INTERVIEW: Supertrickser Szymon Godziek

Szymon Godziek mag ausgefallene Tricks. Er ist bei jedem Contest für eine Überraschung gut und beherrscht auch Freestyle Motocross Tricks wie den Backflip Tsunami mit dem Mountainbike. Im Januar nimmt er wieder beim White Style in Leogang teil. Wir haben ihm ein paar Fragen gestellt.

Hallo Szymon, super, dass Du wieder nach Saalfelden Leogang zum White Style kommst! Wie oft warst Du denn nun schon dabei?

Ja, ich kann’s kaum erwarten, für den White Style wieder nach Leogang zu kommen. Das ist jetzt schon mein sechstes Mal!

Der White Style ist das erste FMB World Tour Event der neuen Saison und – aufgrund der Rahmenbedingungen – ein sehr besonderer. Wie bereitest Du Dich auf „Slopestyle on Snow“ vor?      

Ehrlich gesagt gar nicht. White Style ist der Hammer, weil er einfach ganz anders ist, als andere Contests, und weil es einfach Spaß macht, ihn zu fahren. Auf Schnee zu fahren ist cool, denn wenn Du hinfällst, bekommst Du nicht so viele Kratzer ab. Du rutschst nur auf dem Schnee herum und hast Spaß dabei.

Du hast den White Style zwei Jahre in Folge gewonnen. Wie wichtig ist Dir der Hattrick? Glaubst Du, dass Du es schaffen wirst? 

Das wäre so krass, wenn ich nochmal gewinnen würde! Wenn der Kurs gut ist und ich ein bisschen Glück habe, kann ich mir schon vorstellen, dass ich es schaffe.

Hast Du Dir schon überlegt, welche Tricks Du in Saalfelden Leogang zeigen wirst? Oder entscheidest Du Dich erst vor Ort?

Ich entscheide mich immer erst vor Ort, aber meine besten Tricks habe ich natürlich im Kopf.

 

Weihnachten steht vor der Tür. Freust Du Dich schon darauf? Wirst Du eine kleine Pause einlegen?

Bis Mitte Januar werde ich bei der Flic Flac X-Mas Show in Nürnberg mitmachen – echt cool, zumal es gleichzeitig Training für mich ist. Weihnachten werde ich in Nürnberg verbringen, aber ich habe vor, im Januar eine kleine Pause einzulegen, bevor es zum White Style geht.

 

Du stehst ja auch total auf Skifahren und Snowboarden. Was machst Du lieber? Hast Du vor, den österreichischen Schnee auszuchecken? Wo fährst Du denn normalerweise?

Ich mag beides. Skifahren im Funpark, Snowboarden im frischen Pulverschnee. Tatsächlich werde ich ein paar Tage früher nach Leogang kommen und meine Ski mitbringen. Meiner Meinung nach ist Österreich einfach das beste zum Skifahren – ich gehe immer nach Österreich.

Fotos von Christoph Laue undRichkphotography

Previous ArticleNext Article

VIDEO: Wenn zwei Räder auf vier Räder treffen – Martin Söderström für BMW auf der IAA

Bei dieser ganz besonderen Mission reiste der schwedische Mountainbike-Profi Martin Söderström zur IAA 2017 in Frankfurt, um sich den Messestand von BMW auf spektakulärste Art und Weise anzuschauen. Dabei wurde die BMW-Halle kurzerhand in einen einzigartigen Spielplatz verwandelt.

Schaut Euch an, was passiert, wenn zwei Räder auf vier Räder treffen:

VIDEO: Oberkörperschutz aus Norwegen – Sweet Protection „Bearsuit Pro Shirt“

Schutz am Rücken, an den Schulter und am Brustkorb sorgen für erhöhte Sicherheit auf dem Bike. Wir haben uns für euch den „Bearsuit Pro Shirt“ Oberkörperschutz von Sweet Protection für euch näher angeschaut.

 

VIDEO: Rundumschutz für den Oberkörper – POC „Spine VPD 2.0 DH Jacket“

Um das Verletzungsrisiko bei Downhill, im Bikepark oder beim Freeriden zu mindern, lohnt sich ein moderner Rundumschutz für den Oberkörper. Wir haben die „Spine VPD 2.0 DH Jacket“ von POC für euch getestet.

