TEST: Dartmoor – „Two6Player“

Bericht erschien exklusiv in der Gravity Mountainbike Magazine Ausgabe #032 [ Mai & Juni 2016]

Unser Testbike ist das „Two6Player Black Pearl“, das in seinem tiefschwarzen Gewand und mit den schönen Schweißnähten richtig edel aussieht. Auf dem Bike ist unter anderem FMB-Fahrer Tomas Zejda unterwegs, der mit anderen Spitzenfahrern auch an der Rahmenentwicklung beteiligt war. Der Aluminium-Rahmen überzeugt durch sein geringes Gewicht von 2,16 Kilo (S) und die Wohlfühl-Geometrie, die in zwei Größen erhältlich ist. Leider lassen sich die horizontalen Ausfallenden nicht über einen integrierten Kettenspanner symmetrisch ausrichten. Die Länge passt jedoch auch ohne Halflink-Kette. Für Tailwhips und Barspins ist die standardmäßig montierte Bremsleitung etwas zu kurz – eine Lenkerumdrehung passt aber. Das „Two6Player“ ist mittlerweile in der fünften Generation und aktuell auf dem neusten Stand der Technik. Das Unterrohr ist hydrogeformt, und für eine erhöhte Stabilität wurde dem Dirtbike ein konisches Steuerrohr verpasst.

Obwohl die Ausstattung der „Black Pearl“-Variante nicht das Ende der Fahnenstange ist, wiegt das Bike dank leichtem Rahmen nur 12,2 Kilo. Die „Dirt Jumper 1“ gehört aus heutiger Sicht leider zu den schwereren Gabeln und die Steckachse ist nicht mehr zeitgemäß. Die Übersetzung von 25 x 12 Zähnen ist am stimmigsten auf kleineren Dirts. Die Kenda „Kranium“ rollen leicht, durch das flache Profil hat der Reifen aber wenig Grip, wenn die Dirts nicht gefegt sind. Der „Micron“-Vorbau ist mit 30 Millimetern super kurz und sorgt für ein direktes Lenkverhalten. Der breite Sattel der „Fatty“-Sattelstützen-Kombi lässt sich sehr gut klemmen.

//Der breite Sattel der „Fatty“-Combo lässt sich gut klemmen

Durch den langen Radstand liegt das „Two6Player“ gut in der Luft. Dank kurzem Oberrohr und kleinem Reach-Wert steht man nicht zu gestreckt über dem Bike und hat es gut unter Kontrolle. Die Kettenstrebe ist kurz genug, um das Bike wendig und agil zu bewegen. Das „Two6Player Black Pearl“ punktet mit seinen Fahreigenschaften und der edlen Optik. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt: Für 1.199,- Euro gibt’s ein vernünftiges Dirtbike.

//Horizontale Ausfallenden sind ohne Kettenspanner nur halb so gut

Fazit: Das „Two6Player Black Pearl“ ist ein schickes Dirtbike mit toller Geometrie. Leider verfügt der Rahmen nicht über einen integrierten Kettenspanner und die Gabel drückt auf die Waage. Dennoch gehört das Rad mit 12,2 Kilo eher zu den leichteren Dirtbikes.

 

Pro: Preis-Leistung, Gewicht, Optik, Rahmen

Contra: kein Kettenspanner

 

Unverbindliche Preisempfehlung: 1.199,- € | Größe: S, L | Gewicht: 12,20 kg | Farbe: red devil, pearl black with mirror stickers, matt black, petrol painted, miami vice (matt red-yellow)

 

www.dartmoor-bikes.com
www.trailtoys.de

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TEST: Transition – „TR500“

Bericht erschien exklusiv in der Gravity Mountainbike Magazine Ausgabe #035 [November & Dezember 2016]

Das blaue Transition glänzt mit seiner cleanen Optik und den hochwertigen Komponenten schon im Stand. Das edle Fox Fahrwerk mit „Kashima Coating“ lässt auf ein feines Fahrgefühl schließen. Und auch der Rest des Aufbaus kann sich absolut sehen lassen. Race Face Lenker und Kurbel sind leicht und stabil und die Sram Schaltung sorgt für saubere Gangwechsel. Aber wie fährt es sich?

