Test: Specialized – „P.Slope“

Bericht erschien exklusiv in der Gravity Mountainbike Magazine Ausgabe #030 [ November & Dezember 2015]

 

Das Arbeitsgerät von Martin Söderström, Nicholi Rogatkin und Darren Berrecloth hat sich längst bewährt. Für 2016 ändern sich lediglich der Dämpfer und die Rahmenfarbe. Der konifizierte Single-Speed Rahmen besteht aus einem fixen Hinterbau-Dreieck, dessen Drehpunkt um das Tretlager liegt. Das „P.Slope“ ist mit einigen schönen Details versehen, wie der ISCG 05 –Aufnahme für eine Kettenführung, einem leichten Pressfit-Innenlager und horizontalen Ausfallenden mit einem integrierten Kettenspanner. Clever: Die Achsaufnahme an den variablen Aufallenden bildet mit der Bremsaufnahme eine Einheit, spannt man also die Kette, wandert die Bremse gleich mit und muss nicht separat ausgerichtet  werden. Die Trickmaschine mit den kurzen Kettenstreben kommt lediglich mit 85 Millimeter Federweg aus. Die Gabel kommt mit 110 Millimetern Federweg. Bevor groß getrickst wird muss die Leitung der Vorderrad Bremse durch den Gabelschaft verlegt werden. Alternativ kann die Vorderrad Bremse auch entfernt werden. Die Leitung der Hinterradbremse ist in Serie leider viel zu kurz, hier ist beim X-Up schon Ende. Gut: Die Zugverlegung ist sicherheitshalber auf der Innenseite des Oberrohrs verlegt.

  //Clever: Der integrierte Kettenspanner am „P.Slope“ verschiebt die Bremsaufnahme gleich mit.

Das Cockpit am „P.Slope“ hat die richtigen Maße und steuert sich angenehm. Beim den Bremsen setzt Specialized auf die Hayes „Radar“. Die Bremse reicht für den Einsatzzweck völlig aus und treibt den Preis nicht unnötig in die Höhe. Leider ist die Leitung der Hinterradbremse für viele Tricks zu kurz. Der Fox „Float DPS” – Dämpfer wurde auf das 2016er „P.Slope” abgestimmt. Wir haben im 2015er Testbike noch den „Monarch“ mit Slopestyle Tune verbaut. Die Specialized Slopestyle Reifen sagten den Testern mit dem nötigen Grip und einem geringen Rollwiderstand zu. Die Übersetzung von 32 x 15 Zähnen ist für große Sprünge und hohes Tempo etwas zu klein, hier sollte auf ein 12er Ritzel oder kleiner umgerüstet werden.

//Die sehr kurze Leitung der Hinterrad-Bremse schränkt Trickser sehr ein. Mehr als ein X-Up ist nicht drin.

Das „P.Slope“ punktet mit kurzen Kettenstreben und einer verspielten Geometrie. Überzeugt aber auch auf großen Sprüngen, nur die 32 x 15 Zähne Übersetzung reicht dann nicht mehr aus. Damit sich das kompakte Slopestyle Bike ähnlich wie die Hardtail-Kollegen der P. Series fährt, hat der Hinterbau ein sehr hohes Losbrechmoment. Dadurch geht nur sehr wenig Sprung-Energie verloren. Die Federung wirkt quasi nur, wenn sie wirklich gebraucht wird, wie bei einer harten Landung. Dank des kurzen Hinterbaus ist das Bike agil und wendig. Besonders bei Rotationen fühlte sich das Bike sicher und kompakt an. Das Gewicht von 12,40 Kilogramm mit Vorderradbremse und Scheibe geht noch als „leicht“ durch.

//Die spezielle Topcap bietet die Möglichkeit, die Bremsleitung der Vorderrad-Bremse durch den Gabelschaft zu verlegen. Schade dass das Bike nicht mit verlegter Leitung ausgeliefert wird.

 

 

Fazit: Das „P.Slope“ überzeugt mit einer bewährten Geometrie, seinem Hinterbaukonzept und interessanten Details. Wäre nur die Bremsleitung von Werk aus lang genug.

