Photostory: Die Rückkehr des „Ziegen-Königs“

Der aufbrausende Wind lässt die Haare auf den Unterarmen zu Berge stehen, die aus einem dicken, roten Oakley-Kapuzenpulli hervorragen. Der „Goat King“ von 2004 lehnt sich über seinen 580 mm Lenker, gekleidet in Baggy-Jeans und weißen High-Top-Schuhen. Er fokussiert den monströsen 10 Meter-Drop, der unmittelbar vor ihm lauert.

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Die Möglichkeit zu scheitern ist allgegenwärtig, ein solcher Gedanke hat hier aber definitiv nichts zu suchen. Wir schreiben das Jahr 2005 und befinden uns beim Adidas Slopestyle im österreichischen Saalbach. Timo Pritzel, amtierender Träger des Style-Awards 2004 dieser Veranstaltungsserie, sitzt gerade auf dem größten Obstacle,der bis zu diesem Zeitpunkt je in einem europäischen Contest gedropped wurde. Eines steht fest: Landet er diesen Sprung nicht perfekt, so wird es ein anderer mit Sicherheit tun -schließlich tummelt sich die Crème de la Crème des Freeride-Sports auf der Startliste: Gracia, Berrecloth, Strait, MacCaul, Bourdon, Vanderham, Zink, … Die Liste der Freeride-Giganten ist lang und alle versuchen sich an diesem furchteinflößenden „Leap of Faith“, wie viele den 10 Meter-Drop nannten, bevor esweiter geht mit einem Wall-Ride, einem Gap über eine Gondel und einigen Doubles bis ins Finish. Klar ist auf alle Fälle: Europäer zählen mittlerweile ebenfalls zur Slopestyle-Elite wie die bis dato dominierenden Amis, in diesem Fall dank des deutschen Riders Timo Pritzel.

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„2004 konnte ich in Saalbach den Dirt Jam Style Award gewinnen und wurde zum ‚Goat King‘ gekrönt. Kurz darauf wusste ich warum, als mich die niedlichenAugen eines Baby-Geißleins anstrahlten. Und als sie den kleinen Bock auch noch nach mir benannten – ich war gerührt und sprachlos!“ – Timo Pritzel

 

Am Ende des Tages konnte Timo den Erfolg aus dem Vorjahr zwar nicht wiederholen, aber ihm brannte vielmehr die Frage unter den Fingernägeln, was denn aus seinem Vorjahres-Gewinn, dem Ziegenkitz, geworden sei. 2004 wurde Timo natürlich schnell klar, dass das hektische Stadtleben von Berlin mit der Aufzucht eines alpenländischen Tieres nicht unbedingt in Einklang zu bringen ist. Nacheinem schmerzvollen Abschied folgte deshalb die Übergabe seines kurzweiligen Gewinns aus Fleisch und Blut an einen fürsorglichen Bauern aus Saalbach Hinterglemm. Obwohl Timo die nächsten Sommersaisonen immerwieder für Wettkämpfe nach Saalbach kam, verlor er über die Jahre den Kontakt zu seinem „Zögling“ und bald fristete die kurze Verbundenheit ein Dasein in Vergessenheit. Genau genommen bis letzten Herbst, als Tibor Simai zu einem Treffen mit seinem langjährigen Freund aufrief– will er doch das Backcountry hinter den gebauten Strecken von Saalbach Hinterglemm vor dem Wintereinbruch noch einmal mit einem guten Freund in Angriff nehmen.

 

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Natürlich konnte Timo das Angebot nicht ausschlagen, zumal auch noch ein Funken Hoffnung in ihm schlummerte, seinen fast vergessenen, 4-beinigen Freund vielleicht doch noch einmal wiederzusehen. Zudem wäre das auch der perfekte Anlass um das All-Mountain-Bike seines neuen Sponsors Propain ausgiebig im einem der besten Mountainbike-Reviere der Alpen zu testen und mit seinem Kumpel eine lässige Zeit zu verbringen. Jeglicher Zweifel an der Reise ins österreichische Saalbach Hinterglemm war verflogen – Die Zusage fiel ihm somit leicht von den Lippen.

 

Die Freundschaft der Beiden geht übrigens sehr weit zurück – genau genommen ganze 26 Jahre. Tibor war nicht nur als Judge bei den damaligen Contests aktiv, als muskelbepackter Vorzeigeathlet der BMX Szene mit einigen Champions-Titeln und Vorbildfunktion für viele Nachwuchsbiker, war er auch für den jungen Timo Inspiration, um sich intensiver mit dem Thema Mountainbike auseinander zu setzen.

