Video: Lukas Schäfer ’16 – Slopestyle Edit

Ihr wollt Style? Lukas Schäfer hat Style! Der TSG und Propain Teamfahrer stand dieses Jahr bei zahlreichen Contests der Deutschen Freestyle Mountainbike Tour auf dem Podium, nun beglückt er uns mit einem Slopestyle Edit. Welche Trickkombo gefällt euch am besten?

 

 

 

 

 

 

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„The Bruce Check“ mit Erik Fedko

Als aufstrebender Star der Slopestyle-Szene, kann Erik Fedko auf eine sehr erfolgreiche Saison 2018 zurückblicken. Mit seinem super smoothen Style und technisch hoch anspruchsvollen Tricks, katapultierte er sich gleich bei zwei Events der Crankworx FMBA Slopestyle World Championship (SWC) auf das Podium. Bei Crankworx Les Gets sowie beim legendären Red Bull Joyride bei Crankworx Whistler bewies er, dass er in der Slopestyle-Elite angekommen ist. 2019 will er diesen Positiv-Trend gemeinsam mit einer Reihe neuer Sponsoren unterstreichen.

Es ist eigentlich kein Wunder, dass Firmen wie der Helmhersteller TSG oder Felgenentwickler Alexrims, bereits früh auf den jungen und sympathischen Rider aus Fröndenberg an der Ruhr aufmerksam wurden. Kaum ein Slopestyle-Athlet weist eine steilere Formkurve auf und zeigte in den letzten drei Jahren eine solch starke Entwicklung. Vor drei Jahren noch als Amateur auf der FMB World Tour unterwegs, gehörte Erik Fedko nach Ablauf der vergangenen Saison bereits zur Top 3 der Welt. Dennoch flog der 21-jährige Deutsche auch 2018 noch ohne Bike-Sponsor durch die Lüfte. Das ändert sich nun zur neuen Saison! Neben den neuen Partnern Continental und SRAM/RockShox fährt der Fröndenberger ab 2019 auch für ROSE Bikes.

Eriks neues Dirt Jump Bike „The Bruce“ seht Ihr in diesem Video:


(Credit: Richard Bos/rasoulution)

„Ich freue mich extrem auf die kommende Saison. Nachdem ich im Winter noch Reha wegen einer Handgelenksverletzung absolvieren musste, bin ich mittlerweile voll da und fühle mich besser auf dem Bike als je zuvor. Mein Ziel ist es dieses Jahr wieder die Weltspitze im Mountainbike Slopestyle zu erreichen und vor allem Spaß dabei zuhaben!“ – Erik Fedko

 

Der leichte Rahmen aus Aluminium ist in furiosem „RRARI Red“ gehalten und lässt spektakuläre Tricks vor jedem Hintergrund perfekt zur Geltung kommen. Bei der Gabel entscheidet sich Erik für die RockShox Dirt Jump Pike und sein Cockpit besteht aus robusten SRAM Komponenten. Dazu gehören der Truvativ Descendant Lenker, sowie der Descendant Vorbau mit 35mm Länge. Auf dem Lenker sind ODI Longneck Griffe, die extra soft sind und maximale Kontrolle des Bikes ermöglichen. Des Weiteren entscheidet sich Fedko für den X0 Bremshebel von SRAM, der einen perfekten Druckpunkt für seinen hydraulischen „Trixer Hydraulikrotor“ von Trickstuff gewährleistet, und für den „super leichten und super starken“ SRAM Level 2 Kolben Bremssattel. Die Kurbel, SRAM Truvativ Descendant, ist aus Carbon, um Gewicht einzusparen und das Bike 400g leichter zu machen. An der Kurbel befindet sich das leichte aus Aluminium beschaffene SRAM X1 X-Sync Kettenblatt und einer SRAM XX1 Eagle Kette. Die eingebaute SRAM Nabe vorne ist ein 15mm X0 Hub, die perfekt zur Pike Dirt Jump Gabel passt. Hinten befindet sich die Z Coaster Nabe. Außerdem ist das Bike vorne mit etwas leichteren Alexrims Volar 2.7 Felgen und hinten mit Volar 3.0 Felgen für besondere Stabilität ausgestattet. Die Reifenwahl fällt auf die Race King Reifen von Continental.

