PM: Swatch Rocket Air – Nicholi Rogatkin holt sich wieder die goldene Schallplatte

Rogatkin kam sah und siegte. Nach seinem Saisonauftaktssieg beim Crankworx Rotorua war der wilde Amerikaner auch beim Swatch Rocket Air nicht zu stoppen. Er sammelte damit bei dem FMB Gold Event wichtige Punkte für den Gesamtsieg der Freeride Mountainbike World Tour.

Mit 94 Punkten zwirbelte sich Nicholi aufs Treppchen. Bereits schon im ersten Run bewies der Amerikaner, wer seinen Moustache am besten getrimmt hat. Seine Trickkiste beinhaltet einen Tailwhip den Step down runter, ein Twister über den Moneybooster, einen Frontflip den Step up hoch, einen eindrucksvollen Fastplans 360 den Drop des Ghettoblasters hinunter, über die Hip mit einem Triple Tailwhip. Bei der Hip to Wallride to Dirtlanding zeigte Rogatkin nochmals einen Tailwhip und eine Cashroll auf dem kleinsten Sprung des Kurses beeindruckte die Zuschauer zu standing Ovations. Mit einem 540 auf der Quaterpipe rundete er seinen perfekten Run ab und zeigte, dass er der wohl entschlossenste Freestyle Athlet aller Zeiten ist. Er selbst sagte, dass er „den Tränen nahe“ war und es ein ganz besonderer Gewinn für ihn ist, denn die Stimmung, die in Thun herrscht ist nirgendwo anders so ansteckend. Er bedankte sich bei der Flying Metal Crew und freute sich nun besonders auf die Aftershowparty.

Hinter Nicholi platzierten sich die zwei Italiener Torquato Testa und Diego Caverzasi. Es war ein Gedicht, den Slopestylern zuzuschauen. Die Kunst beim Slopestyle ist es, nicht nur die krassesten Tricks zu liefern, sondern vor allem das Ganze mit Höhe, Leichtigkeit und flüssig über die Bühne zu bringen. Dem jungen Amerikaner die Stirn bieten konnte eigentlich nur Brett Rheeder. Allerdings stürzte der Kanadier bei einem Backflip Barspin to Tailwhip. Er gab alles, doch dieses mal ging seine Rechnung leider nicht auf.

Die organisierende Flying Metal Crew freut sich, dass alles so reibungslos abgelaufen ist. Sie haben sich mit dem Thema „Back to the 80ies“ wieder einmal selbst übertroffen und mit der Liebe zum Detail echte Leidenschaft bewiesen. Kaum ein Slopestyle Kurs ist so gut, sicher und ausgefallen gebaut, wie die Ideen der Crew. Ramon Hunziker gönnt sich nun erst mal ein Bier und „kann es kaum erwarten den 2018er Kurs zu designen.“

Das Swatch Rocket Air hat über das Wochenende viele staunende und lachende Gesichter produziert. Von alt bis jung, von Profi bis Anfänger, von Bikenarr bis Sportmuffel, jeder wurde beeindruckt. Alle Details zum Contest findest du auf www.rocketair.ch.

Hier könnt ihr nochmal das Replay vom Finale anschauen:

 

// Fotos von andremaurer.ch, Simon Nieborak, Manuel Lopez

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Viel Erfolg beim Beantworten und viel Glück, vielleicht seid ihr schon bald bei den jubelnden Massen in Innsbruck dabei!

