Test: Morewood – „Makulu 27,5“

 

Nach dem beliebten Makulu in 26 Zoll springt Morewood auf den „bigger is better“ –Zug auf und stellt den Worldcup-Racer auf 27,5 Zoll Laufräder. Doch das ist längst nicht alles. Die Geometrie ist noch aggressiver auf Racing ausgelegt und das Rahmengewicht wurde reduziert. Das „Makulu“ verfügt über 203 Millimeter Federweg sowie ein Übersetzungsverhältnis von 2.3:1. Über den langen Hub des Dämpfers lässt sich das Setup perfekt abstimmen. Gegenüber dem 26 Zoll Vorgängermodell hat sich einiges verändert:  Tieferes Tretlager, Lenkwinkel auf 62,5 Grad abgeflacht, längerer Radstand, durch die Laufradgröße minimal längere Kettenstreben, steilerer Sitzwinkel sowie ein längeres Oberrohr.

//Herzstück des Makulu

Auch die Ausstattung ist Ready-to-Race. Mit High-End Fox Fahrwerk, bestehend aus den erstklassigen „40 Air RC2“ und dem „DHX RC4“, „X0“-Ausstattung mit Carbon-Kurbel und leichter SDG Sattel – und Stützen Kombi. Dann gibt es da noch einige kleine feine Teile, die an einem Komplettbike schon exotisch wirken. Darunter fallen der schicke Acros-Steuersatz und die selten leichte Kettenführung und Bashguard Kombi von Csixx, die gerade einmal 150 Gramm auf die Waage bringt. Bei den Laufrädern kommen die bewährten Spank „Spike Race28“ in 650B zum Einsatz. Kein Wunder dass der leichte Rahmen mit dieser Ausstattung gerade einmal 16,35 Kilo auf die Waage bringt.

//Die Airbleed Ports am Casting der Fox Luftfedergabel

//Leichtbau: 150 Gramm für Kettenführung und Bashguard

Wer es eher auf Downhilltrack ballern statt auf Bikepark fahren abgesehen hat, liegt mit dem „Makulu“ richtig. Die Renn-Gene des Bikes sind der flache Lenkwinkel und der gigantische Radstand. Die bringen Ruhe und Sicherheit, selbst bei voller Fahrt. Zusammen mit den großen Laufrädern bügelt das Rad alles platt, was sich ihm in den Weg stellt und lässt sich dabei nicht aus der Ruhe bringen. Dennoch ist das Bike kein Sofa, mit seiner flachen Front erfordert es sogar eine sportliche und aktive Fahrweise, besonders in engeren Kurven. Lediglich im Antritt wirkt das sonst flinke und leichte „Makulu“ etwas behäbig.

Fazit: Das „Makulu 27,5“ hat Race Charakter und kommt auch in einer Ready-to-Race Ausstattung. Ideal also für alle Rennfahrer oder die, die es werden wollen. Bikepark-Enthusiasten würden wir davon eher abraten. Leider hat die High-End Race-Maschine auch ihren Preis: 5.499,- Euro werden fällig.

 

Pro: Ready-to-Race Ausstattung, Gewicht, Laufruhig

Contra: Preis

 

Unverbindliche Preisempfehlung: 5.499,- € (Komplettrad) | Größen: S, M, L | Gewicht: 16,36 kg |

www.morewoodbikes.com

www.sports-nut.de

 

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RB Rampage LIVE auf Red Bull TV

Der „Super Bowl des Mountainbikens“ LIVE aus Utah, am Freitag, 26. Oktober ab 18:00 Uhr

VIRGIN, UTAH – 22. OKTOBER, 2018 Der spektakulärste Event im Mountainbiken – Red Bull Rampage – geht diesen Freitag in seine 13. Runde. Kein anderer Wettbewerb fordert den Fahrern so viel Mut, Können und Kreativität ab. In den ikonischen Navajo Sandstein Gebirgen von Virgin, Utah, am Rande des Zion Nationalparks werden 21 der weltbesten Freerider die krassesten Tricks, größten Drops und spektakulärsten Lines zeigen müssen, um die Judges zu überzeugen. Eine besondere Herausforderung ist in diesem Jahr der komplett neue Bergrücken, was bedeutet, dass die Fahrer bei der Planung und dem Bau ihrer atemberaubenden Lines wieder komplett bei Null anfangen müssen.