KEY FACTS | Eriks Dirt Jumper


Rahmen:
ROSE Bikes – The Bruce
Gabel: RockShox Pike Dirt Jump
Lenker: SRAM Truvativ Descendant
Vorbau: SRAM Descendant 35mm
Griffe: ODI Longneck
Bremsen: SRAM X0 Bremshebel; SRAM Level 3 Kolben Bremssattel
Kurbel: SRAM Truvativ Descendant Carbon
Kettenblatt: SRAM X1 X-Sync
Kette: SRAM XX1
Narben: SRAM X0 hub. 15 mm (vorne), Profile Z Coaster (hinten)
Felgen: Alexrims Volar 2.7 (vorne), Volar 3.0 (hinten)
Reifen: Continental Race King 2.2

Mit neuem Bike, Setup und neuen Partnern, kann sich Erik auf eine actiongeladene Saison freuen. Viele Events und die Crankworx FMBA Slopestyle World Championship stehen auf dem Programm!

Was bei Erik Fedko gerade sonst so passiert und wie seine Saison verläuft, kann man auf Instagram und YouTube verfolgen.

 

Für mehr Ausdauer beim Ride

You – just faster! Kräftigung der Tiefenmuskulatur dank instabilem Core – Training.

Jeder Rider kennt es: Schmerzende, taub werdende Handgelenke. Gerade wenn man mit dem Bike richtig am Shreddern ist, fängt es an zu kribbeln, die Unterarme beginnen immer krasser zu krampfen und der Ride wird pausiert. Wenn die Muskeln schmerzen, beginnt auch dein Fokus zu schwinden. Du bist abgelenkt, die Unfallgefahr steigt. Genau hier liegt das Problem, wo PRAEP anknüpft.

Tim und Christian, bereits bekannt aus unserer GRAVITY TV Episode „MTB Start-up Couch“, haben ein Trainingsgerät entwickelt, mit dem man genau diesen so unangenehmen Effekt, entgegenwirkt.


Tim und Christian (links im Bild)

Unter dem Motto „MAX YOUR MOTO MUSCLES“ ist der ProPilot ein Trainingsgerät zur Simulation von muskulärer Dauerspannung. Mit diesem Training wird deine Tiefenmuskulatur, speziell in den Unterarmen, gestärkt. Der Effekt, den PRAEP durch dieses Training liefert, macht sich schnell bemerkt. Mehr Kraft-Ausdauer, besserer Fokus und längere Rides!

Du wirst schneller. You like Greg Minaar – just faster.

Beim ProPiolt gibt es 3 verschiedene Trainings-Modis und glaubt uns: Alle haben es in sich!

BEGINNER MODE: Der ProPilot steht auf der flachen, stabilen Fläche. Hier kippelt oder wackelt nichts. Die Herausforderung ist es, an der Griffstange Liegestützen auszuführen. Das ist zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, aber der Spaß und die Erinnerung an den Sport stehen im Vordergrund

ADVANCED MODE: Der ProPilot steht auf der konvex überspannten Seite. Hier ist ein Kippeln ausschließlich zur linken oder rechten Seite möglich. Das fordert nun dein Balancegefühl und die Liegestützen werden deutlich schwerer. Versuche hier, so ruhig wie möglich deine Übung auszuführen. Die kleinen Muskeln werden gestärkt.

PRO MODE: Der ProPilot steht auf dem in alle Richtungen überspannten Punkt, ähnlich einer Ei-Spitze. Hier kippelt nun der ProPilot nicht nur zur Seite sondern auch nach vorne und nach hinten. Diese Position ist sehr anspruchsvoll und ist ein sehr intensives Training speziell für die Handgelenke. Ziel ist es, in absoluter Balance, ohne zu wackeln, die Übungen sauber auszuführen. Diese Position ermöglicht ein kurzes aber intensives und anspruchsvolles Training.

ProPilot APP Im PRO MODE zeigt die flache Seite des ProPilot zum Anwender. Hier kann ein Smartphone mittels dem Phoneholder (beiliegender Metall-Sticker) und dem integrierten Magnet im ProPilot einfach befestigt werden. Die ProPilot App unterstützt den User dabei, die Übungen korrekt auszuführen. Die App zählt die Wiederholungen und überwacht die korrekte Anwendung. Die App misst die Balance und zeigt in Prozent an, wie stabil die Übungen ausgeführt werden. Im Dashboard wird angezeigt, wie viele Wiederholungen ausgeführt wurden und wie stabil diese waren.