 

Frage 1.) Welche Stadt ist dieses Jahr kein Austragungsort der Crankworx-Reihe?

a. Alle sind dabei

b. Les Gets, Frankreich

c. Whistler, Canada

d. Rotorua, Neuseeland

 

Frage 2.) Derjenige, der in einem Jahr drei der vier Crankworx-Events gewinnt, verdient sich die sogenannte Slopestyle „Triple Crown“. Wem ist das bisher gelungen?

a. Brett Rheeder

b. Brandon Semenuk

c. Nicholi Rogatkin

d. Keinem der oben genannten

 

Frage 3.) Welcher Fahrer geht dieses Jahr verletzungsbedingt nicht an den Start beim Crankworx Innsbruck? (Kleiner Tipp, diese Info findet ihr in folgendem Beitrag http://gravity-magazine.de/2019/05/31/faces-of-crankworx-world-tour-in-innsbruck/ )

a. Erik Fedko

b. Thomas Genon

c. Brett Rheeder

d. Nicholi Rogatkin

 

Bild: ©shootandstyle.com/innsbruck-tirol sports GmbH, Mathäus Gartner

 

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*Die Teilnahme für das Gewinnspiel endet am 09.06.2019 um 17:59:59 Uhr. Einsendungen ab dem 09.06.2019 um 17:59:59 Uhr Uhr werden nicht mehr berücksichtigt. Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahre. Versand nur in der EU! Es gelten die allgemeinen Teilnahmebedingungen für Verlosungen und Gewinnspiele, siehe www.gravity-magazine.de/impressum/teilnahmebedingungen-fuer-verlosungen-und-gewinnspiele.
Die Gewinner werden nach Bekanntgabe von uns per Privatnachricht angeschrieben. Die Teilnehmer stimmen einer öffentlichen Nennung bei Gewinn zu.

Das Rider Line Up des FMB Gold Slopestyle Contests steht fest!

Nur noch vier Wochen bis sich in Saalbach Hinterglemm wieder die Elite der Slopestyler trifft. Der FMB Gold Contest beim GlemmRide Bike Festival hat internationales Ansehen erreicht und lockt mit einem Preisgeld von € 15.000,00 die weltbesten Athleten und 15.000 Zuschauer von 03. – 07. Juli ins SalzburgerLand.

Mit diesem Rider Line Up steht fest: Der GlemmRide Slopestyle wird wieder spektakulär! Aus ganz Europa und sogar den USA reisen die Athleten an, um auf dem einzigartigen Kurs ihre besten Tricks zu zeigen. Über Hip Jump, Boner Log und Dirt Jump mit massiver Airtime führt der Kurs zur Terrasse und über den Pool des 5*s Hotel Alpine Palace direkt mitten in die Expo-Area des Festivals. 15.000 Besucher und rund 100.000 Live-Stream Zuschauer fiebern mit, wenn Vorjahressieger Torquato Testa aus Italien seinen Titel gegen den aktuell führenden der FMB Weltrangliste Nicholi Rogatkin aus den USA verteidigt.
Die Big-Player der Slopestyle-Szene in Saalbach
  • Nicholi Rogatkin (USA), der 2013 von BMX auf Mountainbike umstieg, dominiert seither die Slopestyle Szene. Der FMB World Champion 2016 und 2. der FMB Weltrangliste 2017 und 2018 hat stets neue Tricks in petto und mischt das Feld gewaltig auf. Nicholi kommt bereits zum dritten Mal nach Saalbach und wird alles daran setzen, seinen Sieg aus dem Jahr 2015 zu wiederholen.
  • Toquato Testa (ITA) zeigte beim GlemmRide Slopestyle Contest 2018 einen einwandfreien Run und landete damit ganz oben auf dem Podest. Es bleibt spannend zu sehen, was der für seine Opposite Kombos bekannte Italiener aus der Trickkiste holt, um seinen Titel in Saalbach zu verteidigen.
  • Emil Johansson (SWE): Der erst 19-jährige Schwede besucht in seiner Heimat ein „Bike Gymnasium“, welches es ihm ermöglicht, täglich während der Schulzeit mehrere Stunden mit dem Fahrrad zu trainieren. Als Emil 2016 auf der Bildfläche erschien, wusste jeder, dass er eine vielversprechende Zukunft vor sich hat. Was sich dann im Jahr 2017 ereignete, war allerdings mehr als erstaunlich: Mit mehreren Podiumsplätzen und Top Results bei allen FMB Diamond Events, sowie einem überragenden 2. Platz beim legendären Red Bull District Ride sicherte sich Emil verdientermaßen den Titel des FMB World Champion. Nach einer verletzungsbedingten Pause 2018 und aktuell auf Rang 3 der Weltrangliste kommt Johansson zum ersten Mal nach Saalbach und wird es seinen Mitstreitern sicher nicht einfach machen.
  • Erik Fedko (GER): Egal, ob Dirt Jump, Slopestyle oder sogar Motocross – seit sein Vater ihm 2008 sein erstes Bike geschweißt hat, ist der 21-jährige Deutsche nicht zu stoppen. Erik gewann bereits den FMB Amateur Cup und feierte 2017 seinen Durchbruch, als er unter anderem beim Red Bull District Ride vor 80.000 Zuschauern den 5. Platz belegte und 2018 beim Red Bull Joyride in Whistler sogar als 3. auf dem Podium stand. Mit einer Reihe neuer Sponsoren ist Erik 2019 auf dem Siegesmarsch und lässt es so richtig krachen.
Das gesamte Set Rider Line Up
FMB Ranking // Set Rider // Nation