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Am 26. Oktober können Mountainbike-Fans Red Bull Rampage live auf Red Bull TV verfolgen. Neben dem englischen Stream wird Red Bull TV das gesamte Geschehen auch mit deutschem Kommentar anbieten. Guido Heuber wird den Event mit niemand geringerem als dem deutschen Freerider und „Nine Knights“ Mastermind Andi Wittmann im deutschen Live-Stream begleiten.

Die Prämisse von Red Bull Rampage ist so einfach wie herausfordernd: Ohne den Einsatz von Maschinen müssen die 21 Fahrer und ihre aus jeweils zwei Mann bestehenden „Dig-Teams“ ihre eigenen Lines inklusive jeglicher Sprünge, Drops, Anlieger und anderen Features, die sie fahren wollen, in den Berg graben. Als Resultat wird sich jeder Athlet einen eigenen Weg durch die nahezu senkrechten Felswände bahnen. Dabei haben die Fahrer nur zwei Versuche die aus sechs Rampage Veteranen und von Freeride Legende Randy Spangler angeführten Judges zu überzeugen. Bewertet werden die Athleten nach vier Kriterien: Schwierigkeit der Linien-Wahl, Größe beziehungsweise Höhe der Sprünge, Kontrolle und Flow sowie Tricks und Style.

 Red Bull Rampage mit deutschem und englischen Kommentar live aus Virgin, Utah am 26. Oktober und On-Demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

Der komplett neue Berg wird in diesem Jahr eine der größten Herausforderungen für die Athleten. Ohne Anhaltspunkte aus den Vorjahren oder schon existierende Lines und Trails, ist die neue Location ein unbeschriebenes Blatt und fordert die Kreativität und das Auge der Rider und ihrer „Dig-Teams“ bis aufs Äußerste. Wer findet und baut die beste und kreativste Line im roten Sandstein von Utah?

 Kurt Sorge (CAN) gelang im letzten Jahr mit seinem insgesamt dritten Red Bull Rampage Titel historisches und der Kanadier ist auch dieses Jahr wieder einer der heißesten Anwärter auf den Sieg. Doch die zweimaligen Gewinner Brandon Semenuk (CAN) und Kyle Strait (USA) sind mehr als nur heiß darauf, Sorge in seinem exklusiven Club der dreimaligen Gewinner Gesellschaft zu leisten. Die größte Herausforderung für das Trio aus mehrmaligen Gewinner ist allerdings das restliche Fahrerfeld, denn mit Fahrern aus verschiedenen Disziplinen wie Slopestyle, Downhill und Freeride in der Aufstellung, verfolgt jeder einen anderen Ansatz. So bringen Slopestyle-Spezialisten wie Thomas Genon (BEL), Brett Rheeder (CAN) und Szymon Godziek (POL) ein gewaltiges Trickrepertoire mit nach Utah. Auch junge Fahrer wie der in Utah lebende Amerikaner Ethan Nell, der 2017 in seinem ersten Jahr sensationell auf den dritten Platz fuhr, Red Bull Rampage Rookie Adolf Silva (ESP) und der Downhill Weltcup Fahrer und „Freeracer“ Brendan Fairclough (GBR) werden hochmotiviert sein, die alte Garde aus Freeride-Legenden wie den Red Bull Rampage Gewinnern Cam Zink (USA) und Andreu Lacondeguy (ESP) abzulösen.

Mit einem extrem starken Fahrerfeld und einem neuen, riesigen Bergrücken als Spielplatz mag es zwar schwierig sein, Favoriten auszumachen doch eines ist sicher, Red Bull Rampage wird einmal mehr zu einer Demonstration für das, was auf einem Mountainbike möglich ist.