 

„Mit 18 traf ich Timo auf einem Schulausflug nach Berlin, als ich mir bei einer Raststation etwas zu Essen holte. Der kleine Kerl kam auf mich zu und fragte, ob ich der Tibor sei, der BMXer, und wir unterhielten uns eine Weile über Bikes und Rennen. Dieser kleine Junge war Timo. Ich denke es war 1989! Danach trafen wir uns öfters auf BMX-Veranstaltungen, traten sogar gegeneinander an. Es ist großartig, dass sich der Kontakt, trotz unterschiedlicher Karrieren und Plätze, festigte!“ – TiborSimai

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Einige Tage und einige Anrufe später fanden sich Timo und Tibor oberhalb der Baumgrenze im hintersten Eck von Saalbach Hinterglemm wieder. Es war früh morgens als sie an ihrem geplanten Ziel angekommen sind. Neben den beiden tummelte sich ein Rudel Gämse, die auf die beiden Biker aufmerksam geworden sind. Nach kurzer Musterung, tranken sie genüsslichaus einem glasklaren Bergsee und verließen im Anschluss im verspielten Zick-Zack-Lauf das majestätische Hochplateau, wo sie sich gerade allesamt befanden.

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Die Sonne bannte sich ihren Weg immer mehr durch die beeindruckenden Erhebungen der Alpen und flutete das Tal mit einem intensiven Farbspiel, das sie erstaunen ließ. Das Spektakel war leider nur von kurzer Dauer, doch die beiden Profis wussten es wahrlich zu nutzen. Diese Seite der Bergwelt ist den wenigsten Bikern bekannt. Dazu bedarf es einen eisernen Willen frühmorgens aus den Federn zu kriechen. „Early bird“ eben. Diese österreichische Wildnis, die man hier vor Augen bekommt, ist es aber allemal wert. Die Wege wurden per Fuß geschaffen, seien es im Sommer die zahlreichen Wanderer, oder seit Ewigkeiten die Schafe auf den Almen. Dieser Kontrast zu den perfekt geshapten Park-Trails ist einzigartig und Balsam für die Seele zugleich nach einem Sommer in den vielen Bikeparks, die Europa mittlerweile zu bieten hat. Neo-Local Tibor zeigte auf Anhieb seine Affinität zu diesem Untergrund. Geschmeidig und kraftvoll spielte er mit der Strecke. Timo zog ihm gleich.

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„Obwohl ich ein Stadt-Kind bin, liebe ich die Berge! Ich bin zwar als Dirt-Biker bekannt geworden, doch immer wieder stahl ich mich in die nächstgelegenen Wälder um Cross-Country zu fahren, oder wie wir es heute zu sagen pflegen: Enduro! Mir ist das wichtig, da ich in der Stadt lebe und eine Auszeit in der Naturbei mir Wunder wirkt. Öfters starte ich meine morgendlichen Runden vor meinerArbeit als Yoga-Lehrer in Berlin, aber wir haben leider keine Berge. So ist eineReise nach Saalbach, um mit meinem Kumpel Tibor die alpine Gegend mit dem Bike zuerkunden, eine wahrhaftige Wohltat.“ – Timo Pritzel
 
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Nach einer kurzen „Brotzeit“ bzw. einer Stärkung mit getrockneten Feigen am Gipfel des Reichkendlkopfes – die beiden werden ja von einem namhaften Rohkost-Lebensmittelhersteller gesponsort – starteten sie ihren epischen Ride hinunter in den Ortsteil Lengau. Für einen Dirtjumper stellte sich Timo in den verblockten Passagen außerordentlich geschicktan und manövrierte sein Bike gekonnt durch knifflige Passagen –in Skate-Schuhen und ohne Handschuhe wohlgemerkt.

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Als sie die letzten Kilometer über den Forstweg zu Tal preschten, und Dreck und Schlamm vom ihren Reifen spritzte, war eines klar: Timo hatte den inoffiziellen Backcountry -Test von Tibor bravourös gemeistert. Besiegelt von steilen und verblockten Wurzelpassagen, vergleichbar mit jenen der Downhill-Weltcupstrecke von Val Die Sole.

Jeder Athlet wird dir die Wichtigkeit einer ausgewogenen Ernährung bescheinigen und nach diesem kräftezerrenden Morgen-Ride wusste man warum. Da gab es nur eine Abhilfe: Ein Abstecher zum berühmten Spielberghaus in Saalbach um die leeren Energiereserven wieder zu befüllen. Kurz darauf saßen sie vor einer dampfenden Leberwurst aus regionalem Fleisch und die wahrscheinlich besten,knusprigsten Wedges im ganzen Tal waren das kulinarische i-Tüpfelchen ihres Zwischenstopps.