 

 

VIDEO: Leichte und bequeme Protektorenweste für Enduro – Amplifi „Cortex Polymer“

Wer bei Enduro Touren normalerweise keinen Rückenprotektor trägt, sollte sich die leichte und bequeme „Cortex Polymer“ Weste von Amplifi anschauen.

 

VIDEO: Emil Johanssons Trick-Festival beim Suzuki Nine Knights MTB 2017!

Sechs neue Tricks innerhalb einer Stunde – das hatte sich der amtierende Freeride-Mountainbike-Weltmeister Emil Johansson (SWE) beim Suzuki Nine Knights MTB Contest 2017 am Reschenpass in Südtirol vorgenommen. Und tatsächlich gelang es ihm, sechs weltweit noch nie gezeigte Tricks zu landen. Mit diesem einzigartigen Backflip-Festival holte er den ersten Platz in der Slopestyle-Bike-Kategorie.

Jetzt gibt es Johanssons Trick-Feuerwerk geballt in einem Video: Angefangen mit einem Backflip Whip to Barspin to Unturndown und gefolgt von einem Backflip Quint Barspin, ging es mit einem Backflip Triple Barspin to Can und einem Backflip Barspin to Tuck No Hander to Barspin to Can weiter. Den Abschluss der begeisternden Trickserie bildeten ein Backflip Double Barspin to Tuck No Hander to Barspin und ein Backflip Triple Barspin to Tuck No Hander.

Weitere Informationen zum Suzuki Nine Knights MTB unter nineknightsmtb.com. Auf nineknights.com folgen außerdem bald Neuigkeiten für den Winter 2017/18!

PM: Emil Johansson – der jüngste FMB World Champion und angehende MTB-Legende

Emil Johansson hat sich sehr schnell als das neue Wunderkind des Mountainbikens herausgestellt. Der Kick-off seiner internationalen Karriere hat letztes Jahr beim 26TRIX in Leogang stattgefunden, ein Jahr später wurde er zum FMB World Champion gekrönt. Emils Saison ist eine einzige Erfolgsgeschichte: Zu Beginn des Jahres wurde der 18-jährige Schwede Mitglied des prestigeträchtigen TREK C3 Projects, im Laufe der Saison ergatterte er diverse Podiumsplätze bei verschiedenen Crankworx Events und wurde darüber hinaus Sieger der Crankworx World Tour. In Whistler wurde dann auch noch sein großer Traum wahr, nämlich Teil der Red Bull Familie zu werden.

Emil Johansson of the Sweden performs during the finals of the Red Bull District Ride 2017 in Nuremberg, Germany on September 2nd, 2017

Für sein Alter ist Emil extrem reif. Er ist gelassen, einsichtig und sehr weise. Seine mentale Reife zeigt sich deutlich in seinem Fahrstil: Die Fähigkeit, Ruhe zu bewahren und zu fokussieren kommt gerade recht, wenn man mit seinem Bike in sechs Metern Höhe einen Backflip macht. Schweden hat einen großen Beitrag zur Mountainbike-Welt geleistet und Emil ist definitiv die neueste strahlende Ausgabe.

Als er Anfang 2017 zum TREK Team stieß, zeigte sich Emil selbst beeindruckt von der Entwicklung, die er bis dahin genommen hatte und erwähnte, dass er ein Jahr zuvor noch gar keine FMB Lizenz besaß. Jetzt hat die FMB Diamond Series ihren Abschluss gefunden und man muss festhalten, dass Emil alle Erwartungen übertroffen und alle Ziele erfüllt hat. Emil merkt man trotz dieser Erfolge dennoch an, dass er mit beiden Füßen am Boden geblieben ist. Im Gespräch macht er klar, dass ihm nur wichtig ist, dass er weiterhin Spaß daran hat sein Bike zu fahren.

Du bist 18 Jahre alt und offiziell der jüngste FMB World Tour Champion. Hättest du dir das vorstellen können, als du letztes Jahr nach Leogang zum 26TRIX, deinem ersten großen internationalen Contest, gefahren bist?