Jeder Athlet liebt den Wettkampf: Im Battle-Mode kann im direkten Fight gegen Freunde entgegengetreten werden: Wer schafft mehr Liegestützen und vor allem: Wer schafft sie alle?

Kleiner Einblick PRAEP CHALLENGE

Der Ride-Mode ermöglicht dem User seine Lieblingsstrecken interaktiv nachzufahren und immer besser zu werden. Unter Workouts werden viele Übungen präsentiert, die das Training mit dem ProPilot noch effektiver und abwechslungsreicher machen.

Das Game of B.I.K.E. erfordert die ganze Aufmerksamkeit. Das Spiel wird in der PlankPosition gespielt. Durch Gewichtsverlagerung des Rumpfes und leichte Bewegungen am Lenker kann der kleine ProPilot durch einen Track gesteuert werden. Push-Ups lassen ihn über Hindernisse springen.

Ihr habt Bock mehr über die beiden Start-up-Jungs zu erfahren. Dann klickt doch mal auf PLAY und nehmt doch gleich an unserrm Gewinnspiel teil!

Dieser ProPilot ist kein Versuch, sondern die Kür. Mit Know-How im Bereich Design, Materialien und Fertigung sowie wertvollen Kontakten zu Top-Herstellern. So ist es den Gründern gelungen, den ProPilot in Deutschland auch herzustellen.

Entwicklung, Prototypenbau, Werkzeugbau, Produktion, Montage, Verpackung. Alles „designed, engineered und made in Germany“. Und das Schönste – es funktioniert.

Der ProPilot:

Der ProPilot kann Online unter www.praep.com in folgenden Varianten, in den beiden Farben SuperYellow und SnowWhite, erworben werden:

ProPilot: Die günstige Einstiegsvariante ohne Lenker für alle Biker, die einen eigenen Lenker benutzen möchten. Kosten: 69 Euro.

ProPilot GYM-EDITION: Die Einstiegsvariante mit Lenker, der komplett mit hochwertigem Schaumstoff bezogen ist. Hier sind viele Trainingsvariationen unterschiedlichster Griffkombinationen möglich. Kosten: 99 Euro.


ProPilot MOTO-EDITION:
Inklusive speziell entwickelter Schraubgriffe. Ideal um seiner Passion am nächsten zu sein. Direktes Moto- und Bikefeeling garantiert. Verfügbar ab Mitte Dezember 2018 Kosten: 149 Euro.


ProPilot CHROMIUM-EDITION:
Das edle Trainingsgerät hat einen silber polierten 35mm Aluminiumlenker mit original Brooks-Leder-Schraubgriffen. Der Body dieses ProPilot ist in SnowWhite, die TPE-Antirutsch-Beschichtung im perfekt abgestimmten Braunton. Verfügbar ab Mitte Dezember 2018. Kosten: 189 Euro.

Unser Fazit zu PRAEP
Hier hat uns nicht nur das Produkt überzeugt, sondern ebenso Christian und Tim als Mensch. Zwei wirklich coole Typen, die mit viel Blut, Schweiß und Herzliebe zum Sport und ein Produkt kreiert haben, was auf eine spielerische Art und Weise zu neuen Höchstleistungen bewegt!

Rider-Statement Simple Session 2019 by Robin Kachfi

Die Simple Session ist für mich schon immer eines der großen internationalen Eventhighlights, wenn sich das Rad ums BMX dreht. Wenn ich mich daran erinnere und in die letzten Jahre zurückblicke, hätte ich niemals gedacht, irgendwann als Rider hier einen festen Part einzunehmen. Inzwischen durfte ich jetzt schon zum 3. Mal antreten und das realisiere erst jetzt. Für mich ist die Teilnahme definitiv eine absolute Ehre und lässt mich Stolz nach vorne blicken.

