PM: Norrøna skibotn: Robuste Bekleidung und Accessoires für Endurofahrer

Die Outdoormarke Norrøna hat sich hierzulande seit ihrer Markteinführung vor mehr als zehn Jahren mit ihrer qualitativ hochwertigen Bekleidung und ihrem Designanspruch einen Namen machen können. 2012 haben die Norweger erstmals auch Mountainbike-Textilien und -Accessoires in ihre Kollektion aufgenommen. Zum Sommer 2017 lanciert die Marke nun ein neues Konzept namens skibotn. Bei der Zielgruppe handelt es sich nicht um Wintersportler, wie der Name vermuten lässt, sondern um Enduro Mountainbiker.

Zur im Jahr 2012 eingeführten Mountainbike-Linie fjørå gesellt sich ab dem Sommer 2017 eine neue Linie für Endurofahrer. Im Vergleich zur auffällig bunten fjørå-Linie ist skibotn in Grau und Schwarz gehalten. Der relaxte Schnitt der Bekleidung bietet Platz für Protektoren. Die neue Linie besteht aus zwei Oberteilen, einer Short, einem Rucksack und Handschuhen. Namensgeber der Linie ist ein Dorf, welches in der Region Troms in Nordnorwegen liegt. Das Gebiet ist bekannt für seine majestätischen Berge und spektakulären Abfahrten unter der Mitternachtssonne.

 

Das skibotn wool equaliser Long Sleeve (VK: 109,-€ / 129,-CHF) besteht aus einer Wollmischung mit Merinoanteil, die vor UV-Strahlung schützt und klimaregulierend wirkt. Die Herstellung und das Material sind umweltschonend, denn das Wollgemisch setzt sich aus 40% recycelter Wolle, 40% Polyester, 18% Nylon und 2% sonstigen Fasern zusammen. Der Kunstfaseranteil macht den Stoff extrem widerstandsfähig und sorgt dafür, dass Feuchtigkeit schnell vom Körper wegtransportiert wird. Der lange Schnitt im Rücken schützt den Lendenbereich optimal, zudem bieten Stretch-Einsätze an den Unterarmen und im Nackenbereich Tragekomfort. Eine dezent eingearbeitete Brusttasche mit Zip verwahrt kleine Gegenstände. Mit dem skibotn wool equaliser T-shirt (VK: 89,-€ / 99,-CHF) gibt es auch eine Kurzarmversion, die aus demselben Material gefertigt ist.

Robust und zugleich leicht sind die skibotn flex1 Shorts (VK: 159,-€ / 189,- CHF). Mesh-Einsätze mit Reißverschluss an den Seiten sorgen bei Bedarf für eine bessere Belüftung. Der hohe Schnitt im Lendenbereich und das Silikonband auf der Bundinnenseite garantieren einen optimalen Sitz und bewahren vor Auskühlung. Diverse Taschen und ein Brillenputztuch ergänzen die funktionellen Details.

Im Falle eines Sturzes schützen die skibotn flex1 Gloves (VK: 69,-€ / 79,-CHF) vor Schürfwunden. Die Handschuhe sind aus einem strapazierfähigen Softshellmaterial und Kunstleder gefertigt. Um den Komfort zu erhöhen ist die Handinnenfläche verstärkt. Die Gummierung an Zeige- und Mittelfinger ermöglicht Fingerspitzengefühl beim Bremsen.

Bietet Platz für alle Dinge, die man an einem Tag im Gelände benötigt: Der skibotn 15L Pack (VK: 199,-€ / 229,-CHF) verfügt über ein großes Hauptfach, ein separates Trinkfach, eine Fronttasche für Werkzeug, Fächer für Sonnenbrille und Schlüssel und eine Befestigungsmöglichkeit für den Vollvisierhelm. Die kleinen Taschen am Hüftgurt sind der ideale Platz für Telefon, Kamera und Snacks. Damit der Rücken bei Stürzen geschützt ist, verfügt der Pack über einen herausnehmbaren Rückenprotektor. Das Tragesystem bietet eine hervorragende Belüftung.