 

Pro: Federgabel, Geometrie, Integrierter Kettenspanner, Gewicht

Contra: Bremsleitungslänge

 

Unverbindliche Preisempfehlung: 2.299,- € | Größe:  Uni | Gewicht: 12,40 kg (Mit VR Bremse) |

 

www.specialized.com

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GlemmRide Bike Festival: Ergebnisse Slopestyle Pre-Qualifyings

Ein internationales Rider Line Up dürfen die Veranstalter des GlemmRide Bike Festival in Saalbach Hinterglemm begrüßen. Am Freitag gab es für neun der 26 Pre-Quali Rider die Chance ihr Können am Samstag gegen große Namen wie Emil Johansson (SWE), Nicoli Rogatkin (USA) oder Tomas Lemoine (FRA) unter Beweis zu stellen. Peter Kaiser aus Innsbruck hat bereits bei seinem ersten Run überzeugt und konnte sich im zweiten Lauf sogar noch verbessern. Neben ihm ziehen die Österreicher Markus Saurer und Enzo Souza Haberl, sowie Lukas Schäfer und Jonathan Kielhorn aus Deutschland, Teodor Kovac auf Tschechien, der Schwede Ludvig Eriksson, Sindre Harbak aus Norwegen und Franck Paulin aus Frankreich ins hochkarätige Qualifying ein. (Gesamte Ergebnisliste im Anhang).

Side-Events
Neben dem spektakulären Contest standen – wie üblich beim GlemmRide – auch jede Menge Fun-Events auf dem Programm. Ob beim BMW CARaoke, loose-shop.de Armwrestling, Lines Bike Pulling oder SCOTT Beat the Pro Pumptrack Contest mit Fabio Wibmer: Die Stimmung ist wie jedes Jahr „unbeschreiblich und nicht vergleichbar – im äußerst positiven Sinn“, so ein Besucher des Festivals.
Livestream

Morgen, Samstag, werden das Qualifying (15.30 – 17:30 Uhr) und die Finals (19:00 – 21:15 Uhr) des FMB Gold Slopestyle Events live aufhttps://www.saalbach.com/de/events/glemmride/livestream und der GlemmRide Bike Festival Facebook Page übertragen. Wer nicht vor Ort dabei sein kann hat so die Möglichkeit ein kleines Stück GlemmRide in sein Wohnzimmer zu bringen.

Gefeiert wird das Spektakel am Abend mit Krautschädl, die auf ihrer Abschiedstournee die Mainstage mitten in der Expo-Area bei freiem Eintritt rocken.
Weitere Infos und Bildmaterial unter media.saalbach.com

 

 

DIESES WOCHENENDE: GLEMMRIDE SLOPESTYLE MIT PROMINENTEM RIDER LINE UP

Aufgepasst, das Rider Line Up des fünften GlemmRide Slopestyle im SalzbugerLand könnte kaum prominenter besetzt sein. Mit dem Wunderknaben Emil Johansson aus Schweden, Tomas Lemoine (FRA), Nicholi Rogatkin (USA), Torquato Testa (ITA), Erik Fedko (GER), Alex Alanko (SWE), Paul Couderc (FRA), Dawid Godziek (POL), Lukas Knopf (GER), Jakub Vencl (CZE) und Lucas Huppert (SUI) – allesamt in den Top 15 des FMB World Rankings – ist am 6. Juli ein Slopestyle-Contest auf höchstem Trickniveau zu erwarten. Der Österreicher Bernd Winkler ist in diesem Jahr erstmalig als Set Rider gelistet. 2018 hat er sich vom Pre-Qualifying über Qualifying bis aufs Podium des Finales (Platz 3) gekämpft. Wer holt sich in diesem Jahr die GlemmRide Trophäe und das Preisgeld von 15.000 Euro?