Die Simple Session ist hierbei jedoch mehr als nur eines der größten internationalen BMX-Events. Es ist ein Lifetstyle, den man lebt oder auch nicht. Es dreht sich alles um riden und erinnert so ein bisschen an eine große Klassenfahrt, bei der man mit seinen Homies einfach mal komplett ausrasten kann – sei es auf dem Kurs als auch auf der großen Abschlussparty. Und dieses Jahr war meiner Meinung nach einer der mit Abstand beste Simple Sessions ever!

Ich hatte definitiv schon lange nicht mehr so viel Spaß wie in diesen Tagen und dass mein „Last Trick“ in einer Art und Weise funktioniert hat, die so absolut gar nicht geplant war, ist zumindest für mich eines der persönlichen Simple-Session-Highlights 2019.


Run Robin Kachfi: Ab Minute 5:34

Ich möchte ausdrücklich allen Leuten danken, die hinter diesem Event stehen und natürlich Risto Kalmre, der für die Organisation der Simple Session zuständig ist und hier einen mega Job hingelegt hat!

Ein großes Dankeschön an alle, die uns zugeschaut, angefeuert und beigestanden haben. Special Thanks an kunstform BMX Shop & Radiobikes, die mich hier bereits seit langer immer ganzheitlich unterstützen und ebenso an GRAVITY, die mich ab sofort bei der Suche nach weiteren Sponsoren supporten.

Bis zur nächsten Simple Session
Cheers Robin

DarkFEST – Build Week 2

DarkFEST – Update (Woche 2)

Die Jungs waren diese Woche bereits ziemlich fleißig & haben den gesamten Kurs des vorherigen Jahres verbessert und vergrößert. Die ersten Testfahrten wurden ebenfalls bereits gemacht und die Änderungen haben sich durchwegs als positiv bestätigt. 

Der massive Trickjump am Ende des Kurses, ist das neue Hauptfeature & das einzige was etwas mehr Optimierung benötigte. Nachdem die Jungs beim Run-In,  massiv an Geschwindigkeit gewinnen, haben diese beschlossen, die Landung ein paar Meter höher zu machen und die Lippe etwas tiefer zu graben, um im Gesamten mehr an Höhe zu gewinnen um das Ganze steiler zu machen!

Demnach gibt Clemens seinem „Rocket Launcher“ eine komplette Runderneuerung. Der Rest vom Kurs hatte nur wenige Optimierungen und er sieht, mit dem Markenzeichen von Nico & Clemens, einfach perfektionistisch poliert, glatt & geschmeidig aus.
Der Step-up ist ebenfalls etwas höher und die Landung ist leicht nach rechts versetzt um auf den Drop vorzubereiten, welcher auch etwas steiler gemacht wurde. Abgesehen vom Kurs wurde der Weg für den Shuttle-Transport geebnet. Somit sollten in kürzerer Zeit noch mehr Fahrten möglich sein, obwohl der Kurs sogar etwas länger ist.

Nächste Woche kommt der Rest von den Jungs.
Wir können es kaum erwarten die Sessions zu starten und vor allem ihre Reaktionen zu sehen!

DarkFEST hat sich mit dem neuen Social Network Vero zusammen geschlossen. Vero ist gewachsen und hat bereits mehr als 4 Millionen User. Zudem war sie die meist downgeloadete App in den App Stores auf der ganzen Welt. DarkFEST genauso wie Sam Reynolds haben Profile auf Vero, auf denen sie Alltägliches, Behind the Scenes Erlebnisse & Give-Aways posten.  Natürlich wird’s dort auch genug Berichterstattung von DarkFEST geben.

FACEBOOK EVENT
TICKET SALES

PAWS & WHEELS

Ein Traildog Film über Oli Dorn und seinen treuen Freund Balu. Gefilmt und produziert von Say Mahalo.

PAWS & WHEELS zeigt wieviel Spaß man nicht nur auf zwei Rädern, sondern auch auf 4 Pfoten beim Trails surfen haben kann. Einzigartige Aufnahmen, Emotionen und jede menge Spaß warten auf euch. Deshalb ‚FILM AB‘

Wer Oli Dorn persönlich kennt, kennt ihn wahrscheinlich nur in Begleitung seines Hundes Balu. Der Australien Shepherd folgt ihm auf Schritt und Tritt und ist seit klein auf bei jeder Aktivität dabei. Für einen Hütehund gibt es wohl nichts schlimmeres als Zuhause gelassen zu werden, deshalb beschloss Oli Balu als Traildog ‚auszubilden.‘ Seit diesem Zeitpunkt hatte er auch die Vision von einem Traildog Video.