 

Mehr Informationen:

https://www.norrona.com/de-DE/konzepte/skibotn/

https://www.norrona.com/de-DE/Uber-Norrona/Soziale-Unternehmensverantwortung/

 

History: Norrøna wurde 1929 von dem norwegischen Outdoorpionier Jørgen Jørgensen gegründet und ist seit vier Generationen ein Familienbetrieb. In ihrer reichen Geschichte setzten die Norweger schon mehrmals Meilensteine für die Outdoorindustrie: 1972 wurde das erste Tunnelzelt kreiert, 1977 war Norrøna die erste europäische Firma, die Gore-Tex® bei ihren Jacken verwendete, 1979 schufen sie das „standard monitoring system“ für Rucksäcke. Die Designphilosophie basiert auf „Loaded Minimalism“: funktionelle Kleidung, die alles hat, um selbst extremsten Bedingungen zu trotzen, aber frei von unnützen Details ist.

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PM: NITRO CIRCUS kommt 2018 mit einer brandneuen Show nach Deutschland und in die Schweiz!

 

YOU GOT THIS TOUR 2018

04.12.2018 München  Olympiahalle 
07.12.2018 Zürich Hallenstadion

08.12.2018 Mannheim  SAP Arena 

 

Die größten Momente von Nitro Circus und einige seiner bahnbrechenden Stunts sind dem unerschütterlichen Spirit der Actionsportikone Travis Pastrana zu verdanken. Mit seiner mitreißenden Motivationsgabe spornt er seine Crew zu Höchstleistungen an und es gilt: „go big or go home“! Die neue You Got This Tour überbietet alle bisherigen Tricks von Travis und dem Team als größte, verrückteste und lustigste Show in der Geschichte von Nitro Circus.

Nitro Circus Live – USA Tour 2014

„Nitro Circus lässt mir freie Hand!“, erklärt Pastrana. „Ich werfe meine besten und meine absurdesten Ideen in eine gigantische zweistündige Show. Alles, was ich jemals live sehen wollte, setzen wir um. Euch erwarten noch größere, brandneue Rampen, noch verrücktere Stunts und vieles mehr. Es wird surreal und riskant werden. Und es könnte ein paar harte Landungen geben.“

Nitro Circus – Antwerp , Belgium 2016

„,You got this‘ ist mehr als eine Tour, es ist eine Lebenseinstellung“, macht Pastrana weiter deutlich. „Als Mannschaftskapitän von Nitro Circus ist es einer meiner Jobs mein Team zu inspirieren, um höher, schneller weiter zu kommen als sie dachten, kommen zu können. Manchmal mehr als sie sollten! Es ist eine Herausforderung, keine Frage! Aber es ist eine, für die wir leben!“ 

Nitro Circus – Japan 2017

Karten für die Shows gibt es ab sofort auf nitrocircus.com und ticketsmaster.de sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen.

PM: Tempo, Tricks und Trails – so war’s diese Saison in Saalfelden Leogang

Ergebnisse für die Geschichtsbücher, jede Menge Speed, Adrenalin und Action sowie neue Trails – eine spannende Saison neigt sich in Saalfelden Leogang ihrem Ende zu. Saalfelden Leogang gehört definitiv zu den Hot Spots der Mountainbike-Szene, hier geben sich Downhill-Cracks, Slopestyle-Superstars und Freizeit-Biker die Klinke in die Hand – egal, ob bei Events wie dem White Style, dem Out of Bounds Festival, dem Biketember Festival oder fernab des Bikeparks Leogang auf neuen Trails wie dem Matzalm-Trail. Alte Bekannte wie Downhill-Legende Aaron Gwin, Youngster Valentina Höll oder Slopestyle-Asse Torquato Testa und Diego Caverzasi haben es in dieser Saison ordentlich krachen lassen und für diverse „Ahhh-Momente“ bei den Fans des Bike-Eldorados gesorgt. 

// Foto: Klemens König

Aaron Gwin (USA) – UCI Mountain Bike Downhill World Cup Sieger in Leogang 2011, 2015, 2016, 2017

Einige der besten Erinnerungen meiner bisherigen Karriere sind in Leogang entstanden, allen voran mein Chainless-Sieg in 2015. Ich habe hier schon viele Erfolge gesammelt und liebe einfach alles an diesem Ort. Die Kulisse ist einmalig, das Essen ist fantastisch und auch unser Hotel ist eines der besten der Saison. Der ‚Speedster‘ ist super flowig und extrem schnell, man muss also genau wissen, was man tut und sehr präzise fahren. Auch die Fans hier sind einfach der Hammer!