Am 3. Juli startet die fünfte Auflage des GlemmRide Bike Festivals. Zahlreiche geführte Touren mit Profis wie zum Beispiel Mountainbike Legende Richie Schley, Kathi Kuypers, Angie Hohenwarter, Marcus Klausmann und Streckenkobra Stevie Schneider stehen zwischen SCOTT Pumptrack-Sessions, BMW Mountains CARaoke, Armwrestling, Lines Bike Pulling und den AUVA Radworkshops für Kids auf dem Programm. Mit von der Partie: Mountainbike-Profi und YouTube-Star Fabio Wibmer.

Vergesst mir das Feiern nicht! 
Das GlemmRide Bike Festival steht nicht nur für Bike-Action höchster Klasse, sondern auch für legendäre Partys! Ob bei der Rooftop Session mit DJ Sound, Reggae-Vibes mit Mountain Reggae Radio, den DJ Sets der Masters of Dirt, Cats on Bricks und Beat the Dancefloor oder bei Parasol Caravan und Krautschädl live – die Partys sind mit der Grund, warum sich die Besucher, Expo-Aussteller und Athleten bereits am Sonntag schon aufs nächste Jahr freuen.
Das goldenen Highlight des Festivals 
Der GlemmRide Slopestyle mit FMB Gold Status lockt jedes Jahr die weltweit besten Athleten aus Amerika und Europa. Doch das diesjährige Rider Line Up wartet mit dem Großteil der internationalen Top 15 auf! Emil Johannson aus Schweden geht nach seiner Verletzung mit einem zweiten Platz beim Crankworx Innsbruck Slopestyle mit gestärktem Selbstvertrauen in Saalbach an den Start. FMB World Champion 2016 und 2. der FMB Weltrangliste 2017 und 2018 Nicholi Rogatkin aus den USA ist bekannt für seine technisch schwierigen Tricks. Torquato Testa (ITA) zeigte beim GlemmRide Slopestyle Contest 2018 einen einwandfreien Run und landete damit ganz oben auf dem Podest. Der Österreicher Bernd Winkler musste sich 2018 noch vom Pre-Qualifying über Qualifying bis ins Finale kämpfen und schaffte es auf Platz 3. 2019 geht er als Set Rider an den Start. An wen gehen die GlemmRide Trophäe und die 15.000 Euro Preisgeld dieses Jahr?
Das gesamte Rider Line Up inkl. Pre-Quali Riders findet ihr hier.
Livestream

Zur Freude aller, die nicht zu den 15.000 Besuchern vor Ort zählen, werden die Qualifikationen und Finalläufe des GlemmRide Slopestyles live übertragen.

Der Stream läuft über Vimeo-Livestream unter https://www.saalbach.com/de/events/glemmride/livestream 
und auf der GlemmRide Facebook Seite.
Bilder in diesem Artikel: Stefan Voitl

Video: Canyon Shred City Tomas Lemoine VF

Der zweite Stopp der Crankworx World Tour in Innsbruck hatte es richtig in sich. Die Elite des Mountainbike Sports kam erneut zusammen, um sich ein Battle vom Feinsten zu liefern. Ein Allround-Talent stach dabei heraus. Tomas Lemoine, bekannt für seinen unverwechselbaren Style, bewies einmal mehr, dass er sein Bike nicht nur beim Slopestyle unter Kontrolle hat. Auch außerhalb der Contests ist „Lil Moine“ mit seiner Kreativität und Leidenschaft am Werk und drehte ein extrem stylisches Video, das jetzt auf YouTube verfügbar ist. Der Clip vereint Lemoines Liebe zum Biken, zur Musik und zu einem unverwechselbaren Lifestyle.

„Ich liebe das Video und bin super gespannt auf die Reaktionen. Der Clip ist ausgefallen und bringt meinen Style genau auf den Punkt“, betont Lemoine.

Canyon bietet nun allen Mountainbikern eine neue Event Plattform, wo jeder seine Bike-Skills, lokale Trails oder besondere Lines mit anderen teilen kann, um somit eine globale Community aufzubauen, die sich „Shred City“ nennt. Im Video von Tomas stehen entsprechend Marseille und Südfrankreich als seine Heimat im Mittelpunkt. Ob Anfänger, Wochenend-Biker, Rookie oder Pro, Downhiller, Dirt Jumper oder Endurist, alle Bike-Fans sind dazu eingeladen, sich mit anderen auszutauschen.