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Da die Sonne wieder zum Vorschein kam, war den beiden der Genuss eines Nachschlags auf der Sonnenterrasse leider vergönnt, sowie Timo’s obligatorischer und vor allem regenerativer Mittagsschlaf – Schließlich hatten die Kumpels ein straffes Programm: Als nächstes standen mit der Milka Line und dem Panorama Trail ein paar Bikeparksessions auf der To-Do-Liste, wo sie nun aber in den Genuss einer komfortablen Gondelauffahrt kamen.Nach wenigen Metern auf den besagten Trails wurde eines augenscheinlich: Timo war in seinem Element. Jeder noch so kleine Kickerwurde mit einem Trick veredelt – Timo stylte dabei gefühlte 3 Meter über dem Boden. Ein beeindruckendes Bild, wenn man Bike-Profis bei deren Signature-Moves von hinten beobachten darf, wie bspw. Timo’s legendärer „One-Foot Tabletop“! Tibor und Timo bolzten die Trails mit enormer Geschwindigkeit und Style – man fühlt sich in die 90er zurückversetzt, inmitten einer BMX-Bahn und die Zwei am Feilschen um die besten Plätze und die coolsten Moves.

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Tibor bekam von diesem unvergesslichen Tag nicht genug und plante eine Sonnenuntergangstour mit Timo. Mit dem Schattberg X-press ging es mit der letzten Seilbahn hinauf in höhere Lagen. 2.000 Höhenmeter fühlten sich mächtig an und der Ausblick auf die Hohen Tauern mit dem bekannten Kitzsteinhorn lässt einen ehrfurchtsvoll inne halten. Nach den ersten Metern am Hacklberg Trail bogen sie in die wohl technisch anspruchsvollste Strecke von Saalbach Hinterglemm ein: dem berüchtigten Bergstadl Trail. ZuBeginn zeigt er sich flowig und verspielt, eine Aufwärmphase wie sich später herausstellte. Die schwierigen und steilen Passagen wurden in der Abenddämmerung in eingoldenes Licht getaucht – Einfach unvergesslich! Getoppt wurde diese Abfahrt nur noch von einem herrlichen Dinner im angesagten Bergstadl, der direkt im Anschluss des Trails auf die beiden wartete. Und hier ließ Tibor dann auch die Bombe platzen: „Timo, ich habe deinen Ziegenbock gefunden! Und morgen wird’s ein Wiedersehen geben!“

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Der nächste Tag startete aber vorerst mit einem „Katz und Maus“-Spiel auf der legendären X-Line powered by Conti am Schattberg. Diese eherdownhill-lastige und knapp 6,8 km lange Freeride-Strecke krönte den spaßigen Aufenthalt in den Bergen. Tibor kennt die Strecke wie seine Westentasche und zauberte sein Bike kraftvoll über Anlieger, Sprünge und Wurzeln. Doch bei den Jumps stahl Timo seinem Münchner Kumpel wieder einmal die Show. Timo ist zwar eher die Dimensionen von Nine Knights und Co gewohnt, doch der riesige Road-Gap am Ende der X-Line machte auch Timo mit seinem Enduro mächtig Spaß. Danach lockte natürlich noch eine feine Abkühlung im eiskalten Fluss am Fuße des Schattbergs, bevor es zurück nach Hinterglemm und zu dem arrangierten Treffen zwischen Timo und seinem Ziegenbock ging. Ein Hauch von ‚Vater trifft seinen verschollenen Sohn’ schürte eine leichte Nervosität in den beiden. Wie sieht der Bock nach all den Jahren wohl aus? Leben Ziegen überhaupt 10 Jahre und länger? Viele Fragen, wenige Antworten! Doch das Warten hatte bald ein Ende. Tibor führte den angespannten Timo zu dem Platz unter der Reiterkogelbahn, wo damals der Adidas Slopestyle Contest stattfand und Timo zu seinem Triumph fuhr. Die Blicke Richtung Berg schweifend erspähten sie einen Ziegenverschlag unter dem Schutz von Bäumen. Eine Herde aus Ziegen und Böcken stand dicht gedrängt neben der kleinen Hütte, doch ein Mitglied der tierischen Gruppierung stach besonders hervor. Die Suche hatte ein Ende.

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„ Der riesige Bock war beeindruckend, fast ein bisschen respekt einflößend. ich denke er ist der Chef der Truppe. Als ich ihn dann aus dem Gehege für einen kleinen Spaziergang nahm, war es ein wenig einschüchternd. Es war wichtig keine Angst aufkommen zu lassen und ihm von Anfang an klar zu zeigen, dass ich sein „Vater“ bin und ich denke er akzeptierte das auch so. Zum Schluss verglichen wir noch unsere Ziegenbärte. Wer gewonnen hat, braucht man glaube ich nicht genauererörtern“ – Timo Pritzel

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Und das war’s – nach 10 langen Jahren dickem und vollem Bartwuchs endlich wiedervereint! Auch ohne einer DNA-Verifizierung lässt sich die augenscheinliche Zusammengehörigkeit von Timo und seinem 4-beinigen Freund festmachen. Dem Bart sei Dank! Auch zehn lange Jahre nach der Krönung zum „Goat King“von Saalbach hält Timo’s Passion somitweiter an – vier Beine, 2 Räder und prächtige Bärte. Ride On!