Tahnée Seagrave (GBR) – Siegerin UCI Mountain Bike Downhill World Cup in Leogang 2017

Hier in Leogang meinen ersten World Cup gewonnen zu haben, hat mir eine enorme Last von den Schultern genommen. Wurde auch höchste Zeit! Seitdem kann ich mich viel besser auf das Fahren an sich konzentrieren, ohne den Zwang, endlich einen World Cup gewinnen zu wollen. Das Coole an Leogang ist, dass parallel zum World Cup der 26TRIX Slopestyle stattfindet. Einfach krass, wie die Jungs da aufs Ganze gehen! Talente gibt’s in Leogang anscheinend auch genug – großartig, was Vali für Whips raushaut! Ich habe mitbekommen, dass sie mein Fan ist. Vielleicht sollte ich sie mal mit nach Wales nehmen, denn es gibt nichts Besseres als nach einem Regentag ordentlich zu shredden.

// Foto: Stefan Voitl

Torquato Testa (ITA) – Sieger White Style 2017

Ich bin super gern in Leogang. Die Kulisse mit den Leoganger Steinbergen ist einzigartig und einfach der Hammer! Außerdem ist es die einzige Destination, die mit dem White Style und dem 26TRIX gleich zwei FMB Events in einer Saison hält. Der White Style 2014 war mein erster Contest in Leogang und ich weiß noch genau, wie ich es nicht abwarten konnte die Schneesprünge zu tricksen! Auch der ‚Speedster’ World Cup Track reizt mich, aber vielleicht eher zum Spaß. Ich bin zu lahm, um mit den World Cup Jungs mitzuhalten! (lacht)

Diego Caverzasi (ITA) – Sieger 26TRIX 2016 und 2017

Bei einem Trip nach Leogang für 26TRIX ist eine gute Zeit vorprogrammiert! Das ganze Wochenende ist jedes Mal eine einzige Party mit den anderen Ridern. Der Kurs ist relativ kurz, was bedeutet, dass du bei jedem Jump deine krassesten Tricks raushauen musst, wenn du gewinnen willst. Deswegen fühlt es sich auch nirgendswo besser an, hier seinen besten Run hinzulegen, nervös auf die Scores der Judges zu warten und dann mit einem Podiumsplatz neben den Kumpels belohnt zu werden! Ob ihr es glaubt oder nicht, ich war jetzt schon sieben Mal in Leogang und kein einziges Mal hab ich die Gondel zum Gipfel genommen, um den Bikepark zu shredden. Höchste Zeit, hier mal Urlaub zu machen!

// Foto: Christoph Laue

Valentina Höll (AUT) – Siegerin iXS European Downhill Cup U17

In Leogang passt einfach alles, angefangen beim schnellen Lift und dem gratis Waschplatz bis hin zur genialen Weltcup-Strecke. Der ‚Speedster‘ ist ein idealer Mix aus vielen Elementen, mit vielen Highspeed- aber auch einigen technischen Sektionen und vielen Jumps – genau mein Ding! Dass das letzte Rennen des Europacups dieses Jahr hier in meinem Homespot und zudem auf einer Weltcup-Strecke stattfand, war schon etwas Besonderes! Auch dass ich an dem Tag die schnellste Zeit bei den Damen gefahren bin, war echt cool. Und das, obwohl mein Dad direkt vorher noch meine verletzten Finger getaped hat, nachdem ich im Training gegen einen Baum gefahren bin! (lacht)

// Foto: Rick Schubert

 

Markus Pekoll (AUT) – Österreichische Downhill-Größe, Europameister 2013, sechsfacher österreichischer Staatmeister