 Zusätzlich zur Live-Übertragung von Red Bull Rampage am 26. Oktober findet am Vorabend eine Live-Show während des Trainings und den Vorbereitungen auf redbull.tv/rampage und den Red Bull Kanälen auf YouTube, Facebook und Twitch statt.

 Red Bull TV überträgt Red Bull Rampage live aus Virgin, Utah und On-Demand, jederzeit und überall verfügbar auf Red Bull TV, YouTube, Facebook und Twitch. Das Finale startet am Freitag, 26. Oktober, um 18 Uhr. Eine Live-Show zum Training und den Vorbereitungen findet in der Nacht vom 25. auf den 26. Oktober, um 0.30 Uhr statt. Weitere aktuelle Informationen und actionreiche Unterhaltung rund um das Thema Mountainbike finden sich auf dem Red Bull Bike Channel auf redbull.tv/bike.

2018 PRE-QUALIFIED ATHLETES (2017 Top 10)

  • Kurt Sorge (CAN)
  • Cameron Zink (USA)
  • Ethan Nell (USA)
  • Brandon Semenuk (CAN)
  • Brett Rheeder (CAN)
  • Thomas Genon (BEL)
  • Carson Storch (USA)
  • Kyle Strait (USA)
  • Tyler McCaul (USA)
  • Tom van Steenbergen (CAN)

RED BULL RAMPAGE 2018 WILD CARD ATHLETES

  • Adolf Silva (ESP)
  • Andreu Lacondeguy (ESP)
  • Brendan Fairclough (GBR)
  • DJ Brandt (USA)
  • Graham Agassiz (CAN)
  • Jordie Lunn (CAN)
  • Pierre Edouard Ferry (FRA)
  • Reed Boggs (USA)
  • Rémy Métailler (FRA)
  • Szymon Godziek (POL)
  • Vincent Tupin (FRA)

Übertragungszeiten: Red Bull Rampage 2018 LIVE auf Red Bull TV
26. Oktober., 0:30 Uhr MEZ: Red Bull Rampage Revealed 2018 – Live Bericht zum Training und den Vorbereitungen
26. Oktober., 18:00 Uhr MEZ: Red Bull Rampage 2018

SOCIAL MEDIA
@RedBullTV on Facebook, Instagram, Snapchat and Twitter

 RED BULL TV – HOW TO

Red Bull TV ist eine globale digitale Entertainment-Plattform mit außergewöhnlichen Inhalten und Formaten. Zu den Programmen gehören Liveübertragungen aus den Bereichen Sport und Musik sowie umfassendes Video-on-Demand-Material, das neue Serien, Feature-Filme und einzelne Dokumentationen anbietet. Jederzeit und überall verfügbar. Auf der Plattform redbull.tv oder als App für Android, iOS und Windows Mobile sowie digitale Plattformen wie Apple TV, Amazon Fire TV, Xbox 360 und Samsung/LG Smart TVs. Alle Infos: www.redbull.tv

Rage the track! Das PROPAIN-Update

Rage Carbon 2019 – World Cup Rennmaschine in 27.5“ und 29“

In der aktuellen Saison wurde das Rage Carbon in 29“ bereits fleißig im Downhill World Cup getestet. UK-Racer Phil Atwill und der frischgebackene österreichische Staatsmeister David Trummer sind nach der ersten Testfahrt sofort auf die großen Laufräder umgestiegen. Nun ist das Rage Carbon mit den großen Laufrädern für alle ambitionierten Downhillracer zu haben.

 

Propain Rage Performance 29

Propain Rage Highend 27,5

Der Carbonrahmen musste für die Umstellung auf 29“ nicht angepasst werden. Es ändern sich lediglich die obere und ntere Wippe um die Tretlagerhöhe mit 29“-Laufrädern zu optimieren sowie die Steuersatzschalen um die höhere Gabel auszugleichen. Alle Teile für die Umrüstung wird es später auch separat zu kaufen geben. Durch den Flipchip in den Ausfallenden gelingt der Sprung von 27.5“ auf 29“ am Hinterrad problemlos. Die innovative Reachverstellung konnte auch beim Rage Carbon 29 beibehalten werden. So hat der Fahrer die Möglichkeit den Reach von +6 mm auf -6 mm um insgesamt 12 mm zu variieren.