Die Idee hinter den Videos ist es, authentische und untypische Geschichten zu erzählen, die nicht nur die Bike-Welt zeigen, sondern auch den ‚unvollkommenen’ Lebensstil der Athleten wiederspiegeln. Das Video bringt sowohl Tomas Lemoines Bike Skills wie auch seine Persönlichkeit perfekt zur Geltung. „Jeder,der beim Projekt dabei war, konnte seine Ideen integrieren und etwas dazu beitragen. Darüber bin ich sehr glücklich“,erklärt der junge Franzose. Seine Welt neben seiner Karriere als professioneller Mountainbike-Athlet wird in einem coolen und untypischen Bike-Video, das sehr einem Musik Video ähnelt, vorgestellt.

Ein “Behind the Scenes” Video ist auch bereits online:

Ob als Mountainbiker oder Rapper mit einem Faible für Fashion, Lemoine punktet in jeder Disziplin und sticht mit seinem authentischen Style überall heraus. Wer seine Rap-Künste noch nicht erlebt hat, sollte dies schnell nachholen:

Wer seine Bike Session auch gerne teilen möchte, kann auf Instagram und Facebook mit #shredcity seine Posts hochladen und hat die Chance von @canyonshredcity vorgestellt zu werden.

Brett Rheeder und Emil Johansson liefern sich ein Duell für die Ewigkeit beim Crankworx Innsbruck Slopestyle

INNSBRUCK, ÖSTERREICH 15. Juni 2019 – Für alle drei Fahrer auf dem Podest beim Crankworx Innsbruck Slopestyle ging ein Traum in Erfüllung:

Platz drei war ein unglaubliches Ergebnis für den Polen Dawid Godziek, der mit einer Wildcard gestartet ist und erst vor sechs Wochen die Einladung zum größten Slopestyle-Bewerb der Welt erhalten hat.

Platz zwei war Emotion pur für den Schweden Emil Johansson, der letztes Jahr um diese Zeit wegen anhaltenden gesundheitlichen Problemen immer wieder ins Krankenhaus musste und gar nicht sicher war, ob er jemals wieder auf Weltklasseniveau fahren würde.

Platz eins war ein neues Kapitel in der spektakulären Geschichte des Brett Rheeder (CAN).

„Ich war schon so oft in dieser Position“, erinnert sich der 26-jährige Kanadier, der 2017 und 2018 in Innsbruck Zweiter wurde. „Immer wieder war es so: Ich mache einen guten ersten Run, liege auf Platz eins – und dann kommt jemand runter, kriegt einen besseren Score und verdrängt mich von der Spitze. Zu oft ist es passiert, dass ich dann im zweiten Lauf stürze oder irgendeinen blöden Fehler mache oder einen Trick auslasse – oder sogar alle drei.“

Nach dem ersten Lauf in Innsbruck sah es tatsächlich nach einem solchen Szenario aus. Rheeder legte einen starken ersten Run hin und bekam von den Judges 92 Punkte. Damit lag der Kanadier am Ende eines mit Stürzen gespickten ersten Durchgangs in Führung. Zu den Pechvögeln zählte auch der US-Amerikaner Nicholi Rogatkin, der 2017 und 2018 den Slopestyle-Bewerb bei Crankworx Innsbruck gewinnen konnte. Im zweiten Durchgang schienen die Rider mit den Bedingungen auf der Strecke besser zurechtzukommen. Keiner hatte aber mit dem Freestyle-Feuerwerk gerechnet, das Emil Johansson zünden sollte: In einem beinahe perfekten Run zeigte der Schwede gleich zwei komplett neue Tricks, die bisher nie und nirgends auf der Welt in einem Contest zu sehen waren.