Leogang ist mir seit meinem ersten Rennen 2008 sehr ans Herz gewachsen. Ich mag die Leute hier, ihre positive Einstellung zum Mountainbiken, die Herzlichkeit mit der man hier empfangen wird. Ein wundervolles Gefühl! Ich wurde hier von Anfang an als Sportler gesehen und musste niemandem erklären, was ich eigentlich mache –  das hat mich extrem motiviert! Dementsprechend emotional war dann auch mein Abschiedsrennen. Ich stand am Start des ‚Speedster’ zum Finale des iXS Cups in Lederhosen und Hut, hab mich bei den Kommissaren bedankt und mir bewusst gemacht: Das war es nach diesem Lauf. Ich hab die ganze Fahrt extrem genossen, hatte sehr viel Spaß und hab mit einer enormen Zufriedenheit abgebremst im Ziel. Das ganze positive Feedback des letzten Monats zu meinem Abschied wurde vor Ort in Leogang einfach nochmal bestätigt und gab mir das Gefühl, verdammt, ich habe sehr viel richtig gemacht. Was am Ende bleibt, sind nicht die großen Erfolge, sondern wie man mit den Menschen ausgekommen ist. Vielen Dank Leogang, für die wunderbare Zeit! Auf weitere coole Tage hier in Saalfelden Leogang!

Alle, die nach einer action-reichen Saison 2017 immer noch nicht genug haben, haben noch ein paar Wochen Zeit, im Bikepark Leogang zum „Endspurt-Shredden“ zu gehen: Noch bis zum 15. Oktober ist die Asitzbahn in Betrieb, vom 16. Oktober bis 5. November geht’s mit der Steinbergbahn auf den Berg (eingeschränktes Streckenangebot). Bevor die Bikes für den Winter eingemottet werden, können sich Action-Junkies also nochmal ordentlich austoben. Damit hat der Bikepark Leogang von allen GravityCard-Bikeparks in dieser Saison am längsten geöffnet. Infos zu den Betriebszeiten hier.

Für einen „runden Rad-Urlaub“ gibt es in Saalfelden Leogang spezielle Bike-Hotels wie den Salzburger Hof, Rupertus, Bacher, Riederalm, Ritzenhof, Puradies und mama thresl sowie kompetente Bike-Shops wie Sport Mitterer oder Sport 2000 Simon: http://www.saalfelden-leogang.com/de/unterkuenfte/unterkunftsliste/

Weitere Informationen zur Region Saalfelden Leogang gibt es auf: www.saalfelden-leogang.com oder www.facebook.com/SaalfeldenLeogang

Weitere News und Termine zum Bikepark Leogang gibt es auf: www.bikepark-leogang.com oder www.facebook.com/BikeparkLeogang

PM: Enduro World Series 2017 – Hill und Ravanel sind unsere neuen Weltmeister.

Zum fünften Mal fand die Enduro World Series in Finale Ligure (Italien) statt und lieferte einen fantastischen Abschluss der Saison.

Schon im Vorfeld waren alle Augen auf den Kampf um den Titel der Herren gerichtet. Ein direktes Kopf an Kopf Rennen zwischen der Legende SAM HILL (Chain Reaction Cycles Mavic) und dem jungen Franzosen ADRIEN DAILLY (Lapierre).

Sam führte den ganzen Tag , aber Adrien drängte ihn an seine Grenzen, sodass zwischenzeitlich nur noch 3.Sek. zwischen den beiden Fahrern lagen. Das hieß also: Spannung pur.

Am Ende jedoch spielten Hill´s stärken ihn in seine Karten und Platz 3 reichte, um seinen Titel ENDURO WORLD SERIES CHAMPION zu sichern.

Enduro World Series – Sam Hill

Sam Hill: “ Es waren echt harte Renntage, ich habe einfach versucht, sauber und konsequent eine gute Zeit zu fahren. Nächstes Jahr komme ich wieder und werde meinen Titel verteidigen.“

 

Absolut keine Überraschung gab es bei den Frauen. Wie bereits zuvor feststand, verteidigte CECILE RAVANEL(Commencal Vallnord Enduro Team) ihren Weltmeistertitel für ein weiteres Jahr.

Enduro World Series – Cecile Ravanel

Cecile Ravanel: „Ich bin so Glücklich, den Titel das zweite Jahr in Folge zu gewinnen, das bedeutet mit echt eine Menge. Es war ein super hartes Rennen. Aber der perfekte Weg, um die Saison zu beenden.“

 

Alle Ergebnisse und Bilder findet ihr natürlich unter: www.enduroworldseries.com

PM: Red Bull Hardline 2017 – Polygon UR – Sam Raynolds, Alex Fayolle

Am vergangenen Wochenende fand die 3. Ausgabe des Red Bull Hardline Races statt. Eines der wohl härtesten Rennen der Welt, mit absolut verrückten Jumps, Rocks und Drops. Und natürlich mit ein paar mutigen Fahrern.