Das Rage Carbon 29 wird ab sofort verfügbar sein – und zwar nicht statt, sondern neben dem bisherigen Rage Carbon in 27.5“. Der Juniorenfahrer Henry Kerr hat in dieser Saison bewiesen, dass 27.5“ nicht weniger schnell sein muss und konnte einen herausragenden zweiten Platz im Gesamtworldcup erzielen.

Henry Kerr – 2nd World Cup Overall – Rage Carbon 27.5

Die Wahl ob 29“ oder 27.5“ hängt also ganz klar von eigenen Vorlieben ab. Für Fahrer unter 1,77 m macht es laut Propain aber wenig Sinn auf 29“ zu setzen, denn unter dieser Mindestempfehlung schränkt das große Laufrad hinten den Fahrer in seiner Bewegung ein und verspielt seine Vorteile. Aus diesem Grund bietet Propain das Rage Carbon 29 nur in Rahmengröße L/XL an.

Phil Atwill – Rage Carbon 29

Bei der Ausstattung geht Propain einen neuen Weg. Mit der brandneuen Website und einem neuen Konfigurator ist es möglich alle Parts anzupassen. Propain gibt nur noch Ausstattungsempfehlungen von Start über Performance bis Highend, die als Ausgangsbasis für die Konfiguration dienen und beliebig verändert werden können. So kann der Kunde selbst entscheiden wie er seine Parts kombinieren will. Liegen die Präferenzen beim Fahrwerk, kann ganz einfach ein Highend-Fahrwerk mit einer Einstiegs-Antriebsgruppe kombiniert werden.

Ausstattung

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Das Rage Carbon 27,5 und 29 ist ab sofort in den Farben Silber, Mint und Carbon Raw im Onlineshop zu bestellen. Durch die Kombination mit drei Decalfarben stehen dem Kunden viele Farbvarianten zur Verfügung. Für alle die sich noch unschlüssig sind, oder die ihren vorhandenen Rage Carbon Rahmen umrüsten wollen, bietet Propain in Kürze zwei separate Wheelsize Upgrade Kits für 27.5->29 und für 29->27.5 an.  Alle weiteren Informationen findet ihr unter www.propain-bikes.com!

Geometrie

PM: Rookies Downhill Cup #6 -Saisonfinale in Schöneck

Das letzte Rennen des Specialized Rookies Cups presented by iXS ist nun auch Geschichte. Gastgeber war zum ersten Mal Schöneck im Vogtland. Über 200 Nachwuchssportler aus 12 Nationen waren angetreten, um die letzten möglichen Punkte für die Serienwertung einzufahren.

Die Bikewelt Schöneck, die jährlich etwa 10.000 Besucher anzieht, veranstaltete in diesem Jahr erstmalig ein Rennen der Nachwuchsserie. Der Ort im Vogtland war jedoch auch vorher bei weitem kein weißer Fleck auf der Landkarte der Gravity Disziplinen des Mountainbike Sports, schließlich konnte man sich im Bereich von Rennsportveranstaltungen in der jüngeren Vergangenheit bereits einen Namen machen. Beispielsweise wurde schon zweimal die Deutsche Meisterschaft in der Disziplin Enduro ausgetragen. In diesem Jahr ging man nun einen anderen Weg und richtet erstmalig ein Rennen des Specialized Rookies Cups aus. Somit waren am zurückliegenden Wochenende nicht nur alle Augen auf die Mountainbike Weltmeisterschaft in Lenzerheide gerichtet, sondern auch auf den Nachwuchs, der seinen eigenen Schauplatz hatte.