1 // Nicholi Rogatkin // USA

3 // Emil Johansson // SWE
4 // Tomas Lemoine // FRA
5 // Erik Fedko // GER
7 // Torquato Testa // ITA
8 // Alex Alanko // SWE
10 // Lukas Knopf // GER
11 // Jakub Vencl // CZE
13 // Diego Caverzasi // ITA
15 // Lucas Huppert // SUI
16 // Tom Isted // GBR
17 // Paul Couderc // FRA
18 // Szymon Godziek // POL
19 // Dawid Godziek // POL
20 // Viktor Douhan // SWE
Bereits das Battle um den Einzug ins Qualifying wird extrem spannend, denn für das Pre-Qualifying am Freitag liegen so viele Anmeldungen vor, wie noch nie zuvor beim GlemmRide Bike Festival. Unter den Athleten befinden sich mehrere Top-Athleten aus Nordamerika und aus ganz Europa.

iXS Dirt Masters: Ratboy, The Deakinator, Whipmer und Co. begeistern Rekordkulisse

Foto by Kai Brake

Das 13. iXS Dirt Masters Festival hat die Messlatte für Bike-Events nach oben geschraubt: Zehn spannende Contests mit einem hochkarätig besetzten Fahrerfeld begeisterten die Fans über die vollen vier Tage. Mit 40.000 Zuschauern verzeichnete das Festival im Bikepark Winterberg einen neuen Besucherrekord. Strahlender Sonnenschein und warme Temperaturen über das gesamte Wochenende boten für den größten deutschen Gravity-Event den passenden Rahmen. Nur der Wind, der am Sonntagnachmittag aufkam, verhinderte, dass der Slopestyle-Wettbewerb wie geplant vollzogen werden konnte. Das hielt die Rider jedoch nicht davon ab, den Zuschauern eine stylische Abschlussshow zu bieten.

Foto by Kai Brake
Foto by Kai Brake

Von Donnerstag, 30. Mai, bis Sonntag, 02. Juni, war der Erlebnisberg Kappe Schauplatz für die besten Gravity-Athleten. An die 2.000 Sportlerinnen und Sportler aus der ganzen Welt zeigten ihre Skills in den folgenden elf Wettbewerben: BMO Four Cross, Braaap Off’s, Bunny Hop Battle, Kenda Enduro One, iXS Downhill Cup, Pumptrack Race, Rose Best of Ten, Continental Slopestyle, Sparkassen Kids Race, Specialized Rookies Downhill Cup und Warsteiner Whip Off‘s powered by Spank.

Foto by Kai Brake

Vom größten Styler über den schnellsten Rider bis hin zu einem gemütlichen Familienausflug, bei der diesjährigen Ausgabe des Dirt Masters Festival kamen alle Teilnehmer auf ihre Kosten.