Das „TR500“ ist ein Bike, das sofort Wohlfühl-Charakter versprüht. Die 419 Millimeter Reach sind in Größe „L“ sehr angenehm und man hat das Gefühl schön zentral im Rad zu stehen. Für reine Racer könnte diese Variante etwas kurz sein, allerdings gibt es das Rad auch in XL mit 445 Millimeter Reach.

Die Antriebsschwinge des abgestützten Eingelenkers fühlt sich beim Fahren sehr verwindungssteif an, was einen mit viel Druck durch Kurven fahren lässt. Zudem ist der Hinterbau schön progressiv und harmoniert perfekt mit dem Stahlfederdämpfer. Die „small-bump-compliance“ lässt im mittleren bis unteren Federwegsbereich dadurch zwar etwas zu wünschen übrig, allerdings ist das kaum der Rede wert, da sich das Rad sehr ausgeglichen fährt. Durch die hohe Endprogression kann man sich schön aus Sprüngen und Anliegern herausdrücken und das Rad lädt zu schnellen Richtungswechseln ein. Der Lenkwinkel mit 63 Grad passt perfekt zu dieser Geometrie.

Auch gröbere Schläge nimmt das Rad sehr gut auf und hat einen großen „Wohlfühlbereich“. Die Front lässt sich dank einiger Spacer auf jeden Fahrertyp anpassen. Und so konnten wir mit einer hohen Front auch locker einige Steilabfahrten machen, ohne dass Überschlagsgefühle aufkamen.

Sehr schön fanden wir auch die Möglichkeit, das Bike mit 26 Zoll Laufrädern zu fahren, da das Bike eher einen Park und Freeride Charakter versprüht. Die Ausfallenden sind variabel gestaltet, so dass man die Kettenstrebenlänge verändern kann. Jedoch kann man auch in der 26 Zoll Einstellung ein 27,5 Zoll Laufrad fahren. Dies ist zwar etwas knapp und geht sicher nicht mit allen Reifen, jedoch mit den montierten Maxxis Reifen war dies ohne Probleme möglich.

Die Freeridegene des Rades sind unverkennbar. Der Hinterbau kann auf 180 Millimeter umgeschraubt werden, dadurch kommt das Tretlager etwas höher und man hat einen reinrassigen Freerider, der auch mit Sinlgecrown Gabel eine gute Figur abgeben würde.

// Go for Gold! Die „Kashima“-Beschichtung der Fox „40“ sticht sofort ins Auge und ist ein Garant für Topleistungen.
// Die integrierten Gabelbumper sind auch gleichzeitig die Kabelaufnahme für die innen verlegten Züge.
// Auch im Bereich der Dämpferanlenkung gibt es diverse Einstellmöglichkeiten. Hier kann man Tretlagerhöhe und den Federweg zwischen 180mm und 200mm verstellen.
// Über das Ausfallende kann man die Hinterbaulänge, sowie den Radstand des Transition verändern.
// Der „DHX2” im Heck liefert eine erstklassige Performance und wird so seiner großen Schwester an der Front mehr als gerecht.

Fazit: Das Transition ist ein racetaugliches Freeride- und Park-Bike. Man merkt förmlich wie das „TR500“ nach Airtime lechzt. Die zentrale Position im Rad gibt stets das Gefühl alles unter Kontrolle zu haben und seine Grenzen weiter auszuloten. Wir hatten eine Menge Spaß mit dem Bike und konnten in keiner Situation feststellen, dass wir es außerhalb seiner Komfortzone bewegen würden. Hier hat man es mit einem voll ausgereiften Produkt zu tun. Chapeau!