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Die Serie umfasste in diesem Jahr sechs Rennen und führte die Sportler dabei in drei verschiedene Länder. Seit dem Einstieg von Specialized als Titelsponsor konnte der Cup aus dem Schatten des iXS Downhill Cups noch mehr hervortreten. Die Anzahl der Rennen pro Jahr wurde erhöht und damit wurden auch neue Orte mit aufgenommen. Die Teilnehmerzahl in diesem Jahr war extrem hoch und hat gezeigt, dass die Serie in ihrer zehnten Saison völlig etabliert ist. Auch die Internationalität ist bemerkenswert, denn in der Liste der Gesamtwertung sind 26 Nationen geführt. Dass die Serie einen extrem wichtigen Teil zur Förderung des Nachwuchses beiträgt und ein optimaler Wegbereiter für eine erfolgreiche Karriere im Downhill sein kann, bestätigen nicht nur Beispiele wie Valentina Höll (AUT – Sram Rockshox Racing) oder Max Hartenstern (GER – Cube Global Squad), die ihre erste Rennerfahrung innerhalb dieses Cups sammelten.

Das letzte Rennen der Serie startete also am Samstagmorgen mit dem Pflichttraining. Beste Bedingungen erwarteten die jungen Talente. Am Nachmittag stand dann der Seeding Run auf dem Programm, bei dem es bei vielen weiterhin um wichtige Punkte ging. Einige konnten das Ganze jedoch ziemlich entspannt angehen, denn beispielsweise Mike Huter (SUI – DMBikecorner) war bereits mit der sicheren Serienführung angereist. Andere dafür nutzten die Gelegenheit, um sich noch einmal richtig in Szene zu setzen. Beispielsweise stach die Zeit von Kine Haugom (NOR – Drammen cykleklubb) heraus, denn die 14-Jährige war die Schnellste aller weiblicher Teilnehmerinnen. Aber auch U15 Fahrer Davide Cappello (ITA -Bicimaniagarlate) legte mit 1:25.770 Minuten eine Zeit vor, die in den Top 15 aller 250 Teilnehmer lag.

Davide Cappello im Seeding RunDavide Cappello im Seeding Run

Der Sonntag hielt dann erneut optimale Verhältnisse für die Teilnehmer bereit, was natürlich aber auch allen entgegenkam, die sich zum Zuschauen eingefunden hatten. Nachdem am Morgen noch einmal eine kurze Trainingssession angesetzt war, ging es 11.30 Uhr mit den Zeitläufen los. Die erste Klasse war die Boys U13. Mike Huter ließ sich dort natürlich nicht die Butter vom Brot nehmen und sicherte sich mit dem zweiten Rang hochverdient den Seriensieg.

Gratulation zwischen Tagessieger und SeriengewinnerGratulation zwischen Tagessieger und Seriengewinner

Allerdings waren die Podestplätze danach durchaus noch offen. Am Ende belegten Julian Koch (AUT – Downhillzwerg) und Luis Kelch (GER – BPA Racing) die Plätze zwei und drei und machten damit den Nationenmix perfekt. Die Bestzeit des Tages fuhr Nevio Lehm (GER) ein, der sich damit bei seinem zweiten Rennen durchaus ins Rampenlicht setzte.

Podium Overall Boys U13 - Specialized RDC

Die zweite Startgruppe des Tages war die Klasse Boys U15. Mit knapp 70 Teilnehmern war diese Kategorie wieder einmal zahlenmäßig aber auch qualitativ extrem hoch besetzt. Im Mittelfeld gestartet, legte Emil Haugom (NOR – Drammen cykleklubb) ziemlich früh eine Zeit vor, die schon knapp an der Bestzeit des Vortages lag und ihm für eine längere Zeit den Platz im Red Bull Hot Seat einbrachte. Erst Robin Novotny (CZE – JC Bike Whipmaster CTM), als fünftletzter gestartet, konnte dann um fast eine Sekunde unterbieten, was allerdings nur kurz als Bestzeit reichte, denn kurz danach unterbot Robin Oliver Sucher (GER – BBS Youth Syndicate) erneut. Aber die Bestzeit des Vortages von Davide Cappello war noch nicht unterboten und dieser legte dann sogar noch einmal eine Schippe zu.