Ich bin der jüngste Rider in der Diamond Series und es ist oft nicht einfach, weniger Erfahrung mit Contests und Big Jumps zu haben als die ganzen älteren Rider. Ich habe die letzten zwei Jahre darauf hingearbeitet, den Gesamttitel zu ergattern, aber dass es mir so schnell gelingen würde – das hätte ich mir letztes Jahr beim 26TRIX nicht träumen lassen. Ich habe wirklich hart für den Titel gearbeitet, von daher bin ich mehr als happy, dass mir der Gesamtsieg letztendlich gelungen ist.

Inwieweit hast Du Dein Bike-Set-up im Vergleich zu letztem Jahr verändert? Was sind die wichtigsten Unterschiede hinsichtlich Features?

Ich fahre jetzt ein Full-Suspension-Bike. So werden meine Landungen smoother und das Bike fühlt sich in der Luft stabiler an. Eigentlich gibt es nur Vorteile mit einem Full-Suspension-Bike, deshalb bleibe ich jetzt dabei.

Erst kürzlich hast Du einen glänzenden neuen Red Bull Helm bekommen. Es muss sich wahnsinnig anfühlen, für die gleiche Marke zu fahren wie die Rider, zu denen du immer aufgeschaut hast. Wie hast du dich gefühlt, als du den Helm beim Red Bull Joyride at Crankworx Whistler überreicht bekommen hast?

Es war schon immer mein Traum, ich wollte schon immer ein Red Bull Athlet sein, aber es war dann doch eine große Überraschung, dass es diese Saison schon so weit war.

Rückblick auf die Saison 2017: Was war dein Event-Highlight?

Es war der Wahnsinn, in Montpellier und in Whistler zu sein, weil der Vibe die ganze Woche über einfach super war! Aber nichts geht über den Red Bull District Ride – der Contest und der Vibe waren einfach der absolute Hammer! Die vielen Zuschauer, Teil des Ganzen gewesen zu sein – eine unvergessliche Erfahrung!

Was ist dein persönlicher Riding-Style? Wie würdest du dich und deine Fortschritte im Vergleich zum Beginn der Saison beschreiben?

Ich weiß nicht so recht. Ich schätze, ich bin eher ein Slopestyle-Fahrer, denn Slopestyle macht mir richtig Spaß. Letztes Jahr bin ich abgesehen vom Red Bull Joyride nicht viel Slopestyle gefahren. Mir gefällt diese Disziplin so gut, weil es eine echte Herausforderung ist, sich besonders kreative Tricks für den gesamten Kurs auszudenken, anstatt nur die zwei besten rauszuhauen.

Was sind deine Pläne für diesen Winter?

Ich freue mich auf eine kleine Auszeit und darauf, mal nicht so viel zu reisen und mehr Zeit fürs Fahren zu haben. Aber dieses Schuljahr ist mein Abschlussjahr, daher werde ich auch einiges an Zeit für die Schule investieren müssen.

Was sind deine persönlichen Ziele für 2018?

Weiterhin Spaß haben und mich und mein Fahren so weit zu pushen wie ich nur kann.

Vielen Dank für das Interview, Emil, und viel Glück für die Saison 2018!

Du willst mehr von Emil sehen? Dann zieh Dir seine Runs bei Red Bull Joyride at Crankworx Whistler und bei Red Bull District Ride 2017 rein.

Hier kannst Du Emils Bike auschecken und SRAM’s Steps to the Top.

Emils beste Ergebnisse der Saison 2017:

1st    FISE World Montpellier (FRA) FMB Gold

2nd   Red Bull District Ride (GER) FMB Diamond

2nd   Red Bull Joyride at Crankworx Whistler (CAN) FMB Diamond

2nd   Crankworx Les Gets 2017 (FRA) FMB Diamond

3rd   Crankworx Rotorua Slopestyle in Memory of McGazza (NZL) FMB  Diamond

Verfolge Emils Entwicklung auf Facebook und Instagram:

www.instagram.com/johanssoemil  

www.facebook.com/johanssoemil

Send this to a friend