2018 gelang es ihm endlich zusammen mit Susanna Kosa von Say Mahalo diese Vision in die Wirklichkeit umzusetzen. Susanna gelang es in diesem wunderbaren Film die Freundschaft der beiden widerzuspiegeln und daraus ein Meisterwerk zu machen.

Folgt den beiden auf Instagram:

@saymahalo
@olidorn

Rider Spotlight: Lukas Schäfer bei Audi Nines

Unser Spotlight heute auf Lukas Schäfer (23) aus Diez, einem der besten Freeride-Mountainbikefahrer Deutschlands.

Redaktion: Lukas, schön dich dazuhaben. Glückwunsch erst einmal zu deiner mehr als erfolgreichen Teilnahme beim Audi Nines Event! Wie war es für dich eine ganze Woche in diesem Wahnsinn mitzumischen?

Lukas: Audi Nines war der Hammer! Ich hätte mir kaum etwas Besseres vorstellen können als dort rein zu kommen. Eine Woche die besten Sprünge fahren in zugleich super entspannter Atmosphäre!

Bild: Lukas beim Sunrise-Shooting mit einem 360º-Tabletop vom Flatdrop
Bild: Lukas beim Sunrise-Shooting mit einem 360º-Tabletop vom Flatdrop.

Redaktion: Es war ja für dich keineswegs eine Selbstverständlichkeit als Rider unter den Weltbesten dabei gewesen zu sein. Wie hast du dich überhaupt gegen die anderen bekannten Fahrer für einen festen Platz bei den Nines qualifiziert?

Lukas: Richtig, da ich kein geladener Fahrer war, gab es zwei Möglichkeiten. Einmal die Wildcard über den Videowettbewerb oder den Contest im Rahmen Bikes + Style am Münchner Flughafen. Diesen habe ich letztendlich gewonnen. Dazu musste ich mich in München gegen knapp 20 Fahrer wie Bienvenido Alba, Nico Scholze, Max Mey usw. beweisen.

Redaktion: Nicht schlecht! Vor allem wenn man sich vor Augen hält, dass du dafür Tricks wie Flip-Whip to Barspin mehrmals hintereinander sauber landen musstest.

Video: Der Trick, der Lukas Zutritt zu den diesjährigen Audi Nines verschafft hat: Flip-Whip to Barspin.

Redaktion: Letztes Jahr durftest du bereits für einen Tag am Reschenpass die Atmosphäre von Audi Nines (damals noch Nine-Knights) schnuppern. Deine Freikarte für den Tag war deine Video-Bewerbung ´Wanna be a Knight´. Was genau macht diese Eventserie für dich zu einem solchen Highlight?

Lukas: Die Nines sind eben mit keinem anderen Event vergleichbar. Es sind die perfekten Sprünge, die durch den aktiven Einfluss von Fahrern gebaut werden und die besten Sessions zusammen mit super guten Fahrern. Und das alles ohne ein „Best of Two runs“ Contest Format. – Was will man da mehr?!

Redaktion: Nun gab es ja dieses Jahr nicht mehr das klassische Contest-Wochenende mit Zuschauern wie wir es aus den Alpen kennen. Stattdessen wurde eine Woche lang der Fokus ganz auf das Fahren und Kreieren von Foto- und Filmmaterial gelegt. Wie darf man sich den Ablauf von einem Tag bei den Audi Nines vorstellen?

Lukas: Für die ganze Woche gibt es einen ungefähren Zeitplan. So stehen beispielsweise die Sunrise-Shootings schon vorher fest. Aber was gerade dieses Event ausmacht ist, dass es jedem Fahrer überlassen ist, was er jetzt für einen Trick macht oder welche Line er fährt. Wer eben eine geile Idee hat, kann sich jederzeit einen Fotografen oder Filmer schnappen und etwas Geiles produzieren.

Redaktion: Wenn wir schon über die Lines sprechen interessiert uns natürlich, wie der gesamte Kurs und die Obstacles im Setting eines Steinbruchs auf dich gewirkt haben?