Boy U15 Congratulation - RDC Schöneck 2018.JPG

Mit 1:23.078 Minuten und knapp 4 Sekunden Vorsprung gewann der Italiener das Rennen. Im Serienranking stand am Ende Niklas Sterer (AUT – Armadillos Racing Team) ganz oben, während Luca Wehrle (GER – BSS Youth Syndicate) und Robin Oliver Sucher das Podest komplettierten.

Podium Overall Boys U15 - Specialized RDC Schöneck

In der anschließenden Klasse Girls U13/U15 gab es leider aufgrund eines Surzes eine Streckensperrung und somit einen Restart für die letzte Fahrerin. Somit musste man sich auf das endgültige Ergebnis etwas gedulden. Schlussendlich gewann Kine Haugom, wie bereits am Vortag mit der schnellsten Zeit aller Starterinnen. Melina Bast (GER – Propain Gravity Kids) wurde Zweite und damit Gewinnerin des Gesamtklassements.

Kine Haugom setzte sich an diesem Wochenende ordentlich in SzeneKine Haugom setzte sich an diesem Wochenende ordentlich in Szene

In der Klasse Girls U17/U19 sicherte sich Anastasia Thiele (GER – Propain Gravity Kids) die Bestzeit. Die seit diesem Jahr mit einer Lizenz ausgestattete 15-Jährige ist jedoch eher aus dem iXS Downhill Cup bekannt, da sie dort die Open Women Klasse in dieser Saison dominiert. Auf dem zweiten Platz beendete Maxi Kuchling (GER – GZ Rocky Mountain Racing) das Rennen, Dritte wurde Johanna Illmer (AUT – MTB Downhill & Freeride Verein), was ihr den Seriensieg einbrachte.

Awards Open Women - RDC Schöneck 2018.JPG

Die Klasse Youth U17 konnte von Maurice Rene Wörner (GER – Team Fahrrad Grund) mit einer Zeit von 1:24.896 Minuten gewonnen werden. Moritz Sigl (GER – Ingolstadt racing team) platzierte sich dahinter. Rokas Sviderskis (LTU – Sviderskis Racing Team) wurde Dritter, was ihm zum Seriensieg verhalf. In der Pro U17 Klasse konnte Gabriel Wibmer (AUT – Ride Free Osttirol) das Rennen für sich entscheiden. Damit stand der junge Österreicher drei Mal ganz oben auf dem Podest in dieser Saison und sicherte sich damit natürlich den Sieg in der Serienwertung. Zweiter heute wurde Jonas Göweil (AUT – DH Team Tirol), gefolgt von David Cvinger (CZE – Ore MTB Racing Team).

Maurice Rene Wörner - Specialized RDC

Die Klasse Open Junior U19 wurde von Falk Schaarschmidt (GER – Balance Racing Team Chemnitz) mit einer Zeit von 1:23.055 Minuten gewonnen. Dahinter platzierten sich Max Seifert (GER – Gravity Bike Team Schöneck) und Tim Spona (GER – Bikeprojekt). Die Gesamtwertung jedoch gewann ein anderer Fahrer, der jedoch am Sonntag nicht mehr ins Rennen gehen konnte. Kilian Schnoeller (AUT – DH Team Tirol) reichten seine Ergebnisse der anderen von ihm bestrittenen Rennen, um als Seriensieger hervorzugehen.

Die mit 18 Frauen recht gut besetzte Klasse Open Women gewann Alina Engel (GER) mit 1:36.273 Minuten und einem hauchdünnen Vorsprung von nur vier Zehntelsekunden vor Monica Gasbichler (GER – Rocky Mountain Bikepark Samerberg) und weiteren vier Zehntelsekunden vor Jessica Kalbitz (GER – Bergrausch Racing). Christina Mimler (GER – Team Triberg Bike Reisen) reichte der sechste Rang für die Serienführung.