 

 

Bilder: Nathan Hughes

 

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TEST: Transition – „TR500“

Bericht erschien exklusiv in der Gravity Mountainbike Magazine Ausgabe #035 [November & Dezember 2016]

Das blaue Transition glänzt mit seiner cleanen Optik und den hochwertigen Komponenten schon im Stand. Das edle Fox Fahrwerk mit „Kashima Coating“ lässt auf ein feines Fahrgefühl schließen. Und auch der Rest des Aufbaus kann sich absolut sehen lassen. Race Face Lenker und Kurbel sind leicht und stabil und die Sram Schaltung sorgt für saubere Gangwechsel. Aber wie fährt es sich?

Das „TR500“ ist ein Bike, das sofort Wohlfühl-Charakter versprüht. Die 419 Millimeter Reach sind in Größe „L“ sehr angenehm und man hat das Gefühl schön zentral im Rad zu stehen. Für reine Racer könnte diese Variante etwas kurz sein, allerdings gibt es das Rad auch in XL mit 445 Millimeter Reach.

Die Antriebsschwinge des abgestützten Eingelenkers fühlt sich beim Fahren sehr verwindungssteif an, was einen mit viel Druck durch Kurven fahren lässt. Zudem ist der Hinterbau schön progressiv und harmoniert perfekt mit dem Stahlfederdämpfer. Die „small-bump-compliance“ lässt im mittleren bis unteren Federwegsbereich dadurch zwar etwas zu wünschen übrig, allerdings ist das kaum der Rede wert, da sich das Rad sehr ausgeglichen fährt. Durch die hohe Endprogression kann man sich schön aus Sprüngen und Anliegern herausdrücken und das Rad lädt zu schnellen Richtungswechseln ein. Der Lenkwinkel mit 63 Grad passt perfekt zu dieser Geometrie.

Auch gröbere Schläge nimmt das Rad sehr gut auf und hat einen großen „Wohlfühlbereich“. Die Front lässt sich dank einiger Spacer auf jeden Fahrertyp anpassen. Und so konnten wir mit einer hohen Front auch locker einige Steilabfahrten machen, ohne dass Überschlagsgefühle aufkamen.

Sehr schön fanden wir auch die Möglichkeit, das Bike mit 26 Zoll Laufrädern zu fahren, da das Bike eher einen Park und Freeride Charakter versprüht. Die Ausfallenden sind variabel gestaltet, so dass man die Kettenstrebenlänge verändern kann. Jedoch kann man auch in der 26 Zoll Einstellung ein 27,5 Zoll Laufrad fahren. Dies ist zwar etwas knapp und geht sicher nicht mit allen Reifen, jedoch mit den montierten Maxxis Reifen war dies ohne Probleme möglich.

Die Freeridegene des Rades sind unverkennbar. Der Hinterbau kann auf 180 Millimeter umgeschraubt werden, dadurch kommt das Tretlager etwas höher und man hat einen reinrassigen Freerider, der auch mit Sinlgecrown Gabel eine gute Figur abgeben würde.

// Go for Gold! Die „Kashima“-Beschichtung der Fox „40“ sticht sofort ins Auge und ist ein Garant für Topleistungen.
// Die integrierten Gabelbumper sind auch gleichzeitig die Kabelaufnahme für die innen verlegten Züge.
// Auch im Bereich der Dämpferanlenkung gibt es diverse Einstellmöglichkeiten. Hier kann man Tretlagerhöhe und den Federweg zwischen 180mm und 200mm verstellen.
// Über das Ausfallende kann man die Hinterbaulänge, sowie den Radstand des Transition verändern.
// Der „DHX2” im Heck liefert eine erstklassige Performance und wird so seiner großen Schwester an der Front mehr als gerecht.

Fazit: Das Transition ist ein racetaugliches Freeride- und Park-Bike. Man merkt förmlich wie das „TR500“ nach Airtime lechzt. Die zentrale Position im Rad gibt stets das Gefühl alles unter Kontrolle zu haben und seine Grenzen weiter auszuloten. Wir hatten eine Menge Spaß mit dem Bike und konnten in keiner Situation feststellen, dass wir es außerhalb seiner Komfortzone bewegen würden. Hier hat man es mit einem voll ausgereiften Produkt zu tun. Chapeau!