 

Während Mick und Tracey eine wohlverdiente Pause genossen und Kenta Gallagher die letzte Runde von Finale Ligure vorbereitete, hatte das Team die Freude, Sam Reynolds außerhalb seiner Komfortzone zu sehen und auch das Vergnügen, Alex Fayolle wieder gesund auf dem Bike zu bestaunen.

Von anfänglich 23 Fahrern konnten sich am Ende nur 10 qualifizieren. Sam Reynolds schaffte es leider nicht in die Quali, aber er legte eine super Show mit einigen Tricks hin. Aus seiner Sicht war es einfach nur toll, Alex wieder in Form zu sehen mit einem großartigen 3. Platz in der Qualifikation.

 

Zum Finale jubelten tausende Zuschauer von den Seiten des Tracks und auch die Redbull TV live Übertragung lief hervorragend, was uns die Show sehr schätzen lies.Leider begann es zu Regnen, was die Bedingungen für die letzten Fahrer nicht einfacher machte. Auch Alex hatte das vergnügen im Regen und stürzte zwei mal, aber bevor er stürzte, hob er so richtig ab.

In unserem Sport ist es gut , Events wie diese zu sehen, welche uns an unsere Grenzen pushen, während sie uns gute Berichterstattungen liefern, wie das Sprichwort sagt: „Alle guten Dinge sind 3“, können wir es kaum erwarten, was wir im nächsten Jahr von Alex zu sehen bekommen.

PM: Enduro World Series 2017

Zum bereits fünften Mal veranstaltet das „Finale Outdoor Resort“ das abschließende Rennen der Saison.

In diesem Jahr werden die Fahrer völlig neues Gebiet erkunden, der erste Renntag führt sie über die Trails in Val Maremola, Lonaund Pietra Ligure. Ebenfalls neu ist der Start der ersten Stage vom Mount Carmo, der höchsten Spitze der Provinz.

Enduro World Series

 

An den Start gehen 500 Fahrer, das Rennen verteilt sich über 2 Tage, 7 Stages und 100 Km. Genug, um die härtesten Fahrer zu testen. Und zu sehen, wie Körper und Bike im Einklang sind.

Enduro World Series
Enduro World Series
Enduro World Series – JARED GRAVES

Für zwei Fahrer könnten die Einsätze dieses Wochenende nicht höher sein. Eine ganze Saison harte Arbeit und jetzt die Chance als Weltmeister gekrönt zu werden.

Legende SAM HILL (Chain Reaction Cycles Mavic)  wird mit dem jungen Franzosen ADRIEN DAILY (Lapierre), Kopf an Kopf um den Titel der Männer kämpfen. HILL´S Führung von 110 Punkten bedeutet also, dass er sich keine Sekunde Entspannung leisten kann dieses Wochenende.

 

Enduro World Series – SAM HILL

 

Bei den Frauen hat sich CECILE RAVANEL (Commencal Vallnord Enduro Team) bereits den Titel für das zweite Jahr in Folge gesichert. Doch der Kampf um den zweiten Platz könnte nicht spannender werden. KATY WINTON  (Trek Factory Racing Enduro Team) und ISABEAU COURDURIER (SUNN) sind momentan bei 2070 Punkten, nur 50 Punkte dahinter ist INES THOMA (Canyon Factory Enduro Team). Auch ANITA GEHRIG (Ibis Cycles Enduro Race Team) hat mit einem guten Rennen noch die Chance, die Saison unter den Top 3 zu beenden.

Bei den U21 Fahrern kann sich KILIAN CALLAGHAN mit einer unglaublichen Jahreszeit dieses Wochenende entspannen, denn hier ist bereits jetzt klar, das er den Weltmeistertitel mit nach Hause nehmen wird. Bei den U21 Frauen sieht es ähnlich aus. Mit MARTHA GRILL´s ganzjährigen konsistenten Ergebnissen festigt sie sich schon jetzt ihren Platz in den Geschichtsbüchern.