Schöneck war sicherlich trotz der kurzen Strecke ein sehr forderndes Rennen, aber dem Anlass auch durchaus würdig. Die Serie hat in diesem Jahr den Teilnehmern ziemlich viel und insbesondere auch sehr breite Fähigkeiten abverlangt. Das Niveau war extrem hoch und definitiv haben einige der Protagonisten eine vielversprechende Karriere vor sich. Nun werden die Nachwuchsathleten in die wohlverdiente Off-Season entlassen. Die Saison war wohl eine der erfolgreichsten in der zehnjährigen Geschichte der Serie.

TEST: Carbon Lenker made in UK – Unser Eindruck vom edlen Hope Lenker

Bisher war einem Hope eher ein Begriff für stabile Bremsen und Leichtbauteile aus Aluminium. Doch mit dem neuen Carbon Lenker zeigt Hope, dass sie auch mit dem Werkstoff Kohlefaser, ihre edle Produktpalette erweitern können. Der erste Eindruck des Lenkers hat uns direkt gefallen, ein Carbon Lenker mit sichtbaren, grobmaschigen Carbon-Fasern und einem schlichten dennoch massiven Design.

Der Lenker wurde im Bereich der Klemmungen deutlich verstärkt, um mehr Stabilität, so wie Sicherheit bieten zu können. Im äußeren Bereich des Lenkers, wurde die Wanddicke deutlich reduziert, um mehr Fahrkomfort durch Flexibilität bieten zu können. Der Lenker ist Laut Hope, für Enduro, Trail und Allmountain Fahrer konzipiert.

Um den Lenker genau zu kürzen helfen hier die praktischen Markierungen an den Seiten.  Zum montieren bzw. Einstellen der perfekten Position zum Vorbau helfen die Markierungen eben so, wie für das Einstellen der verschiedenen Hebel von Bremse, Schalthebel usw. Diese sind bei diesem Lenker mit Nummerierungen und weiteren Linien versehen um ein paralles Einstellen der Schellen zu ermöglichen. Wichtig! Hier ist wie bei jedem Carbon Lenker extrem auf die Drehmomente zu achten, also nie ohne Drehmoment-Schlüssel am Carbon Lenker hantieren!

 

Der Lenker verfügt über 20mm Rise, 7mm Upsweep und 5mm Backsweep so wie eine reguläre Breite von 780mm. Die Klemmung ist 31,8mm. Der Upsweep ist für einen Gravity Lenker eher etwas ungewohnt, fährt sich allerdings erstaunlich angenehm. Beim Flex des Lenkers, merkt man keine Unterschiede zu einem Aluminium Lenker. Das Gewicht beläuft sich auf 230g und ist somit etwas leichter als ein Alu-Lenker, dass trotz der deutlich dickeren Schichten in der Mitte des Lenkers.

 

Was uns leider fehlt, den Lenker gibt es nur in dieser einen Variante. Über eine 35mm Klemm-Variante könnte man noch Hinweg sehen, aber ein Lenker mit ca. 35mm Rise, würde unserer Meinung nach, die Produktpalette von Hope sinnvoll erweitern.

Den Lenker gibt es ab ca. 180€ zu erwerben. Wer seinem Bike ein edles Finish verleihen möchte und gerne auf hochwertige Parts made in UK setzt, ist hier genau richtig.

O`Neal „BP“ Protektoren-Serie im Test

Wir haben für euch in den letzten Wochen, die „BP“ Protektoren-Serie ausgiebig getestet. Für den Videodreh, waren wir für euch im Trailpark Mehring unterwegs. Welche Unterschiede es zwischen den Modellen gibt, und welchen Eindruck sie hinterlassen hat, erfahrt ihr in unserem neuen Video.

Die Größen, so wie weitere Info`s erhaltet ihr unter folgendem Link.

LIVESTREAM: Das Finale des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup in La Bresse

Nach 6 Monaten, 9 Weltcup-Stopps in 9 Ländern auf 3 Kontinenten und 6 Downhill, findet am Wochenende im französischen La Bresse das große Finale des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup 2018 statt. Macht Rachel Atherton (GBR) in La Bresse den Gesamtweltcupsieg im Downhill klar oder gelingt Tahnée Seagrave (GBR) noch die Sensation? Können die äußerst starken Franzosen die Downhill Saison mit einem Heimsieg abschließen?