Pro

  • ausgeglichenes Handling
  • Ausstattung
  • guter Allrounder
  • Verarbeitung

Kontra

  • Preis

Unverbindliche Preisempfehlung: 6.794 € | Größen: S, M, L, XL | Farbe: TR Blue Gloss | www.trailtoys.de

TEST: Dartmoor – „Root Black Angel“

Bericht erschien exklusiv in der Gravity Mountainbike Magazine Ausgabe #035 [November & Dezember 2016]

Als krassen Kontrast zu dem Pole, was wir für diese Ausgabe getestet haben, hat uns Dartmoor ihr 200 Millimeter Bike Namens „Roots Black Angel“ zur Verfügung gestellt. Mit ganzen acht Zentimeter weniger Reach als das Rad aus Finnland geht Dartmoor damit also einen komplett anderen Weg. Hier steht also eher der Fokus auf Freeride sowie auf sprunglastige Strecken. Durch den kurzen Hauptrahmen hat man das Gefühl, man steht auf einem Dirtbike mit übermäßig viel Federweg. Die Ausstattung ist für den Preispunkt okay, man bekommt zwar keine Top-Ausstattung, aber für den Einstieg ist das Rad eine gute Wahl. So bekommt man zum Preis von 3.299,- Euro einen soliden Freerider mit Rock Shox Fahrwerk. Die restliche Ausstattung stellt sich aus Dartmoor eigenen Komponenten zusammen und besticht in erster Linie durch ihre gute Funktion.

Direkt am Anfang ist positiv der extrem sensibel ansprechende Hinterbau aufgefallen – ob im ausgefederten Zustand, beim Landen von Sprüngen oder kleine Schläge im mittleren Federwegsbereich. Durch den kurzen Radstand fühlt sich das Rad zwar sehr agil an und lädt auf flowigen Passagen zum Spielen ein, allerdings wird das Rad dadurch auf schnellem und rauerem Untergrund sehr nervös und versprüht nicht mehr so viel Sicherheit. Die Front ist angenehm hoch und die etwas dickeren Griffe kamen unseren Testern sehr entgegen. Über die „Boxxer RC“ brauchen wir keine großen Worte zu verlieren, sie funktioniert tadellos und lässt sich mittels „Compression“- Knopf fast zu einer Starrgabel mutieren. In der Luft fühlt sich das Roots wohl und das merkt man sofort, wenn die Räder einmal den Boden verlassen. Schöne Whips oder auch No-Hander werden damit zum Kinderspiel. Hier tut auch der kurze Radstand dem Spaß keinen Abbruch. Übrigens ist mit diesem Bike Szymon Godziek schon bei der Red Bull Rampage gestartet.

// An der Front des „Roots” kommt die in passendem Schwarz edel wirkende „Boxxer“ gut zur Geltung.
// Rock Shox „Kage Rc“ steht in diesem Bike für ein erstklassiges Ansprechverhalten.
// Die Kabelführung ist einfach aber sinnvoll. Hier kann man innerhalb von wenigen Minuten Bremsen wechseln.
// Der Sattel ist typisch Freeride. Durch seine breiten Flanken kann man ihn gut mit den Beinen klemmen. Das erleichtert Tricks wie den Suicide Nohander.

Fazit:

Das Dartmoor „Roots Black Anel” ist ein Bike mit Freeride und Park Allüren. Seine hohe Front und der kurze Radstand laden den Fahrer dazu ein, sich hoch über Kicker und Gaps hinaus zu schanzen. Wer also ein verspieltes und wendiges Rad möchte, ist hier genau richtig. Für grobe Downhill Action ist das Rad dank 200 Millimetern Federweg zwar bestens gerüstet, allerdings wird es auf schnellen Wurzeln und Steinfeldern sehr unruhig und ist daher für reine Racer nicht die erste Wahl. Für Park-Rats und Biker mit kleinem Geldbeutel ist das Roots aber die richtige Wahl.