Chris Ball, Geschäftsführer der Enduro World Series, sagte: “ Es gibt keinen besseren Ort, um eine so unglaubliche Saison mit diesem Höhepunkt zu beenden, als an den Ufern des Mittelmeeres.“

Enduro World Series
Enduro World Series
Enduro World Series

Live-Timing sowie Renn-Ergebnisse findet ihr natürlich hier: www.enduroworldseries.com/live

 

 

 

PM: Rennbericht 12. Lauf der European 4Cross Series 2017 in Leibstadt (CH)

Am vergangenen Wochenende kämpften die 4Crosser in Leibstadt am 12. und vorletzten Lauf der European 4Cross Series um die Spitzenplätze. Der in Leibstadt gewohnt perfekt organisierte Anlass bot 4Cross Action vom Feinsten. Bei den Elitekategorien gab es einen Schweizer-Doppelsieg, Simon Waldburger und Lea Rutz sind die Sieger im 2017.

Auf perfekte Bedingungen trafen die Fahrer in Leibstadt: Sonniges Herbstwetter, wie man es sich nur wünschen könnte und dazu eine flowige, technisch und physisch anspruchsvolle Strecke fanden sich in Leibstadt.

Kurz vor 17:00 Uhr dröhnte die Stimme des Speakers aus den Boxen mit den Worten: «Alle Fahrer an den Vorstart». Die Fahrer fassten ihre Ausrüstung, führten die letzten Rituale durch und so startete das Rennen pünktlich, gleichzeitig mit dem parallel im Internet übertragenen Livestream.

Bei den Jüngsten, der Kategorie U11 vermochte sich Fabio Santos (Bikepark Wolfach) gegen seine Rivalen Bastian Dannfeld und Robin Fankhauser durchzusetzen. Auch Teamkollege Noel Harter, ebenfalls vom Bike-Park Wolfach, feierte den Sieg. Er gewann das U13 Rennen vor Kevin Kern und Fabio Parisi. In der Kategorie U15 war Eddy Massow (The Fighters Wallisellen) einmal mehr eine Klasse für sich, er dominierte das Rennen vom A bis Z und gewann souverän vor Patrick Schreiber (EJW Baltmannsweiler) und Joshua Lehmann (Bikepark Wolfach). In der Kategoire Hobby setzte sich der Franzose Rémi Ubeda aus Frankreich vor Sebastian Last (fourcross.de) und Alexander Letang (Bikepark Wolfach) durch. Bei den Masters ging es etwas langsamer zu und her, doch umso ambitionierter kämpften die Altmeister um die Ränge. Am Ende setzte sich Pascal Guggisberg (Fastlane Gravity Team) vor Teamkollege Andi Steinhart und Simon Rot (Freeride Mountain) durch.

// Spannender Zielfinish beim grossen Finale der U17 // Foto: Naima Wieczorreck

Richtig schnell wurden die Läufe erwartungsgemäss in der Junioren-Kategorie der unter 17 Jährigen. Im Final standen der Schweizer Samuel Willimann, der Deutsche Paul Bihlmayr sowie der Italiener Simon Runnger und Michael Duc aus der Schweiz. Im durchaus internationalen Finale preschte Willimann aus dem Gate und setzte sich an die Spitze vor Bihlmayr. Simon Rungger riskierte alles und wagte sich auf die anspruchsvolle Pro Section, konnte jedoch nicht an seinen beiden Kontrahenten vorbeiziehen. In der letzten Kurve setzte Bihlmayr zum Überholmanöver an, tauchte tief in die Kurve und setzte sich an die Spitze. Willimann versuchte das Ding auf der letzten Geraden noch zu wenden, doch Bihlmayr liess keinen Platz und gewann das Rennen vor Simon Rungger und Michael Duc. Unglücklicher Vierter wurde Sämi Willimann, nachdem er beim Überholmanöver von der Strecke ab kam.

// Das Bensink Gate viel so einige Dutzend Male den ganzen Tag über // Foto: Naima Wieczorreck

Bei den Frauen waren mit der Schweizer Downhillerin Lea Rutz und der Italienerin Samanta Pesenti im 4Cross «neue» Gesichter am Start. In der Qualifikation noch auf Platz 2 liegend, drehte Rutz den Spiess in den Finalläufen um und fuhr den Sieg nach Hause. Zweite wurde Marisa Roth (Freeride Mountain) vor Samanta Pesenti (team le marmotte) und Amelia Mauz (EJW Baltmannsweiler). Den kleinen Final gewann die junge Schweizerin Nina Von Allmen (BMX Team 7Phoenix) und holte sich so den letzten verbleibenden Platz auf dem Treppchen.