Auch die Judges waren schwer beeindruckt und gaben dem 19 Jahre jungen Johansson 95 Punkte. Damit übernahm er zwischenzeitlich die Führung von Brett Rheeder. Seinem Gesichtsausdruck nach zu urteilen war sogar Johansson selbst von dem Score überrascht.

„Die letzten zwei Jahre habe ich die ganze Zeit nur an diesen Moment gedacht“, freute sich der Shootingstar der Szene. „Ich wollte unbedingt zurückkommen und erneut am Podest stehen. Mein Ziel war es, wieder auf dem gleichen Niveau wie vorher zu fahren.“

Johansson stand zuletzt 2017 auf dem Podest bei einem Crankworx-Bewerb. In dem Jahr gewann er auch die Gesamtwertung der Slopestyle World Championship und landete auf Rang zwei beim Saisonfinale Whistler. Der fulminante Aufstieg des Schweden wurde aber 2018 von einer Autoimmunerkrankung jäh unterbrochen.

Mühsam kämpfte er sich zurück an die Weltspitze und nahm sich fest vor, bei Crankworx Innsbruck 2019 wieder in Topform zu sein. Pünktlich zum Comeback auf der größten Slopestyle-Bühne der Welt wurde vor wenigen Tagen eine Dokumentation (Every Mystery I’ve Lived | Emil Johansson’s Comeback Story) veröffentlicht, die Johansson während der seiner krankheitsbedingten Pause begleitet. Darin spricht er offen und ehrlich über diese schwere Zeit, die Diagnose und seinen Weg zurück an die Spitze des Slopestyle-Sports.

Und plötzlich lag der Schwede nach seinem zweiten Run bei Crankworx Innsbruck in Führung. Egal, was jetzt passieren sollte – eines war klar: Emil Johansson is back.

Um ihn vom Thron zu stoßen, musste Rheeder tiefer denn je in seine Trickkiste greifen und den Schwierigkeitsgrad ein fettes Stück nach oben schrauben.

„Es ging los mit einem Flip Whip, gefolgt von einem Frontflip Bar Spin und einem Backflip Opposite Tailwhip auf dem dritten Feature. Dann ein Opposite Cork 720 und ein Cork 7 Barspin sowie ein 360 Barside Tailwhip rauf auf die Holzkonstruktion und ein Opposite Truckdriver wieder runter. Zum Schluss dann auf dem letzten Kicker vor dem Ziel ein Flip Opposite Double Tailwhip,“ erklärte Rheeder seinen Run. Ganz zufrieden war der Mann aus Kanada aber nicht – einige Tricks seien nicht perfekt gewesen und hin und wieder war er laut eigenen Angaben „a little bit sketchy“ unterwegs.

Nach einer gefühlten Ewigkeit kam dann endlich die Entscheidung der Judges:

95,5 Punkte – Platz eins. Damit hatte Rheeder nach Rang zwei in den Jahren 2017 und 2018 endlich auch in Innsbruck gewonnen.

„Total erleichtert und super happy“, beschrieb der Kanadier im Ziel seine Gemütslage. „Im vergangenen Jahr habe ich ein paar neue Tricks gezeigt. Um ehrlich zu sein, kommen die neuen Tricks im Moment aber eher von Emil. Ich habe hart daran gearbeitet, selbst ein paar neue Tricks für die Contests zu lernen, aber bis jetzt ist es noch nicht so richtig gelungen. Nach wie vor feile ich an ein paar Dingen, die niemand bis jetzt gemacht hat, doch für Crankworx Innsbruck war es noch zu früh. Ich bin ziemlich erleichtert, dass ich mit meinen gewohnten Tricks und ein paar anderen Sachen durchgekommen bin.“

Neben der Erleichterung Rheeders war die Stimmung im Zielbereich vor allem von einer Freundschaft und einem großen gegenseitigen Respekt unter den Fahrern geprägt.

„Wie heißt überhaupt dieser letzte Trick von dir?“ fragte Rheeder den Jungstar Johansson in der Pause vor der Siegerehrung.

„Oppo Three Whip Oppo Bar“, kam die Antwort des Schweden.