Pro

  • Preis
  • gute Sprungeigenschaften
  • angenehm hohe Front
  • Gewicht

Kontra

  • etwas kurz
  • unruhig bei Highspeed
  • hoher Schwerpunkt

Unverbindliche Preisempfehlung: 3.299 € | Größen: S, L | Farbe: black | www.trailtoys.de

VIDEO: Enduro oder Freerider? Cube „Fritzz 180“ Test

In unserer aktuellen Ausgabe #39, erschienen am 17. August, könnt ihr den ausführlichen Test zum Cube „Fritzz 180“ lesen. Zusätzlich haben wir für euch aber nun auch eine Videovorstellung online gestellt. Wie gefällt euch das Bike?

 

 

VIDEO: Emil Johanssons Trick-Festival beim Suzuki Nine Knights MTB 2017!

Sechs neue Tricks innerhalb einer Stunde – das hatte sich der amtierende Freeride-Mountainbike-Weltmeister Emil Johansson (SWE) beim Suzuki Nine Knights MTB Contest 2017 am Reschenpass in Südtirol vorgenommen. Und tatsächlich gelang es ihm, sechs weltweit noch nie gezeigte Tricks zu landen. Mit diesem einzigartigen Backflip-Festival holte er den ersten Platz in der Slopestyle-Bike-Kategorie.

Jetzt gibt es Johanssons Trick-Feuerwerk geballt in einem Video: Angefangen mit einem Backflip Whip to Barspin to Unturndown und gefolgt von einem Backflip Quint Barspin, ging es mit einem Backflip Triple Barspin to Can und einem Backflip Barspin to Tuck No Hander to Barspin to Can weiter. Den Abschluss der begeisternden Trickserie bildeten ein Backflip Double Barspin to Tuck No Hander to Barspin und ein Backflip Triple Barspin to Tuck No Hander.

Weitere Informationen zum Suzuki Nine Knights MTB unter nineknightsmtb.com. Auf nineknights.com folgen außerdem bald Neuigkeiten für den Winter 2017/18!

PM: Emil Johansson – der jüngste FMB World Champion und angehende MTB-Legende

Emil Johansson hat sich sehr schnell als das neue Wunderkind des Mountainbikens herausgestellt. Der Kick-off seiner internationalen Karriere hat letztes Jahr beim 26TRIX in Leogang stattgefunden, ein Jahr später wurde er zum FMB World Champion gekrönt. Emils Saison ist eine einzige Erfolgsgeschichte: Zu Beginn des Jahres wurde der 18-jährige Schwede Mitglied des prestigeträchtigen TREK C3 Projects, im Laufe der Saison ergatterte er diverse Podiumsplätze bei verschiedenen Crankworx Events und wurde darüber hinaus Sieger der Crankworx World Tour. In Whistler wurde dann auch noch sein großer Traum wahr, nämlich Teil der Red Bull Familie zu werden.

Emil Johansson of the Sweden performs during the finals of the Red Bull District Ride 2017 in Nuremberg, Germany on September 2nd, 2017

Für sein Alter ist Emil extrem reif. Er ist gelassen, einsichtig und sehr weise. Seine mentale Reife zeigt sich deutlich in seinem Fahrstil: Die Fähigkeit, Ruhe zu bewahren und zu fokussieren kommt gerade recht, wenn man mit seinem Bike in sechs Metern Höhe einen Backflip macht. Schweden hat einen großen Beitrag zur Mountainbike-Welt geleistet und Emil ist definitiv die neueste strahlende Ausgabe.

Als er Anfang 2017 zum TREK Team stieß, zeigte sich Emil selbst beeindruckt von der Entwicklung, die er bis dahin genommen hatte und erwähnte, dass er ein Jahr zuvor noch gar keine FMB Lizenz besaß. Jetzt hat die FMB Diamond Series ihren Abschluss gefunden und man muss festhalten, dass Emil alle Erwartungen übertroffen und alle Ziele erfüllt hat. Emil merkt man trotz dieser Erfolge dennoch an, dass er mit beiden Füßen am Boden geblieben ist. Im Gespräch macht er klar, dass ihm nur wichtig ist, dass er weiterhin Spaß daran hat sein Bike zu fahren.