Wir haben mit drei Athleten gesprochen, die es beim Dirt Masters Festival haben krachen lassen:

Wie oft hast du schon am iXS Dirt Master Festival teilgenommen? Welchen Eindruck hast du vom Festival?

Josh „Ratboy“ Bryceland (GBR): „Ich bin zum ersten Mal beim Dirt Masters Festival und muss sagen, dass ich total geflasht bin. Ich dachte, das wäre ein kleiner Event, stattdessen geht es hier seit Donnerstag ordentlich ab. Der Berg ist zwar recht klein, trotzdem sind die Features hier richtig gut: Der Downhill macht mega Spaß und die Jump Area ist der Hotspot schlechthin. Wenn kein Wettbewerb stattfindet, trifft man dort alles und jeden, von Kids auf BMX-Bikes bis hin zu Erwachsenen auf Downhill-Bikes und alle hängen miteinander ab. Es gibt keine Abgrenzung zwischen unterschiedlichen Bikes und alt oder jung. Genau darum geht es. Ich hatte hier eine Wahnsinnszeit und komme nächstes Jahr bestimmt wieder.“

Fabio „Whipmer“ Wibmer (AUT): „Ich war viermal hier, dreimal habe ich mitgemacht und einmal musste ich verletzt zuschauen. Es ist immer wieder der Wahnsinn hier. Das Dirt Masters macht für mich die Fans aus. Hier sind wirklich die krassesten Fans, die man das ganze Jahr erlebt. Sie machen das Festival einzigartig.“

Ben „The Deakinator“ Deakin (GBR): „Ich bin zum vierten Mal beim Dirt Masters. Sonst war ich immer mit DMR Bikes hier vor Ort, aber die sind gerade alle in Fort William. Sam (Reynolds, Anm.d.Red.) und ich hatten spontan Bock, und wir sind nach Winterberg gefahren. Ich habe ihm gesagt, dass der Whip Off total verrückt ist. Wir hatten einen Riesenspaß und waren immer gut drauf. Die Zuschauer hier sind total abgefahren. Die Action an diesem Wochenende ist einfach genial: Downhill, Four Cross, Whip Off’s, Slopestyle, hier geht es richtig ab. Und die Stimmung ist mega.“

Hier sind die Highlights von Tag drei:

Beschreibe das iXS Dirt Masters Festival mit drei Worten!

Bryceland: „Absolut verrückt Deutsche!“

Wibmer: „Einfach total verrückt!“

Deakin: „Der blanke Wahnsinn!“

Foto by Kai Brake
Foto by Nico Gilles

Josh, Fabio, was sagt ihr zu den Warsteiner Whip Off‘s powered by Spank?

Bryceland: „Total abgefahren! Das hier ist hundertprozentig mit der beste Whip Off-Contest. Whistler ist gigantisch, aber die Whip Off‘s hier können da locker mithalten. Und das obwohl der Contest hier nicht zu Crankworx gehört. Ich bin einfach nur beeindruckt – tief beeindruckt. Ich habe es geliebt. Einfach mit allen zu fahren, ihnen beim Abheben zusehen, sich selbst reinlehnen… Oh Mann, es ist so ein gutes Gefühl. Es fühlte sich überhaupt nicht wie ein Wettkampf an, sondern eher wie eine Jam-Session mit Freunden.“

Wibmer: „Ich glaube es gibt tatsächlich im ganzen Jahr keinen Event, das nur annährend so verrückt ist, wie die Whip Off‘s in Winterberg. Einfach nur komplette Eskalation. Die Stimmung ist konkurrenzlos. Der reinste Wahnsinn. Dann werde ich auch noch Zweiter hinter Sam Hockenhull (GBR). Es war echt geil im Finale zu sein. Es war ganz knapp. Einfach legendär. Gratulation an Sam Hockenhull (GBR) zum Sieg und dem damit verbundenen Gewinn einer Wildcard für Crankworx Innsbruck.“

Foto by Kai Brake
Foto by Kai Brake

Ben, du hast auch am Downhill teilgenommen. Mit welchen Ambitionen seid ihr aus dem Starthaus raus?