„Echt megageil, Kumpel.“

CRANKWORX INNSBRUCK: ATEMBERAUBENDE SLOPESTYLE-ACTION LIVE AUF RED BULL TV

Crankworx Innsbruck 2018 © Red Bull Content Pool

Deutscher Kommentar mit Guido Heuber und Andi Wittmann

Das Duell zwischen Nicholi Rogatkin (USA) und Brett Rheeder (CAN) geht in die nächste Runde. Die beiden Nordamerikaner dominieren die Slopestyle-Szene seit Jahren und machen bei den Diamond-Competitions die Siege unter sich aus. Rogatkin ist amtierender Crankworx Triple-Crown-Winner und reist als Vorjahressieger ins Alpenland. Der US-Amerikaner verpatzte allerdings seinen Crankworx-Saisonauftakt. Nach Platz neun in Rotorua (NZL) steht er in Innsbruck schon unter Druck. Rheeder hingegen triumphierte in Rotorua und führt vor dementsprechend die Gesamtwertung an. Welcher der beiden Top-Favoriten wird in Innsbruck ganz oben auf dem Podest stehen? Können die deutschen Hoffnungen Erik Fedko oder Lukas Knopf den Favoriten gefährlich werden? Hat Emil Johansson (SWE), FMB World Tour- und Crankworx World Tour-Sieger von 2017, bei seiner Rückkehr nach langer Verletzungspause schon wieder die Form, um an seine früheren Leistungen anknüpfen zu können?

Nicolai Rogatkin © Red Bull Content Pool

Der zweite Stopp der Crankworx FMBA Slopestyle World Championship live aus Innsbruck am 15. Juni um 09:00 Uhr und on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

Wie gewohnt, überträgt Red Bull TV alle Stopps der Crankworx FMBA Slopestyle World Championship live und on-demand neben dem englischen Stream auch mit deutschem Kommentar. Am 15. Juni wird Guido Heuber den zweiten SWC-Contest der Saison mit niemand geringerem als dem deutschen Freerider Andi Wittmann im deutschsprachigen Livestream auf Red Bull TV begleiten.

Brett Rheeder 2018 © Red Bull Content Pool

Crankworx Innsbruck ist in diesem Jahr der einzige Event auf europäischen Boden, bei dem die Elite des Mountainbike Slopestyle Sports um den Weltmeistertitel kämpft. Bei allen sechs Wettbewerben in Innsbruck gibt es ein hochkarätiges Rider-Aufgebot und jeder einzelne Wettbewerb ist ein Highlight in der Gravity-Szene. Ein Wettbewerb jedoch begeistert die Massen wie kein anderer: Slopestyle ist die Königsdisziplin bei allen Crankworx-Events. Die 14 besten Slopestyler der Welt gehen hier an den Start und versetzten die Fans in Ekstase. Angeführt wird das Teilnehmerfeld von Nicholi Rogatkin und Brett Rheeder. Rogatkin zeigt in seinen Runs spektakuläre Tricks mit vielen Drehungen. Rheeder lässt dank seines smoothen Styles schwierigste Tricks spielerisch einfach aussehen.

Crankworx Innsbruck 2018 © Red Bull Content Pool

Doch die Konkurrenz schläft nicht. Zu einem extrem starken Verfolgerfeld gehört Erik Fedko (GER). Der 21-Jährige komplettierte hinter Rogatkin und Rheeder die Top 3 in Les Gets und in Whistler 2018. In Rotorua wurde er Siebter, obwohl er im Vorfeld nach einem Kahnbeinbruch kaum auf dem Bike saß. Auch Lukas Knopf, der zweite Deutsche im Feld, rechnet sich Chancen auf das Podest aus. Für einen Schweden war das Vorjahr vom Verletzungspech geprägt. Emil Johansson geht daher in diesem Jahr umso motivierter an den Start. Ein fitter Johansson, FMB World Tour- und Crankworx World Tour-Sieger von 2017, kann dem Duo Rheeder/Rogatkin den ersten Platz streitig machen. Die weiteren Top-Athleten, die man unbedingt auf dem Zettel haben muss, heißen: Diego Caverzasi (ITA), Dawid Godziek (POL) und Multi-Talent Tomas Lemoine (FRA). Godziek hat durch seinen Sieg beim Swatch Rocket Air eine Wildcard erhalten und ist bei seinem ersten Crankworx-Slopestyle-Start einer von zahlreichen Europäern, die eine kontinentale Negativserie beenden wollen. Thomas Genon (BEL) ist der letzte Europäer, der einen Crankworx-Contest gewinnen konnte. Sein Triumph ist allerdings schon knapp sieben Jahre her – bei Red Bull Joyride 2012. Wird die negative Serie der europäischen Slopestyler in Innsbruck enden?