Du bist 18 Jahre alt und offiziell der jüngste FMB World Tour Champion. Hättest du dir das vorstellen können, als du letztes Jahr nach Leogang zum 26TRIX, deinem ersten großen internationalen Contest, gefahren bist?

Ich bin der jüngste Rider in der Diamond Series und es ist oft nicht einfach, weniger Erfahrung mit Contests und Big Jumps zu haben als die ganzen älteren Rider. Ich habe die letzten zwei Jahre darauf hingearbeitet, den Gesamttitel zu ergattern, aber dass es mir so schnell gelingen würde – das hätte ich mir letztes Jahr beim 26TRIX nicht träumen lassen. Ich habe wirklich hart für den Titel gearbeitet, von daher bin ich mehr als happy, dass mir der Gesamtsieg letztendlich gelungen ist.

Inwieweit hast Du Dein Bike-Set-up im Vergleich zu letztem Jahr verändert? Was sind die wichtigsten Unterschiede hinsichtlich Features?

Ich fahre jetzt ein Full-Suspension-Bike. So werden meine Landungen smoother und das Bike fühlt sich in der Luft stabiler an. Eigentlich gibt es nur Vorteile mit einem Full-Suspension-Bike, deshalb bleibe ich jetzt dabei.

Erst kürzlich hast Du einen glänzenden neuen Red Bull Helm bekommen. Es muss sich wahnsinnig anfühlen, für die gleiche Marke zu fahren wie die Rider, zu denen du immer aufgeschaut hast. Wie hast du dich gefühlt, als du den Helm beim Red Bull Joyride at Crankworx Whistler überreicht bekommen hast?

Es war schon immer mein Traum, ich wollte schon immer ein Red Bull Athlet sein, aber es war dann doch eine große Überraschung, dass es diese Saison schon so weit war.

Rückblick auf die Saison 2017: Was war dein Event-Highlight?

Es war der Wahnsinn, in Montpellier und in Whistler zu sein, weil der Vibe die ganze Woche über einfach super war! Aber nichts geht über den Red Bull District Ride – der Contest und der Vibe waren einfach der absolute Hammer! Die vielen Zuschauer, Teil des Ganzen gewesen zu sein – eine unvergessliche Erfahrung!

Was ist dein persönlicher Riding-Style? Wie würdest du dich und deine Fortschritte im Vergleich zum Beginn der Saison beschreiben?

Ich weiß nicht so recht. Ich schätze, ich bin eher ein Slopestyle-Fahrer, denn Slopestyle macht mir richtig Spaß. Letztes Jahr bin ich abgesehen vom Red Bull Joyride nicht viel Slopestyle gefahren. Mir gefällt diese Disziplin so gut, weil es eine echte Herausforderung ist, sich besonders kreative Tricks für den gesamten Kurs auszudenken, anstatt nur die zwei besten rauszuhauen.

Was sind deine Pläne für diesen Winter?

Ich freue mich auf eine kleine Auszeit und darauf, mal nicht so viel zu reisen und mehr Zeit fürs Fahren zu haben. Aber dieses Schuljahr ist mein Abschlussjahr, daher werde ich auch einiges an Zeit für die Schule investieren müssen.

Was sind deine persönlichen Ziele für 2018?

Weiterhin Spaß haben und mich und mein Fahren so weit zu pushen wie ich nur kann.

Vielen Dank für das Interview, Emil, und viel Glück für die Saison 2018!

Du willst mehr von Emil sehen? Dann zieh Dir seine Runs bei Red Bull Joyride at Crankworx Whistler und bei Red Bull District Ride 2017 rein.