Deakin: „Ich denke, grundsätzlich geht es beim Dirt Masters wirklich um die Kernfrage des Mountainbikens. Das ist die Antwort auf die Frage: Warum hast du mit dem Mountainbiken angefangen? Der Wettkampf an sich steht dabei an zweiter Stelle. Vordergründig geht es darum, mit deinen Freunden abzuhängen, viele Runs zu absolvieren und Zeit auf dem Bike zu verbringen. Und nicht zu vergessen, geile Bilder vom Whip Off’s zu bekommen (lacht)! Für mich persönlich war es der erste Wettkampf seit ich mir vor sieben Wochen den Arm gebrochen habe. Vergangene Woche war ich im Wald bei mir zuhause unterwegs und dachte mir ‚ach egal’ und habe mich entschieden herzukommen. Meine Ambition war nur Spaß zu haben.“

Foto by Kai Brake

Ben, du bist selbst Coach, wie wichtig sind Festivals, wie das iXS Dirt Masters Festival, um mit der Core-Szene zu sprechen und die Entwicklung der nächsten Generation zu fördern?

Deakin: „Ich finde diese Festivals großartig und wichtig. Im Rahmen des Festivals gab es auch ein Downhill-Rennen für jüngere Altersklassen, die im Grunde genommen eine ähnliche abgespeckte Strecke wie wir fahren. Wenn die Kids schon in jungen Jahren mit dem Mountainbiken beginnen und die Eltern sicherstellen, dass sie aus den richtigen Gründen biken und sich nicht unter Druck gesetzt fühlen, dann ist das großartig. Es geh nur um Spaß! Wenn man das, wie hier, mit Pumptrack- und Spaß-Rennen fördern kann, entwickeln sich die Kids in die richtige Richtung. Es ist großartig junge Rider zu sehen, die sich schrittweise entwickeln und nach und nach an größeren Contests wie Whip Off’s und Downhills teilnehmen.“

Style und Speed – die Highlights von Tag vier:

Dem Ruf des Berges folgten auch die Fans. Eine neue Rekordkulisse von 40.000 Zuschauern pilgerte in den Bikepark Winterberg und sorgte für eine atemberaubende Atmosphäre. Das sorgte auch bei Veranstalter Frank Weckert für Zufriedenheit: „Das iXS Dirt Masters Festival war ein voller Erfolg und hat unsere Erwartungen und Hoffnungen sogar noch übertroffen. Wir hatten nationale und internationale Spitzenathleten am Start und auch das Programm für Kinder und Familien wurde sensationell angenommen. Die Zuschauerzahl und die Stimmung waren einfach nur gigantisch. All das zeigt, welch hohen Stellenwert das iXS Dirt Masters Festival in der Gravity-Szene hat. Das fantastische Wetter hat natürlich seinen Teil zum Erfolg beigetragen. Dennoch rücken die positiven Festival-Eindrücke nach dem tragischen Unglück abseits der Wettbewerbe in den Hintergrund“, sagte Weckert.

Überschattet wurde das Festival von einem tragischen Unglück am Samstag im Bikepark, wo parallel der reguläre Betrieb stattfand. Der Verunfallte ist leider in einer Klink verstorben. „Wir sind erschüttert. Unsere Gedanken sind bei der Familie und bei den Freunden. Die genauen Umstände sind derzeit noch nicht geklärt. Stand jetzt können wir noch nichts zur Ursache bekannt geben“, sagte Nico Brinkmann, Geschäftsführer des Bikeparks Winterberg.

Der Abschlusstag am Sonntag fand daher ohne musikalische Begleitung der Wettkämpfe statt.