Das Finale des Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup mit deutschem und englischem Kommentar live aus La Bresse vom 24. – 26. August und on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

Wie gewohnt überträgt Red Bull TV den Mercedes-Benz UCI Mountain Bike World Cup live und on-demand neben dem englischen Stream auch mit deutschem Kommentar. Beim letzten Weltcup-Stopp der Saison vom 24. – 26. August wird Christopher D. Ryan die Downhill-Rennen mit dem ehemaligen Europameister und sechsfachen österreichischen Staatsmeister Markus Pekoll im deutschsprachigen Live-Stream begleiten.

DOWNHILL

Nach 2009 und 2012 findet in La Bresse nun bereits zum dritten Mal ein Downhill Weltcup statt. Die älteren Semester im Fahrerfeld werden jedoch keinen Vorteil aus ihrer Erfahrung mit La Bresse ziehen können, denn der Ort in den Vogesen schlägt für das Weltcup Finale mit einer komplett neuen Strecke auf. Mit lediglich 1,6 km Länge und einem Höhenunterschied von 267 Metern, ist die Strecke in La Bresse die mit Abstand kürzeste der Saison, was auf extrem enge Zeitabstände und ein packendes Rennen schließen lässt. Im Feld der Männer steht der Sieger der Gesamtwertung schon fest. Dank konstant guter Resultate und drei Siegen in Folge in der Mitte der Saison, konnte sich der junge Franzose Amaury Pierron den Gesamtsieg mit einem vierten Platz beim letzten Weltcup im kanadischen Mont-Sainte-Anne (trotz heftigem Sturz im Training kurz vor dem Finale) vorzeitig sichern. Hinter Pierron ist das Feld jedoch noch extrem eng beisammen, so trennen Loris Vergier (FRA) auf dem zweiten Platz in der Gesamtwertung lediglich 130 Punkte von Laurie Greenland (GBR) auf dem Sechsten und auch der Kampf um die Top 10, die im nächsten Jahr automatisch für alle Rennen qualifiziert sind, ist noch mehr als offen. Mit Aaron Gwin (USA) kehrt zudem der amtierende Weltcupgesamtsieger und bisher einzige nicht-Franzose, dem in diesem Jahr ein Weltcupsieg gelang, nach längerer Verletzungspause wieder zurück. Kann Gwin oder einer der anderen starken Fahrer wie Luca Shaw (USA), Brook Macdonald (NZL) oder Greg Minnaar (RSA) den Franzosen um Pierron, Vergier und Loic Bruni bei ihrem Heimrennen in die Suppe spucken?

Das Finale des Mercedes-Benz UCI Downhill Mountain Bike World Cup mit deutschem und englischem Kommentar live aus La Bresse am 25. August ab 12:30 Uhr und on-demand jederzeit und überall verfügbar – nur auf Red Bull TV!

Im Feld der Frauen ist der Drops bei weitem noch nicht gelutscht, denn mit Rachel Atherton und Tahnée Seagrave kämpfen gleich zwei Britinnen noch um den Gesamtsieg. Im Kampf um die Krone hat Atherton mit einem Vorsprung von 110 Punkten einen großen Vorteil gegenüber ihrer jungen Herausforderin, doch darf sie sich in La Bresse keinen Fehler leisten. Aber nicht nur Atherton und Seagrave brennen auf einen Sieg in den Vogesen, auch die wieder genesene amtierende Weltcupgesamtsiegerin Myriam Nicole (FRA), die in Führung liegend verletzungsbedingt auf einen Start bei zwei Weltcups verzichten musste, wird vor ihren Landsmännern und Frauen alles dafür tun, den Sieg nach Frankreich zu holen. Hochspannung und ein harter Kampf um das Podium sind also garantiert!

Das Downhill-Rennen der Frauen startet am Samstag, 25. August, um 12:30 Uhr, gefolgt vom Rennen der Männer um 14 Uhr.