Hier kannst Du Emils Bike auschecken und SRAM’s Steps to the Top.

Emils beste Ergebnisse der Saison 2017:

1st    FISE World Montpellier (FRA) FMB Gold

2nd   Red Bull District Ride (GER) FMB Diamond

2nd   Red Bull Joyride at Crankworx Whistler (CAN) FMB Diamond

2nd   Crankworx Les Gets 2017 (FRA) FMB Diamond

3rd   Crankworx Rotorua Slopestyle in Memory of McGazza (NZL) FMB  Diamond

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PM: Herzschlagfinale! Rogatkin rotiert vierfach zum Sieg

Der fetteste Urban Slopestyle Contest des Jahres hat einen würdigen Sieger gefunden! Nicholi Rogatkin (USA, 92,05 Score) zeigte beim Red Bull District Ride in Nürnberg den besten Run in einem unglaublich hart umkämpften Finale und ließ sich von den zehntausenden ekstatischen Fans feiern. Der 21-Jährige fing mit seinem zweiten Run dank eines blitzsauberen 1440 den bis dahin führenden Emil Johansson (SWE, 91,34) noch ab. Das Podium wurde von Johansson und Szymon Godziek (POL, 89,66) komplettiert. Der einzige Deutsche, der sich für das Finale qualifizierte, machte die heimischen Fans mit einem extrem starken Auftritt überglücklich. Erik Fedko, der sich überhaupt erst durch eine FMB Wildcard für das legendäre Event qualifiziert hatte, landete mit zwei konstant starken Runs auf Platz 5. Mit seinem 2. Rang entschied außerdem Emil Johannson (SWE) die FMB Diamond Series für sich und beerbt damit Nicholi Rogatkin (USA) als neuen FMB World Champion!

Action verpasst? Keine Sorge! Den Replay aller Runs gibt es auf Red Bull TV! Alle Highlights vom Red Bull District Ride 2017 auf redbulldistrictride.com

 

Neun Weltklasse Athleten schlängelten sich beim Finale des Red Bull District Ride auf dem von Martin Söderström designten Kurs durch die Nürnberger-Altstadt. Dabei stand viel auf dem Spiel: Neben dem Sieg beim legendärsten Urban-Slopestyle-Contest aller Zeiten, ging es auch um den FMB World Champion Title. Mehdi Gani (FRA) war der erste Rider, der mit einem starken Score die Schwelle von 80 Punkten übertreffen konnte und heizte damit erstmals dem Publikum ein. Lange währte die Freude über den ersten Platz aber nicht, denn der 19-jährige Deutsche Erik Fedko schob jeden Druck und jegliche Nervosität beiseite und zeigte vor heimischer Kulisse seine Klasse. Mit 83,34 Punkten setze er sich an die Spitze und ließ sich von dort erst vom amtierenden FMB World Champion, Nicholi Rogatkin, verdrängen.

Nachdem der Amerikaner an der 90iger-Marke gekratzt hatte, durften sich die zehntausenden Supporter auf weitere hochklassige Runs freuen. Zwar zeigten sowohl Diego Caverzasi (ITA) und Szymon „Extension Man“ Godziek (POL) jeweils genialen Style und großartige Tricks, doch reichte es nicht ganz, um den Amerikaner vom Thron zu stoßen. Dann droppte der Diamond Series Führende, Emil Johannson, von der Kaiserburg. Der „Kombinationskönig“ trickste sich durch die Gassen und brachte die Menge zum Grölen. Mit 90,23 Punkten setzte sich der 18-jährige an die Spitze des Fahrerfeldes.