Alle Informationen zum Dirt Masters Festival, dem Bikepark Winterberg und der Region Winterberg gibt es online:

Foto by Kai Brake

Website:
Dirt Masters Festival:              www.dirtmasters-festival.de
Bikepark Winterberg:              www.bikepark-winterberg.de/de
Region Winterberg:                 www.winterberg.de/aktivitaeten-wohlfuehlen

Instagram:
Dirt Masters Festival:               www.instagram.com/ixsdirtmasters
Bikepark Winterberg:               www.instagram.com/bikeparkwinterberg

Facebook:
Dirt Masters Festival:               www.facebook.com/dirtmasters
Bikepark Winterberg:               www.facebook.com/bikeparkwinterberg
Region Winterberg:                  www.facebook.com/winterberg

Ihr testet ab sofort mit! Der Ninjamount Unicorn im Review unserer Follower

Wie bereits auf Instagram erwähnt, geben wir Euch zukünftig die Möglichkeit, selbst Produkte zu testen. In unseren Instagram-Stories zeigen wir Euch die zu testenden Artikel und starten über die Instagram-Umfrage-Funktion die Auswahl potenzieller Produkttester. Wer also Interesse bestätigt, ein von uns vorgestelltes Produkt zu testen, wird mit etwas Glück ausgewählt und kriegt des neuesten Stuff direkt von uns zu sich nach Hause geschickt. Ab dann heißt es: Testen für die Community und Review geben!

Anbei wollen wir Euch das Video von Nico (14 Jahre alt) zeigen, der von uns ein Prototyp des Ninja Mount Unicorn zugesandt bekommen hat.

Leider hat der Unicorn den Test nicht ganz heile überstanden, aber hierbei handelte es sich auch um einen Prototyp und nicht um das finale Produkt.

Das Video gibt es hier und wenn Ihr auch Lust darauf bekommt, Euch für Produkttests zu bewerben, dann folgt uns auf Instagram https://www.instagram.com/gravitymtbmagazine/ und YouTube http://bit.ly/gravity-on-youtube

Hier der Link zu Nicos Channel: https://www.youtube.com/channel/UC3XHcvnFQ71SVbE5LxzbPrw

Ihr habt Bock die Kickstarter-Kampagne von Ninja Mount zu unterstützen?
Dann schaut hier vorbei: https://www.kickstarter.com/projects/ninjamount/unicorn-gopro-mount-for-mountainbike-handlebars?ref=project_link

Schultergelenk gesprengt in Fort William – Tahnée Seagrave ist leider vorerst raus

Tahnee Seagrave ist bei den Vorbereitungen zum Fort William World Cup schwer gestürzt und scheidet nun nach einem persönlichen Statement vorerst aus. Als Tahnee am gestrigen Morgen den ersten Trainingslauf begann, stürzte diese im oberen Teil der Strecke und schlug mit der Schulter direkt auf einen Stein auf.

Diese massive Krafteinwirkung zeriss Ihr das AC-Gelenk, welches die Schulter und das Schlüsselbein miteinander verbindet.

Wir wünschen Tahnee das Beste und hoffen, sie bald schon wieder an den Rennstrecken begrüßen zu dürfen.

iXS Dirt Masters: Gravity-Spektakel zieht Zuschauer in den Bann

Fabio Wibmer beim Bunny Hop Battle ©Nico Gilles

Bereits die ersten beiden Tage des 13. iXS Dirt Masters Festivals haben die Erwartungen übertroffen. Die besten Gravity-Athleten zeigten ihre Skills in bewährten und neuen Events und spannenden Wettkämpfen. Tausende Zuschauer genossen die spektakuläre Mountainbike-Action und sorgten im Bikepark Winterberg für feinsten Festival-Flair. Nahezu perfekte Bedingungen rundeten den gelungenen Auftakt ab.