Pro

  • ausgeglichenes Handling
  • Ausstattung
  • guter Allrounder
  • Verarbeitung

Kontra

  • Preis

Unverbindliche Preisempfehlung: 6.794 € | Größen: S, M, L, XL | Farbe: TR Blue Gloss | www.trailtoys.de

TEST: Dartmoor – „Root Black Angel“

Bericht erschien exklusiv in der Gravity Mountainbike Magazine Ausgabe #035 [November & Dezember 2016]

Als krassen Kontrast zu dem Pole, was wir für diese Ausgabe getestet haben, hat uns Dartmoor ihr 200 Millimeter Bike Namens „Roots Black Angel“ zur Verfügung gestellt. Mit ganzen acht Zentimeter weniger Reach als das Rad aus Finnland geht Dartmoor damit also einen komplett anderen Weg. Hier steht also eher der Fokus auf Freeride sowie auf sprunglastige Strecken. Durch den kurzen Hauptrahmen hat man das Gefühl, man steht auf einem Dirtbike mit übermäßig viel Federweg. Die Ausstattung ist für den Preispunkt okay, man bekommt zwar keine Top-Ausstattung, aber für den Einstieg ist das Rad eine gute Wahl. So bekommt man zum Preis von 3.299,- Euro einen soliden Freerider mit Rock Shox Fahrwerk. Die restliche Ausstattung stellt sich aus Dartmoor eigenen Komponenten zusammen und besticht in erster Linie durch ihre gute Funktion.

Direkt am Anfang ist positiv der extrem sensibel ansprechende Hinterbau aufgefallen – ob im ausgefederten Zustand, beim Landen von Sprüngen oder kleine Schläge im mittleren Federwegsbereich. Durch den kurzen Radstand fühlt sich das Rad zwar sehr agil an und lädt auf flowigen Passagen zum Spielen ein, allerdings wird das Rad dadurch auf schnellem und rauerem Untergrund sehr nervös und versprüht nicht mehr so viel Sicherheit. Die Front ist angenehm hoch und die etwas dickeren Griffe kamen unseren Testern sehr entgegen. Über die „Boxxer RC“ brauchen wir keine großen Worte zu verlieren, sie funktioniert tadellos und lässt sich mittels „Compression“- Knopf fast zu einer Starrgabel mutieren. In der Luft fühlt sich das Roots wohl und das merkt man sofort, wenn die Räder einmal den Boden verlassen. Schöne Whips oder auch No-Hander werden damit zum Kinderspiel. Hier tut auch der kurze Radstand dem Spaß keinen Abbruch. Übrigens ist mit diesem Bike Szymon Godziek schon bei der Red Bull Rampage gestartet.

// An der Front des „Roots” kommt die in passendem Schwarz edel wirkende „Boxxer“ gut zur Geltung.
// Rock Shox „Kage Rc“ steht in diesem Bike für ein erstklassiges Ansprechverhalten.
// Die Kabelführung ist einfach aber sinnvoll. Hier kann man innerhalb von wenigen Minuten Bremsen wechseln.
// Der Sattel ist typisch Freeride. Durch seine breiten Flanken kann man ihn gut mit den Beinen klemmen. Das erleichtert Tricks wie den Suicide Nohander.

Fazit:

Das Dartmoor „Roots Black Anel” ist ein Bike mit Freeride und Park Allüren. Seine hohe Front und der kurze Radstand laden den Fahrer dazu ein, sich hoch über Kicker und Gaps hinaus zu schanzen. Wer also ein verspieltes und wendiges Rad möchte, ist hier genau richtig. Für grobe Downhill Action ist das Rad dank 200 Millimetern Federweg zwar bestens gerüstet, allerdings wird es auf schnellen Wurzeln und Steinfeldern sehr unruhig und ist daher für reine Racer nicht die erste Wahl. Für Park-Rats und Biker mit kleinem Geldbeutel ist das Roots aber die richtige Wahl.

Pro

  • Preis
  • gute Sprungeigenschaften
  • angenehm hohe Front
  • Gewicht

Kontra

  • etwas kurz
  • unruhig bei Highspeed
  • hoher Schwerpunkt

Unverbindliche Preisempfehlung: 3.299 € | Größen: S, L | Farbe: black | www.trailtoys.de

PM: Leah Maunsell & die Rookies – Vollgas voraus!

Einmal jährlich wird der Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis zum Treffpunkt Nr.1 für den ambitionierten Bike-Nachwuchs. Hunderte junger Fahrer reisen mit ihren Eltern in die drei Tiroler Dörfer, um die Trails zu erkunden. Während des MTB-Festivals wird den jungen Wilden nicht nur die Möglichkeit gegeben, sich mit Gleichaltrigen zu messen, sondern auch neue Freundschaften zu schließen und im „Rookie Camp“ Fahrtechniken und Wissenswertes über das Mountainbiken zu lernen.  