Lukas: Der Kurs war ein absoluter Traum. Einfach mal was anderes! Es gab eine massive Slopestyle- und Freeride-Line mit bis zu 20m Sprüngen. Zusätzlich gab es noch den riesigen Tricksprung und Obstacles wie die Satelliten-Schüssel, die uns Fahrern viel Freiraum für Kreativität bot.

 


Bild: Mit viel Steeze über die Slopestyle-Line − an deren Ende sich die Satelliten-Schüssel erhebt. Bekannte Namen wie Brewi, Kaudela, Schweika und Reynolds waren am Bau des diesjährigen Kurses beteiligt.

Redaktion: Das Setup klingt nach ordentlich Spaß, wenn man sich auf großen Sprüngen wohlfühlt! In welchen Disziplinen konnte man sich auf dem Kurs austoben und in welchen dieser Teildisziplinen hast du dich am ehesten gesehen?

Lukas: Es gab in den Disziplinen Freeride und Slopestyle jeweils die Best Runs sowie den Best Trick. Und auch wenn ich die ersten Tage viel Zeit auf dem Hardtail und dem Slope-Track verbracht habe, bin ich auch mindestens genauso gerne auf dem Big Bike unterwegs gewesen. Schlussendlich habe ich als einziger Fahrer eine Best Line-Submission in beiden Kategorien abgegeben.

Video: An Bord bei einem Freeride-Run von Lukas, der augenscheinlich Skill und Erfahrung voraussetzt.

Redaktion: Das heißt also konkret: Aus einer Idee wurde eine Line und aus der ausgefahrenen Line wurde dann mit Hilfe der besten Fotografen und Kameramänner ein Foto- und Videoprojekt. Wie und von wem wurde das Resultat dann gejudged?

Lukas: Genau! Am Ende der Woche gibt es die sogenannte Gala-Night. Dort wird all das gesammelte Material angeschaut und sowohl die Fahrer, als auch die Fotografen judgen einander dann selbst.

Redaktion: Wenn wir uns die Ergebnisse der diesjährigen Gala-Night anschauen, dann ist es offensichtlich, dass sich deine Teilnahme bei den Nines mehr als gelohnt hat. Denn die übrigen Weltklasse-Fahrer wie Nicholi Rogatkin oder die Godziek Brüder haben dich zum Gewinner vom „Best Style“ gekürt! Herzlichen Glückwunsch dazu, wie hast du das empfunden?

Lukas: Vielen Dank! Es ist mir eine absolute Ehre! Ich achte sehr darauf, dass mir mein Fahrstil selbst gefällt und ich versuche sauber zu fahren. Dementsprechend ist es natürlich der Wahnsinn genau dafür von Weltklassefahrern und meinen `Vorbildern` nominiert zu werden.

 

Video: Dieser 360º-Eurotable to Barspin als weiterer Beweis für Lukas unschlagbaren Style.

Redaktion: Im Endspurt der Saison 2018 klingt das nach einem großen Meilenstein in deiner noch jungen Karriere! Können wir also damit rechnen, dich in den kommenden Jahren zunehmend auf Big-Bikes und riesen Jumps zu sehen? Oder schlägt dein Herz weiterhin für die feine Dirt-Jump-Szene?

Lukas: Ich will definitiv in Zukunft mehr auf dem Big Bike unterwegs sein, gerade weil ich auch damit angefangen habe. Ich kann es kaum abwarten wieder massive Sprünge zu fahren. Aber ich habe natürlich auch weiterhin Spaß auf technischen Dirt-Jumps und werde diese nicht wirklich vernachlässigen.

Redaktion: Lukas, vielen Dank! Definitiv eine reife Leistung! Wir wünschen dir weiterhin alles Gute und vor allem viel Erfolg bei all deinen Vorhaben. Es war schön dich bei uns in der Redaktion gehabt zu haben!

Lukas: Danke euch! Und vor allem auch danke an jeden, der mich unterstützt!! Habe es mittlerweile weiter geschafft als ich es je gedacht hätte und bin aber noch lange nicht am Ziel. Ich bin also gespannt auf die Zukunft!

RIDE ON , LUKAS