Die Fans drehen auf ©Nico Gilles

Vier Tage lang ist der Bikepark Winterberg Schauplatz für das größte Gravity-Event Deutschlands. Die beiden Auftakttage der 13. Auflage des iXS Dirt Masters Festivals, Donnerstag und Freitag, waren bereits ein voller Erfolg. Hunderte Athletinnen und Athleten trugen bislang in sieben Disziplinen zur Begeisterung der Massen bei. Den Auftakt machten die Kids: Die Cracks von Morgen sammelten beim Sparkassen Kids Race ihre erste Rennerfahrung. Das neu eingeführte Event war ein voller Erfolg und belegte, dass Familienfreundlichkeit zum iXS Dirt Masters Festival gehört. Die etwas Fortgeschrittenen durften sich beim Specialized Rookies Downhill Cup wie die Profis fühlen.

Bombastische Tricks und Bunny Hops zur Eröffnung

Das Highlight des Tages war der neueingeführte Wettbewerb „Rose Best of Ten“. Der Best Trick-Contest versetzte die zahlreichen Zuschauer in Ekstase. Dem Namen entsprechend wurden zehn Runden absolviert – mit unterschiedlichen Vorgaben, wie No Hander, Nac-Nac, „Best Goon“, Flip- und Tailwhip-Combos.

Erik Fedko beim Rose Best of Ten ©Nico Gilles

Die Auswahl der Kriterien nahmen die deutschen Stars der Slopestyle-Szene persönlich vor: Erik Fedko und Lukas Knopf. „Beim Dirt Masters habe ich erstmals bei dieser Art von Contest meine Tricks auf einer großen Bühne gezeigt. Wir haben uns jeweils zehn Tricks überlegt und miteinander abgestimmt. Ich bin gestoked, dass alle Teilnehmer richtig gesendet haben und die Crowd hat gut Stimmung gemacht. Es war auf jeden Fall eine gute Zeit“, sagte Knopf.

©Kai Brake
©Nico Gilles

Die unterschiedlichen Kriterien erlaubten einem breiten Teilnehmerfeld mit Profis wie auch Amateuren ihre Tricks zum Besten zu geben. Nach jeder Runde entschieden die Fans mit ihrem Jubel über den Gewinner. 24 Athleten aus ganz Europa flogen um die Anerkennung der Zuschauer. Erst beim finalen Durchgang, Best Trick, setzte leichter Nieselregen ein, der der Stimmung jedoch keinen Abbruch tat. Janek Röttgen (GER) und Lokalmatador Erik Fedko lieferten sich einen heißen Fight um den Sieg – mit dem besseren Ausgang für Fedko. „Für mich bedeutet das Dirt Masters Festival vor allem Spaß zu haben und Freunde zu treffen, die man sonst das ganze Jahr nicht sehen kann, und mit ihnen zu feiern. Wir wollten auch in diesem Jahr einen geilen Event auf die Beine stellen, an dem Locals, Amateure und Profis teilnehmen können. Alle sollten die Chance haben ihre Tricks zu senden. Es war ein Hammer-Auftakt und jetzt freue ich mich auf mehr“, sagte Fedko.

Erik Fedko beim Rose Best of Ten ©Felix Hens

Zum Abschluss des ersten Tages ging es beim „Bunny Hop Battle“ hoch hinaus. Zahlreiche Zuschauer standen den Athleten Spalier und sahen einen packenden Dreikampf um den Sieg. Jonas Grau, Max Wegener (beide GER) und Fabio Wibmer (AUT) pushten sich gegenseitig im wahrsten Sinne des Wortes zu Höchstleistungen. Aber auch die Fans trugen mit LaOla-Wellen und spontanen Limbo-Einlagen zur guten Stimmung bei. Grau und Wegener übersprangen 1,10 Meter und feierten einen Doppelsieg. Wibmer belegte mit 1,05 Metern den dritten Platz.