Die Erfahrungen, die die Kids während des Camps machen, scheinen sich auszuzahlen: junge Talente wie Felix Schuhmacher (GER), Lars Büngen (SUI), Ben Gwerder (SUI), Kip Stauffacher (SUI) und Leah Maunsell (IRL) konnten sich Podiumsplätze bei der Pumptrack Session und bei den internationalen Downhill-Wettkämpfen wie dem „Specialized Rookies Cup“ und den „iXS International Rookies Championships“ erarbeiten. Wir haben mit Leah Maunsell, Kona Bikes Woman’s Ambassador und mehrfache Teilnehmerin, gesprochen und mehr über ihre Saison, die Bedeutung der Jugendförderung und des Rookie Camps in Serfaus-Fiss-Ladis erfahren. Das MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis 2018 findet inklusive Rookie Camp vom 30. Juli bis zum 5. August 2018 statt.

Leah Maunsell ©Christian Waldegger

Hi Leah, wie ist es dir seit dem MTB-Festival Serfaus-Fiss-Ladis ergangen? 

Leah: Mir geht es gut, wobei ich zugeben muss, dass sich der Bikepark-Entzug ziemlich schnell nach meiner Ankunft zu Hause bemerkbar gemacht hat. Daher bin ich gleich zum Bike Park Irland aufgebrochen (lacht)! Abgesehen davon habe ich mich auf die Irish Enduro National Champs vorbereitet. Ich habe mir Zeit genommen, mein Bike Set-Up zu optimieren und ansonsten einfach das Biken zu genießen!

©Christian Waldegger

Wie verläuft deine Enduro-Saison bis jetzt? Bist du zufrieden mit dem, wie alles gelaufen ist?

Leah: Ja, sehr! Ich wurde zweite bei der irischen Runde der Enduro World Series (U21) und konnte dieses Ergebnis bei der französischen Runde wiederholen. Ich bin sehr froh über diese Ergebnisse, weiß aber auch, dass ich das Zeug für den Top-Spot habe und werde in Finale Ligure (ITA) darum kämpfen! Kürzlich wurde ich außerdem sowohl im Downhill als auch beim Enduro zur Irischen Meistern gekürt, worüber ich sehr glücklich bin.

Leah Maunsell ©Christian Waldegger

Woher kommt dein Wunsch speziell Enduro zu fahren, gegenüber anderen Mountainbike Disziplinen? Ist das Bergaufpedalieren nicht anstrengend?

Leah: Enduro fahre ich jeden Tag. Bei einer Runde mit Freunden quatschen wir auf den Bergauf-Passagen und jagen die Abfahrten hinab. Als die ersten Enduro-Rennen nach Irland kamen, nahm ich die Chance sofort wahr. Mir gefällt der soziale Aspekt, vor allem an den Renntagen. Wir Mädels haben jedes Mal so viel zu Lachen auf den Zwischenstücken! Hier in Irland gibt es keine Lifte oder große Berge zum trainieren, hochpedalieren ist also Pflicht und gibt uns viel Zeit zum quatschen!

Obwohl dein Fokus hauptsächlich auf Enduro liegt, nimmst du seit ein paar Jahren am Rookie Camp in Serfaus-Fiss-Ladis teil. Das Camp endet traditionell mit internationalen Downhill-Rennen. Was hat dir an dem Camp in den letzten Jahren gefallen?

Leah: Nun gut, wenn es passt, fahre ich auch das ein oder andere Downhill-Rennen in Irland. Als Kona auf meinen Bruder Jonathan und mich mit dem Angebot zukam, das Camp als Coach und als Markenbotschafterin für Frauen zu besuchen, nahm ich die Möglichkeit sofort war, gegen die besten jungen Mädels der Welt Rennen zu fahren. Ein Rennen ist schließlich ein Rennen und ich liebe sie alle! Der Event ist mit dem Livestream und dem Zusammenkommen der zukünftigen Stars super professionell aufgezogen und es ist cool, ein Teil davon zu sein!

Rookie Camp ©Christian Waldegger

Beim Rookie Camp passiert eine Menge. Ihr fahrt die Bikepark Trails, den Frommestrail und erfahrene Biker wie Alice Kühne, Si Paton und dein Bruder Jonathan geben Tipps. Was lernen die Rookies in dieser Woche?

Leah: Die Rookies lernen, sowohl auf als auch neben dem Bike, sehr viel. Ich denke es ist eine großartige Erfahrung, bereits im jungen Alter Wettkampferfahrung zu sammeln und alles von Anfang an direkt auf dem korrekten Weg zu lernen, wie die Bedeutung von Track-Walks und des Aufwärmens etc. Meiner Meinung nach gibt es nichts Besseres, als von jemandem zu lernen, der vor dir die gleichen Schritte machen musste.