Eine einzigartige Show boten die Elite der Männer. Bereits in der Zeit-Qualifikation gab es einige Überraschungen, so schied Ingo Schegk (G-Form Swiss Team) nach einem groben Schnitzer aus und der schnelle Pole Gustaw Dadela beendete seinen Tag mit einem haarsträubenden Sturz. Keine Überraschungen gab es in den vorderen Rängen: Simon Waldburger (G-Form Swiss Team) markierte seine Ambitionen mit der Bestzeit und sicherte sich so die Startplatzwahl für die Finals. Die zweitschnellste Zeit legte der Deutsche Meister und WM-Vierte Benedikt Last aufs Parkett, dahinter mit geringen Zeitabständen der Französische Pumptrack-Star Chaney Guennet. Der WM-Bronze-Medaillen Gewinner 2017, Giovanni Pozzoni aus Italien, fand sich auf Rang vier wieder und der Schweizer Downhill-Star Noel Niederberger sprintete die fünftschnellste Zeit ins Ziel.

// Die erste Kurve hat es in sich und es kommt immer wieder zu einigen spannenden Manöven // Fotos: Naima Wieczorreck

Die darauffolgenden Finalläufe waren an Spannung kaum zu überbieten, denn alle Favoriten erreichten das Halbfinal. Im ersten Halbfinal standen sich Waldburger, Pozzoni, Niederberger und Schaupp gegenüber. Waldburger setzte sich mit dem Holeshot an die Spitze, kam aber schon in der ersten Kurve ins Schwitzen, denn Niederberger arbeitete sich mit viel Speed über die Aussenlinie nach vorne. Nach harten Fights bis ins Ziel hiessen die Finalisten Simon Waldburger und Noel Niederberger, der schnelle Italiener Pozzoni musste mit dem Einzug ins kleine Finale Vorlieb nehmen. Im zweiten Halbfinal standen Benedikt Last, Chaney Guennet, Jan Evers und Nachwuchstalent Erik Emmrich am Start. Benedikt Last setzte sich sogleich an die Spitze, dicht gefolgt von Guennet und Jan Evers. In denselben Positionen überquerten die Fahrer schliesslich auch die Ziellinie, die Finalisten aus diesem Lauf hissen Benedikt Last und Chaney Guennet.

Im kleinen Finale hatte Giovanni Pozzoni den Holeshot, dicht gefolgt von Jan Evers. Evers bedrängte Pozzoni stark, doch nach einem Fahrfehler auf der Pro Section fand sich Evers auf Position vier wieder. Pozzoni fuhr den Laufsieg sicher ins Ziel, gefolgt von Marvin Schaupp und Jan Evers, der eine beeindruckende Aufholjagd zeigte. Vierter in diesem Lauf wurde Erik Emmrich.

Absolute Stille herrschte vor dem grossen Finale. Die Fahrer, hoch konzentriert, reihten sich am Startgate auf. Mit dem Knall des fallenden Startgates starte der Final und die Fahrer mobilisierten die letzten Kraftreserven. Waldburger, von der Innenlinie startend, legte den schnellsten Start hin und sogleich kam es zum leichten Körperkontakt mit Benedikt, derweil Niederberger mit freier Bahn mit Waldburger gleichzog. Erneut kam es zum Kontakt, diesmal zwischen Waldburger und Niederberger, mit dem schlechteren Ende für den Downhill Spezialist Noel Niederberger. Spektakulär ging dieser zu Boden, währenddessen Waldburger vor Chaney Guennet und Benedikt Last die Ziellinie als Erster überquerte und so vor Heimpublikum seinen fünften Saisonsieg diesen Jahres an den European 4Cross Series feierte.

// Elite Podium // Foto: Naima Wieczorreck

Im Rückblick darf man beim 6. Mountainbike-Festival Leibstadt durchaus von einer gelungenen, hochspektakulären Veranstaltung sprechen. Am kommenden Wochenende steht nun der 13. und letzte Lauf der European 4Cross Series in Wolfach (D) auf dem Programm. In der Gesamtwertung bleibt es deshalb weiter spannend und wir freuen uns bereits auf eine weitere Topveranstaltung der 13 Rennen umfassenden Europäischen 4Cross Serie.

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