Limbo-Rabbit beim Bunny Hop Battle ©Felix Hens
Max Wegener (l.) und Jonas Gaus gewinnen den Bunny Hop Battle ©Nico Gilles

Hier sind die Hammer-Trick-Highlights vom ersten Tag:

 Action pur auch am Freitag

Athleten und Zuschauer wurden am Freitag mit einem Mix aus Sonne und Wolken an der Strecke begrüßt. Durchgehend perfekte Bedingungen sorgten auch am zweiten Festival-Tag für einen reibungsvollen Ablauf und hervorragende Stimmung im Bikepark Winterberg. Die Action begann am Nachmittag. Beim „Braaap Off“ ging es schlicht und ergreifend um den geilsten Roost und gute Laune. Den sportlichen Abschluss bildete der BMO 4X Rumble. Mehr als 80 der weltweit besten Rider standen am Start des internationalen Events.

©Kai Brake

In direkten Duellen kämpften die Athleten auf der Strecke nicht nur um jede Hundertstel, sondern vor allem gegeneinander. Die beiden Schnellsten zogen in die nächste Runde ein. Im spannende Finale der Elite Männer triumphierte ein alter Bekannter: Benedikt Last (GER). Der fünfmalige deutsche Meister verwies Klaus Beige und Jonas Gauß (beide GER) auf die Plätze zwei und drei. „Es ist immer wieder schön zum Dirt Masters Festival zu kommen. Auf dem Gelände wird das Maximale rausgeholt. Man bekommt Einblicke in die anderen Disziplinen. Und auch die Stimmung ist richtig gut. Die ganze Stadt macht Halligalli. Seit elf Jahren habe ich das Festival nur mal wegen einer Verletzung verpasst. Es ist einfach ein super Event“, sagte Last.

Siegerehrung 4X: Klaus Beige (l., 2.Platz), Benedikt Last (2.v.l., Sieger), Jonas Gauß (2.v.r., Dritter) ©Kai Brake

Neben den Herren stürzten sich auch die Damen waghalsig die Strecke hinunter. Siegerin nach einem beherzten Rennen war Laura Küderle (GER).

Die Geschichte des Tages aber schrieb Sam Reynolds (GBR). Der Brite reiste erstmals seit sechs Jahren wieder zum Erlebnisberg Kappe – jedoch ohne gültige Rennlizenz. Ein Start bei den Amateuren kam für den 27-Jährigen allerdings nicht in Frage. Reynolds wollte sich der Konkurrenz der Elite Männer stellen. Ein kurzer Anruf bei seinem Verband verhalf ihm zur notwendigen Lizenz und damit war er „ready to rumble“. „Ich bin das erste Mal seit zehn Jahren wieder Four Cross gefahren und es war super spannend. Das Dirt Masters Festival war der passende Rahmen dafür. Es ist eines der schöneren Events, bei dem man ohne Druck sehr viel Spaß haben kann. Deswegen bin ich hier und jetzt ist es Zeit für Bier und Currywurst.“

Sam Reynolds beim 4X ©Kai Brake

Spannend und spektakulär – hier sind die Highlights vom Freitag:

Auch wenn beim Dirt Masters Festival die Wettkämpfe im Mittelpunkt stehen, durfte der Festival-Charakter nicht fehlen. Der Freitag wurde mit einem Live-Konzert der Karaoke Band Schwanz musikalisch abgerundet.

Am Samstag und Sonntag geht die Action weiter. Die zahlreichen Teilnehmer, um Stars wie Josh Bryceland, Sam Reynolds, Fabio Wibmer, Dawid Godziek, Jasper Jauch, kämpfen beim iXS Downhill Cup, Enduro One, Continental Slopestyle und dem legendären Warsteiner Whip Offs powered by Spank um den Sieg und wollen weiterhin die Zuschauer begeistern.

Rose Best of Ten, Erik Fedko (r.) ©Kai Brake

Der Eintritt ist für alle Festivalbesucher frei.