Alice Kühn ©Christian Waldegger

Beim Camp scheint das Biken mit einem 360°-Ansatz angegangen zu werden. Warum ist das wichtig für junge Fahrer? 

Leah: Ja, mir gefällt, dass den Kids im Camp nicht nur die Fahrtechnik beigebracht wird oder wie man an Rennen herangeht, sondern eben auch, dass Racing nicht alles ist. Das Camp bietet viele verschiedene Aktivitäten auf dem Bike, bei denen sich einige Möglichkeiten bieten, neue Freundschaften zu schließen und womit auch der soziale Aspekt des Bikens unterstrichen wird.

Rookie Camp ©Christian Waldegger

Apropos 360°-Ansatz – warum seid ihr auf Laufrädern unterwegs gewesen?

Leah: Haha! Das war eine witzige Geschichte. Wir haben während des Camps gegrillt und die Abendveranstaltung an dem Tag war ein Rennen auf Laufrädern. Wir haben einen technischen Kurs abgesteckt und die Zeiten gestoppt. Es war echt witzig mitanzusehen, wie jeder auf so einem winzigen Bike alles gegeben hat. Es war definitiv mal etwas anderes!

©Christian Waldegger

Was war dein Highlight der Woche?

Leah: Die Begeisterung der Kids auf den Bikes. Die Zukunft sieht vielversprechend aus!

Du bist erst 17 und schon sehr erfolgreich. Kommen die Kids schon jetzt zu dir und fragen dich nach Tipps? Was sagst du ihnen?

Leah: Ja, manchmal kommen die jüngeren Kids zu mir, um mit mir zu reden. Das ist sehr schmeichelhaft. Ich sag ihnen dann, dass sie zwar an sich arbeiten sollen, aber dabei den Spaß nicht vergessen sollen!

Leah Maunsell ©Christian Waldegger

Du bist noch am Anfang einer vielversprechenden Karriere, aber könntest du dir vorstellen selbst Coach für Kinder oder Erwachsene zu werden?

Leah: Nun ja, mein primäres ist Ziel ist es Mountainbike-Pro zu werden und dabei so erfolgreich wie möglich zu sein. Sobald ich das erreicht habe, würde ich liebend gerne etwas zurückgeben, so wie Tracy Moseley das jetzt macht. Ich glaube es wird ein Punkt kommen, an dem ich erfahren genug und bereit bin, etwas zurückzugeben und zu coachen, aber momentan werde ich einfach nur das Biken genießen und weiterhin lernen!

©Christian Waldegger

Werden du und Jonathan nächstes Jahr wieder nach Serfaus-Fiss-Ladis kommen?

Leah: Wir haben es die letzten Jahre wirklich genossen, für Kona Bikes vor Ort zu sein und wenn sich diese Möglichkeit nächstes Jahr wieder ergibt, sind wir dabei!

Vielen Dank für deine Zeit und viel Erfolg für den Rest der Saison!

Photos by ©Christian Waldegger

VIDEO: Enduro oder Freerider? Cube „Fritzz 180“ Test

In unserer aktuellen Ausgabe #39, erschienen am 17. August, könnt ihr den ausführlichen Test zum Cube „Fritzz 180“ lesen. Zusätzlich haben wir für euch aber nun auch eine Videovorstellung online gestellt. Wie gefällt euch das Bike?

 

 

PM: Rennvorschau – European 4Cross Series zu Gast in Leibstadt (SUI)

European 4Cross Series zu Gast in Leibstadt

Die 13 Rennen umfassende European 4Cross Series macht am kommenden Wochenende erneut Halt in der Schweiz. Diesen Samstag, 23. September geht im Rahmen des 6. Mountainbike-Festival Leibstadt der vierte und somit letzte Gold Event der European 4Cross Series über die Bühne. Erwartet wird Rennaction der Extraklasse.

Das Festival

Das Mountainbike-Festival Leibstadt wäre wohl aus dem Europäischen 4Cross Rennkalender kaum mehr wegzudenken. Seit 2011 finden in Leibstadt jährlich hochkarätige 4Cross Rennen statt. Als mehrfacher Veranstalter von Schweizermeisterschaften, der 4Cross Pro Tour sowie der European 4Cross Series darf einiges vom eingefleischten Schweizer Veranstalter erwartet werden. Der durchgehende Festbetrieb sowie das «Like a Bike» Race sorgen für den Festival-Charakter. Nach dem sportlichen Veranstaltungsteil versüssen Barbetrieb mit Musik und Video-Streaming den Abend. Umrundet von einer gemütlichen und fast schon familiären Familie lädt der Veloclub Leibstadt zum Feierabend-Chill.