Crankworx Innsbruck 2018 © Red Bull content pool
Crankworx Innsbruck 2018 © Red Bull Content Pool

Red Bull TV überträgt den Crankworx Innsbruck Slopestyle live und on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf redbull.tv. Die Live-Übertragung startet am Samstag, 15. Juni, um 09:00 Uhr. Weitere aktuelle Informationen und noch mehr actionreiche Unterhaltung rund um das Thema Mountainbike finden sich auf dem Red Bull Bike Channel auf redbull.tv/bike.

Vorläufiges Rider Line-Up des Crankworx Innsbruck Slopestyle:
Alanko, Alex (SWE)
Caverzasi, Diego (ITA)
Couderc, Paul (FRA)
Fedko, Erik (GER)
Godziek, Dawid (POL)
Johansson, Emil (SWE)
Jones, Matt (GBR)
Knopf, Lukas (GER)
Lemoine, Tomas (FRA)
Messere, Anthony (CAN)
Rheeder, Brett (CAN)
Rogatkin, Nicholi (USA)
Testa, Torquato (ITA)
Vencl, Jakub (CZE)

Alternates:
Huppert, Lucas (SUI)

Crankworx Innsbruck 2018 © Red Bull Content Pool

Crankworx Innsbruck Speed & Style live auf Red Bull TV

Crankworx Innsbruck Speed & Style © Stefan Voitl/Red Bull Content Pool

Das Duell Mann gegen Mann geht in Innsbruck in die zweite Runde. Der Mons Royale Speed & Style verbindet High-Speed Rennaction mit spektakulären Tricks im packenden Head-to-Head Format. Nach Crankworx Rotorua findet der zweite Event am 14. Juni um 17:30 Uhr im Rahmen von Crankworx Innsbruck statt. Der finale Wettkampf steigt im August beim legendären Crankworx Whistler (CAN). Zunächst wird das Who-is-Who der Gravity-Szene in der österreichischen Alpenregion beim Speed & Style am Start stehen. Red Bull TV überträgt in diesem Jahr zum ersten Mal neben der Crankworx FMBA Slopestyle World Championships auch die gesamte Crankworx Speed & Style World Tour.

Crankworx Innsbruck Speed & Style © Stefan Voitl/Red Bull Content Pool

Der Mons Royale Speed & Style LIVE aus Innsbruck, Österreich, am 14. Juni um 17:30 Uhr und on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

Tomas Lemoine © Stefan Voitl/Red Bull Content Pool

Das Teilnehmerfeld ist hochkarätig besetzt. Beim Saisonauftakt in Rotorua gab es eine faustdicke Überraschung – Billy Meaclem. Die Favoriten sind unter Zugzwang. Alles ist angerichtet für einen spannenden Speed & Style-Contest in Innsbruck. Tomas Lemoine (FRA) reist als amtierender Crankworx Speed & Style-Weltmeister in die österreichische Alpenregion, wo er schon 2018 triumphierte. Die Rolle des Top-Favoriten ist also vergeben. Zumal der Franzose auf Wiedergutmachung brennt. In Rotorua blieb Lemoine hinter seinen Erwartungen. Nach einem platten Reifen durch eine verpatzte Landung im Halbfinale und einem Sturz im Rennen um Platz drei, reichte es für den amtierenden Champion nur für den vierten Platz. In der Vorsaison musste sich Sam Reynolds (GBR) in der Speed & Style-Gesamtwertung nur knapp Lemoine geschlagen geben. Nachdem der Brite Rotorua verletzungsbedingt verpasste, geht auch er hochmotiviert in Innsbruck an den Start.