Damit war es mit der Spannung aber lange nicht vorbei. Der zweite Run war von absoluter Weltklasse geprägt. Der 38-jährige Ryan Nyquist (USA), Mountainbike-Allrounder Jakub Vencl (CZE) und Energiebündel Anthony Messere (CAN) ließen sich alle von der phänomenalen Stimmung pushen und verbesserten ihre Scores aus dem ersten Run. Für die Kuriosität des Tages sorgte dann Mehdi Gani, der bis zum Ende des „Jeep The Rhythm District“ einen sehr guten Run mit viel Flow gezeigt hatte. Doch auf der Brücke zum folgenden Tech District platzte der Hinterreifen, als er sich eine kurze Verschnaufpause nahm. Dann ging es aber auch schon mit unbändiger Action weiter.

Zunächst konnte Erik Fedko vor den begeisterten Zuschauern seinen ersten Run nochmals verbessern und schob sich somit auf Platz Vier vor. Das wollte der Italiener Diego Caverzasi aber so nicht auf sich sitzen lassen. Der 23-Jährige schlug unmittelbar zurück, was aber den phantastischen 5.Platz des jungen Deutschen nicht schmählern sollte. Im Kampf um den Sieg konnte Szymon Godziek nicht mehr eingreifen, obwohl er im Aufzug auf dem Weg zum Big Air District mit freundlicher Unterstützung vom Best Trick Fahrer Bienvenido Aguado Alba (ESP) eine Modifikation an seinem Bike vornahm. Somit konnte der polnische Athlet mit atemberaubender Eleganz seinen geschmeidigen Backflip Superman One Handed Seatgrab zum zweiten Mal an diesem Wochenende zum Besten geben und sicherte sich damit den 3. Platz.

Dann machte sich Nicholi Rogatkin auf den Weg zum Nürnberger Hauptmarkt und legte auf den ersten 600m schon richtig was vor, bevor er sich dann in den Aufzug begab. Oben angekommen war den zehntausenden Zuschauern schon bewusst, dass der Showman oben in 15m-Höhe nochmal ganz groß auftrumpfen würde. Rogatkin schoss über den 4,5-Meter-hohen Kicker und präsentierte den Zuschauern einen fantastischen 1440, der ihn zudem auf den ersten Platz katapultierte. Oben an der Kaiserburg schüttelte Emil Johansson mit einem Grinsen den Kopf. Der junge Schwede versuchte alles, zauberte die kompliziertesten Kombinationen in den Nürnberger Himmel. Doch es sollte nicht mehr ganz reichen.

Damit sah der Red Bull District Ride 2017 gleich zwei Sieger. Nicholi Rogatkin konnte sich bei seinem zweiten Antritt nach 2014 den heiß ersehnten Sieg beim legendären Urban-Slopestyle-Event sichern. Emil Johansson ließ sich von allen Fahrern als jüngster Weltmeister aller Zeiten zum FMB World Champion Titel gratulieren! Insgesamt besuchten über das ganze Wochenende gesehen 94.000 Zuschauer den Red Bull District Ride 2017.

Nicholi Rogatkin:
„Dieser Sieg bedeutet mir alles! Der Red Bull District Ride ist einfach einzigartig und das Gefühl jetzt hier zu stehen: einfach überwältigend. Die Momente und Erinnerungen, die uns diese Zuschauer heute geschenkt haben, sind unbeschreiblich. Danke Nürnberg, dass wir dieses Wochenende eure Stadt einnehmen durften!“

 

 

Emil Johansson:
„Es ist ein unbeschreiblicher Event, so viele Zuschauer! Ich habe von diesem Wochenende beim Red Bull District Ride geträumt und war sehr nervös aber ich habe direkt einen richtig guten ersten Run gezeigt. Jetzt bin ich FMB World Champion! Ich habe lange darauf hingearbeitet und es war immer mein Ziel. Es fühlt sich einfach unbeschreiblich an!“

 

 

Erik Fedko:
„Der heutige Tag war absolut einzigartig für mich. Ein geniales Erlebnis, diese Crowd beim letzten Sprung, tausende Leute, die dir zujubeln – das ist einfach ein geniales Gefühl. Ich bin total happy!“

 

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