Fotograf: Christian Egelmair

Das Rennen

Die Rennsaison neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu, die Spannung jedoch ist auf dem Höhepunkt. Die Fahrer werden in 8 Kategorien (von Nachwuchs bis zu den Profis) um die hart umkämpften Punkte in der Gesamtwertung battlen. Auch der Tagessieg in jeder der Kategorien ist begehrt, Rennaction vom feinsten sind also garantiert.

Der Race-Track

Die einzige permanente 4Cross-Strecke in der Schweiz ist bei den Fahrern wie auch bei den Zuschauern beliebt. Die rund 350 Meter lange Strecke, die von den Zuschauern fast gänzlich überblickt werden kann, gilt als technisch anspruchsvoll. Der wetterfeste Belag hält jeder Witterung stand. Analog zu den weltbekannten Strecken gibt es auch in Leibstadt eine Proline, welche die Spitzenfahrer über 10 Meter durch die Luft fliegen lässt.

Valentin Müller

Die Topfahrer

Nicht zuletzt sind es die Athleten, die einen spannenden Event mit packenden Rennen ausmachen, und an diesen fehlt es in Leibstadt sicherlich nicht. Die Startliste ist übersäht mit den absoluten Topfahrern aus den Disziplinen 4Cross, Downhill und Pumptrack.

Chaney Guennet Der mehrfache Crankworx Pumptrack Challenge Sieger aus Frankreich war dieses Jahr ganz vorne dabei. Seine Vergangenheit im 4Cross und BMX macht ihn zu einem heissen Kandidaten auf den Sieg.

Giovanni Pozzoni An der diesjährigen 4Cross Weltmeisterschaft gewann der junge Italiener die Bronze-Medaille, was ihn zu einem der Top-Favoriten macht.

Mitja Ergaver Der 4Cross Weltmeister von 2016 aus Slowenien ist immer für Überraschungen gut. Entsprechend darf einiges vom Ex-Weltmeister erwartet werden!

Simon Waldburger Der Lokalmatador und WM-Medalist gehört immer in den Favoritenkreis. Sein Palmares in Leibstadt weist kaum Schönheitsfehler auf.

Benedikt Last Mit dem deutschen 4Cross Meister sowie WM Finalist und -Medalist ist immer zu rechnen. «Last» als Name dient höchstens der Tarnung.

Noel Niederberger Der aktuell beste Schweizer Downhiller landete schon an der 4Cross Pro Tour auf dem Podest und darf sich auch Pumptrack Weltmeister nennen. Zwar ist Niederberger nur noch selten an 4Cross Rennen anzutreffen, doch seine 4Cross-Wurzeln machen ihn zu einem klaren Anwärter auf den Sieg.

Früh übt sich

Am Nachmittag haben auch die Jüngsten die Chance, im 4Cross Modus gegeneinander anzutreten. Auf einem separaten Parcours treten Kinder bis 5 Jahren gegeneinander an – auf Likeabikes. Der Spassfaktor steht an erster Stelle.

Live-Stream

Zur Freude allderjenigen, die das Geschehen nicht vor Ort mitverfolgen können, wird das Rennen am Samstag ab 17:00 Uhr in einem professionellen Live-Stream auf www.swiss-sport.tv übertragen.

Direktlink: http://4cross.eu/livestreams/leibstadt-2017

VIDEO: Emil Johanssons Trick-Festival beim Suzuki Nine Knights MTB 2017!

Sechs neue Tricks innerhalb einer Stunde – das hatte sich der amtierende Freeride-Mountainbike-Weltmeister Emil Johansson (SWE) beim Suzuki Nine Knights MTB Contest 2017 am Reschenpass in Südtirol vorgenommen. Und tatsächlich gelang es ihm, sechs weltweit noch nie gezeigte Tricks zu landen. Mit diesem einzigartigen Backflip-Festival holte er den ersten Platz in der Slopestyle-Bike-Kategorie.

Jetzt gibt es Johanssons Trick-Feuerwerk geballt in einem Video: Angefangen mit einem Backflip Whip to Barspin to Unturndown und gefolgt von einem Backflip Quint Barspin, ging es mit einem Backflip Triple Barspin to Can und einem Backflip Barspin to Tuck No Hander to Barspin to Can weiter. Den Abschluss der begeisternden Trickserie bildeten ein Backflip Double Barspin to Tuck No Hander to Barspin und ein Backflip Triple Barspin to Tuck No Hander.

Weitere Informationen zum Suzuki Nine Knights MTB unter nineknightsmtb.com. Auf nineknights.com folgen außerdem bald Neuigkeiten für den Winter 2017/18!

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