen, während Monika Hrastnik aus Slowenien (Blackthorn) Dritte wurde. Hrastnik geht damit als Seriensiegerin 2017 hervor.

Podium Elite Frauen mit Sandra Rübesam, Eleonora Farina und Monika Hrastnik.
©Rick Schubert
Eleonora Farina gewinnt mit 5 Sekunden Vorsprung vor Sandra Ruebesam.
©Rick Schubert

 

Aufsehen erregte wieder einmal Valentina „Vali“ Höll (AUT – Sram TLD Racing): Obgleich gelistet in der Kategorie U17, hätte die 15-Jährige bei den Elite Damen ganz klar die Nase vorn gehabt: Voll auf Adrenalin gab Vali alles und beendete ihren Run fast ganze vier Sekunden schneller als Elite-Tagessiegerin Farina. Damit ist das österreichische Nachwuchstalent beim Europacup in dieser Saison ungeschlagen. „Saalfelden Leogang ist einfach mein Wohnzimmer, ich fühle mich hier wohl und kenne die Strecke in- und auswendig – das wird es wohl sein. Ich habe jetzt alle fünf Tour-Stopps in meiner Kategorie gewonnen und bin voll happy“, so die junge Athletin, die sich bereits jetzt auf die nächste Saison freut: 2018 wird Höll erstmals den Weltcup der Junioren bestreiten.

Valentina Höll
©Rick Schubert

Für den Österreicher Markus Pekoll (MS Mondraker) bedeutete das Biketember Festival nicht nur das Saisonfinale, sondern auch das Ende seiner Karriere. In Lederhosen und Trachtenhut fuhr Pekoll am Sonntag sein letztes Downhill-Rennen als Profi. Mit Leogang verbindet ihn nicht nur eine langjährige Partnerschaft, hier feierte er auch seine größten Erfolge, wie einen 9. Platz bei der Heim-WM 2012. Dementsprechend war der letzte Auftritt des ehemaligen Europameisters und sechsfachen Staatsmeisters sehr emotional – das Rennen gegen die Zeit für den 22. Platzierten nebensächlich: „Die Platzierung hat für mich heute keine Rolle gespielt, ich hatte sogar noch Zeit, Servus zu den Streckenposten zu sagen. Es waren viele Freunde da, meine Familie, die Leoganger Partner, die mich immer unterstützt haben. Ich bin stolz, einen Teil zur Bekanntheit des Sports beigetragen zu haben und habe alles aus meiner Karriere rausgeholt. Mit diesem Gefühl ist es wunderschön aufzuhören“, so Pekoll.

Markus Pekoll
©Rick Schubert

Während die einen bereits aufhören, fangen die anderen gerade erst an: Bei der Scott Junior Trophy zeigten die jungen Nachwuchsbiker, was in ihnen steckt. Kids zwischen 3 und 16 Jahren konnten in verschiedenen Altersklassen erste Rennerfahrung sammeln und ihren Vorbildern nacheifern. Auf Distanzen von 250m bis zu 6km ging es rund um den Saalfeldener Ritzensee. Insgesamt gingen rund 60 Nachwuchsbiker an den Start – fast doppelt so viel wie vor drei Jahren.

Scott Junior Trophy 2017
©Michael Geißler
Scott Junior Trophy 2017
©Michael Geißler

Bike-Fans sollten sich schon mal den 7.-10. Juni 2018 rot im Kalender anstreichen: Freunde gepflegter Bike-Action dürfen sich bereits jetzt auf das Out of Bounds Festival freuen – in dessen Rahmen finden der UCI Mountain Bike Downhill Weltcup sowie der legendäre Slopestyle-Contest 26TRIX in Leogang statt.

Für einen „runden Rad-Urlaub“ gibt es in Saalfelden Leogang spezielle Bike-Hotels wie den Salzburger Hof, Rupertus, Bacher, Riederalm, Ritzenhof, Puradies und Mama Thresl sowie kompetente Bike-Shops wie Sport Mitterer oder Sport 2000 Simon. Informationen hier.“

Photos by ©Rick Schubert & ©Michael Geißler

VIDEO: Hinter den Kulissen beim Red Bull District Ride

Red Bull District Ride war der absolute Wahnsinn! Ob es die respektiven World’s First von Szymon Godziek (POL) und Nicholi Rogatkin (USA) oder die Krönung von Emil Johansson (SWE) zum jüngsten FMB World Champion aller Zeiten waren, ein Highlight jagte das nächste. Über 300 fleißige Helfer waren beim Kursbau involviert, um den Wünschen von Kursdesigner und Slopestyle-Legende Martin Söderström gerecht zu werden. 7.800qm an Holzplatten wurden von knapp zwei Tonnen Schrauben zusammengehalten, die aneinander gereiht einer Länge von 8km entsprachen. Damit würden sie 1,5 mal um die Nürnberger Altstadt reichen, die die einzigartige Szenerie für den 700m langen Kurs bot. Der damit längste Kurs der Saison fand seinen Abschluss im Big Air District mit einem der massivsten Kicker, den die Slopestyle-Szene je gesehen hat. Der 4,5m hohe Monster-Absprung beförderte die Athleten direkt in den Nürnberger Himmel und bot massig Airtime für die krassesten Tricks. 94.000 Zuschauer zog es in die Nürnberger Altstadt, um das Weltklasse-Event live vor Ort zu verfolgen – 24.000 mehr als 2014. Wirf mit der spannenden Dokumentation einen Blick hinter die Kulissen des Red Bull District Ride und schau zurück auf die besten Momente des größten Mountainbike-Events der Saison.

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