Crankworx Innsbruck Speed & Style © Stefan Voitl/Red Bull Content Pool

Die beiden erwartet jedoch knallharte Konkurrenz um die Slopestyler Max Fredriksson (SWE) und Louis Reboul (FRA), die Freerider Tyler McCaul (USA), Bas van Steenbergen (CAN), den zweimaligen Red Bull Rampage Sieger Kyle Strait (USA) und die Weltcup Downhill-Fahrer Kaos Seagrave und  Kade Edwards (beide GBR) sowie den King of Crankworx 2017, Adrien Loron (FRA). Für die Sensation zum Saisonauftakt aber sorgte Billy Meaclem (NZL). Der 19-Jährige schockte die Konkurrenz und gewann direkt seinen ersten Speed & Style-Auftritt gegen sein Idol Martin Söderström (SWE). In Österreich möchte der Neuseeländer seinen Erfolg bestätigen. Aber auch der Schwede startet in Innsbruck und will Revanche. Der Stuttgarter Jonny Kielhorn und die Österreicher Peter Kaiser und Bernd Winkler rechnen sich im hochklassigen Feld ebenfalls Chancen aus. Zudem wird es interessant zu sehen, wie sich die beiden Damen Casey Brown (CAN) und die Deutsche Kathi Kuypers im Feld der Männer schlagen werden.

Crankworx Innsbruck Speed & Style © Stefan Voitl/Red Bull Content Pool

Red Bull TV überträgt den Mons Royal Speed & Style bei Crankworx Innsbruck live und on-demand, jederzeit und überall verfügbar auf redbull.tv. Die Live-Übertragung startet am Freitag, 14. Juni, um 17:30 Uhr. Weitere aktuelle Informationen und noch mehr actionreiche Unterhaltung rund um das Thema Mountainbike finden sich auf dem Red Bull Bike Channel auf redbull.tv/bike.

Crankworx Innsbruck Speed & Style © Stefan Voitl/Red Bull Content Pool

Vorläufiges Rider Line-Up des Mons Royal Speed & Style bei Crankworx Innsbruck:

Brown, Casey (CAN)               Kaiser, Peter (AUT)               Ross, Mike (AUS)
Kuypers, Kathi (GER)              Kielhorn, Jonny (GER)           Rot, Marcin (POL)
Bizet, Antoine (FRA)               Kinney, Jake (USA)               Saurer, Markus (AUT)
Boggs, Reed (USA)                 Kovác, Teodor (CZE)             Schäfer, Lukas (GER)
Brandt, DJ (USA)                    Lemoine, Tomas (FRA)         Seagrave, Kaos (GBR)
Chubey, Mitch (CAN)              Loron, Adrien (FRA)              Söderström, Martin (SWE)
Cryer, Luke (GBR)                  Lieb, David (USA)                 Stephens, Alfie (GBR)
Douhan, Viktor (SWE)             MacFarlane, Connor (NZL)    Storch, Carson (USA)
Fredriksson, Max (SWE)         McCaul, Tyler (USA)              Strait, Kyle (USA)
Gawelek, Theodor (SWE)       Meaclem, Billy (NZL)              Van Steenbergen, Bas (CAN)
Godziek, Szymon (POL)         Mechem, Garret (USA)           Wallace, Reece (CAN)
Haderer, Mikey (USA)            Nagy, Oskar (HUN)               Watts, Greg (USA)
Hockenhull, Sam (GBR)         Reboul, Louis (FRA)               Winkler, Bernd (AUT)
Isted, Tom (GBR)                  Reynolds, Sam (GBR)            Zink, Cam (USA)

Crankworx Innsbruck Speed & Style © Stefan Voitl/Red Bull Content Pool